Energie in Wasser speichern


11 January 2013 - Das Leben - 3

Auf der Arbeit hatten wir uns zuletzt mal über das Thema Stromspeicher unterhalten, was ja doch ein sehr aktuelles Thema auch bei unser Bundesregierung ist. Erst recht wenn im Auge behält das wir doch mehr und mehr auf alternative Energiequellen umstellen wollen, bei denen wir als Menschen relativ wenig, bis gar nicht beeinflussen können wann und wie viel Strom erzeugt wird. Im Gegensatz dazu können wir recht einfach bestimmen wann der größte Stromverbrauch stattfindet, nämlich dann wenn wir nicht schlafen, also tagsüber.

Ich denke jeder von uns kann sich gut vorstellen, das es nicht gehen wird, diesen Strom in riesigen Batterien zu speicher, zudem wir aktuell meines Wissens nach auch gar nicht in der Lage wären solche zu bauen.

Unterhalten haben wir uns dann dabei über die Möglichkeit Strom in Wasser zu speichern. Hierbei ging es im Detail nicht darum Wasserstoff zu erzeugen, sondern den erzeugten Strom zu nutzen um Wasser von einem unteren Stausee in einem oberen Stausee zu pumpen. Wenn nun Strom gebraucht wird, wird das Wasser durch Turbinen wieder nach unten gelassen und es wird wieder Strom erzeugt den man dann sofort wieder in Stromnetz einspeisen kann. Besser und detaillierter Beschrieben ist das hier.

Ich persönliche fand das eine recht interessante Lösung. Interessant fand ich dann auch, das diese Lösung tatsächlich heutzutage schon genutzt wird und sogar schon zu DDR Zeiten in Deutschland geplant war.

Grundsätzlich bin ich auch gespannt wie wir in Zukunft mit solchen Themen umgehen werden und in welche Richtung wir uns entwickeln. Und hoffentlich werde ich noch ein Teil dieses Entwicklungsprozesses mit erleben.



Kommentare:

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Eine weitere Lösung, die imho oft unterschätzt wird, ist statt die Häuser mit Photovoltaik zuzuballern, Solarthermiepanele zu nutzen und im Haus einen entsprechend großen Pufferspeicher zu haben und das Wasser nicht nur für Brauchwasser aus dem Hahn sondern zum Heizen nutzt. Das würde hier auch im Winter funktionieren.
Damit speichert man zwar nicht direkt Strom, geht aber den großen, anderen Energieverbrauch, nämlich fossile Brennstoffe an.


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Davon hatte ich auch schon mal gehört. Ich denke das es gerade beim privaten Haus viele Möglichkeiten gibt alternative Energie sinnvoller zu nutzen, nur ist hier die Erstinvestition sicherlich deutlich höher als das was sich die meisten Leute leisten können.


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Wir haben Solarthermie, leider ohne Heizwasser Unterstützung (der Puffer ist zu klein), aber an sonnigen Wintertagen kann ich abends problemlos duschen ohne dass die Gastherme angeht, ist optimal und man hat den bürokratischen Hantier mit der Einspeisevergütung nicht.


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