IFTTT goes mobile


13 July 2013 - Internet/ PC - 1

Als Informatiker bin ich ja immer darauf bedacht, möglichst viele Dinge, die ich mit dem Rechner mache, zu automatisieren. Gerade dann, wenn es um immer wiederkehrende Prozesse geht. Das ideale Tool, wenn es um Prozesse im Internet geht, ist IFTTT. Der Name klingt erst mal komisch, wenn man aber erst mal weiß, wofür er steht, ist er es aber gar nicht mehr. IFTTT steht nämlich für If this then that, zu Deutsch: wenn dieses, mach jenes.

Was kann man jetzt so mit IFTTT machen? Zum Beispiel so einfache Dinge, wie "wenn ich ein Bild auf Instagram hochlade, dann speichere mir dieses gleich in meiner Dropbox". Instagram und Dropbox sind dabei sogenannte Channels und der automatisierte Prozess ein Recipe. Und von diesen Recipes kann man so viele anlegen, wie man möchte, private wie öffentliche, die man dann mit der Community teilt.

Seit ein paar Tagen gibt es IFTTT auch als mobile Version für das iPhone, was ich gleich mal klasse fand. Denn damit kann man jetzt auch solche Prozesse anlegen wie "wenn ich ein neues Bild erstelle, speichere es in meiner Dropbox oder sende es an meine Mutter". Da ich jeden Tag ein Foto von mir über Dropbox auf DailyFratze hochlade, habe ich das ganze dann gleich mal ausprobiert:



Grundsätzlich muss ich sagen, ja es funktioniert. Leider musste ich feststellen, dass beim Hochladen zur Dropbox die Exif Daten verloren gehen, somit also die Informationen rund um das Bild (Aufnahmedatum, Kameramodell oder GPS Informationen). Das finde ich persönlich eher weniger schön und damit ist für mich zumindest der Service rund um die Bilder nur bedingt nutzbar. Trotzdem freue ich mich über die Entwicklung und bin mal gespannt wie sich das so weiterentwickelt.

Tags: DailyFratze  


Kommentare:

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Das stößt mir bei ganz vielen iOS Programmen auf, dass Bilder ohne Rückfrage skaliert und damit teilweise hinsichtlich der Metadaten zerstört werden.


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