Raspberry Pi - Linksammlung


27 October 2013 - Internet/ PC - 2

Eigentlich wollte ich den Raspberry Pi ja als kleinen Mediaserver nutzen. Da es mir hier aber hauptsächlich um das Streamen von Filmen und Serien aus dem Internet ging, dieses jedoch mit Linux "noch" nicht geht, habe ich mich dann doch dann für einen Apple TV entschieden. Der ist zwar deutlich teurer, aber man kann ihn so einfach out-of-the-box nutzen. Aber dafür macht er auch genau das, wofür ich ihn haben wollte. Trotzdem finde ich es weiterhin schade, dass Linux gerade bei den Streaming Anbietern noch nicht angekommen ist.

Nun sollte die kleine Himbeere aber nicht in der Ecke verstauben und ein Einsatzbereich war schnell gefunden. Wir wollten unseren Drucker schon immer ins LAN integrieren, zum einen weil man dann den Laptop nicht immer erst am Drucker anschließen muss, zum anderen weil man dann die Kabel auch ein wenig verstecken kann.

Druckserver einrichten:

Raspberry Pi als Printserver und Ubuntu Printserver

Nachdem man mit unserem Drucker auch scannen kann, gleich mal geschaut, ob man auch das hinbekommt. Und wer sagt es, auf der gleichen Seite auch hierfür noch eine Anleitung gefunden.

Scanserver einrichten:

Raspberry Pi als Scanserver im Heimnetzwerk mit Sane

Nachdem die Himbeere jetzt schon im Arbeitszimmer steht, wo ich demnächst auch meine externen Festplatten wieder aufstelle, dachte ich mir, dass es nicht schlecht wäre, wenn man auf die auch in Form eines NAS zugreifen könnte. Und man kann.

NAS einrichten:

Raspberry Pi - Connect NAS / windows share automatically at start-up

Zusätzlich wollte ich schon immer einen Dropbox Ersatz haben, für Dateien, die ich nicht unbedingt in eine unbekannte Cloud schieben möchte. Hierfür ist Owncloud ganz gut. Hatte ich auch hier auf dem Uberspace mal installiert, aber besser fühle ich mich dann da schon, wenn die Daten daheim liegen. Also mal geschaut, ob man Owncloud auch auf dem Raspberry Pi zum laufen bekommt und man kann auch das.

Owncloud für den Raspberry Pi:

  1. Sicherstellen, das ich auch von außen rauf kann. Das geht über No-Ip: Raspberry Pi - access from the internet using no-ip
  2. Owncloud Server installieren: Raspberry Pi: Owncloud Server installieren
  3. Zertifikat für SSH einrichten (Anleitung inkl. Step 5 durchgehen) How To Create a SSL Certificate on nginx for Ubuntu 12.04
  4. Den Step 7 + 8 von den zweiten Anleitung für den HTTPS Server durchgehen

Und auch wenn der kleine Raspberry Pi jetzt nicht wirklich der schnellste ist, so laufen doch alle Dienste recht problemlos und ich bin immer noch froh, den Kleinen gekauft zu haben.

Mal schauen was mir demnächst noch so einfällt, was ich mit der kleinen Himbeere noch so machen möchte.


mein Raspberry Pi


13 October 2013 - Internet/ PC - 0


Vor kurzem habe ich bei Spiegel.de einen Artikel über den Raspberry Pi gelesen und war gleich begeistert. Im Anschluss habe ich Google noch ein wenig befragt was man mit dem Gerät noch so alles machen kann und habe mir dann auch gleich einen bei Amazon bestellt.

Installiert habe ich auf den kleinen OpenELEC, also ein XBMC Mediacenter für den Raspberry Pi, was mit NOOBS super schnell und spielend einfach ging. Zusätzlich habe ich mein NAS damit verbunden. Somit habe ich jetzt einen wunderbar einfachen Zugriff auf meine Filme und Serien, die auf diesem gespeichert sind und kann diese problemlos auf dem Fernseher ansehen. Ebenso kann ich meine Musik via Airplay abspielen. Steuern kann ich den kleinen Computer oder besser gesagt das XMBC über eine App von meinem iPhone oder meinem iPad aus. Android Geräte werden auch unterstützt, aber zum testen habe ich da gerade keines zur Hand.

Soweit klingt das ja schon mal alles super, trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht? Um eines gleich am Anfang klar zu stellen, enttäuscht bin ich nicht von dem Mini "Computer" sondern von Lovefilm, Maxdome, Watchever oder wie die Video on Demand Anbieter alle so heißen. Denn keiner von ihnen unterstützt Linux und damit wird aktuell auch der Raspberry Pi nicht unterstützt. Selbst der Versuch das ganze über Airplay zu streamen schlägt leider immer fehl. Dabei gibt es jetzt sogar schon Möglichkeiten das iPad oder iPhone komplett über den Raspberry Pi auf den Fernseher zu übertragen. Ich kann nur hoffen, das dafür demnächst noch eine Lösung gefunden wird. Ansonsten muss ich wohl doch zum Apple TV wechseln, was jetzt preislich gesehen nicht unbedingt schlimm wäre aber mir dann doch ein wenig Freiheit nimmt.

Für den Raspberry Pi habe ich dann sicherlich noch andere Verwendungsmöglichkeiten. Aktuell könnte ich mir vorstellen ihn dann als Druckserver und/oder als Git Repository für meine Webentwicklung zu nutzen. Ebenso könnte ich damit meine anderen USB-Festplatten als NAS in das W-LAN bekommen um dann meine NAS Festplatte zu backupen. Die Zeit wird zeigen, was ich am Ende mit dem kleinen Rechner machen werde. Es macht zumindest Spaß mit dem kleinen Gerät herum zu spielen.


Überwachung


14 September 2013 - politisches - 0

Ueberwachung

Das Thema Überwachung, oder Überwachungsstaat, ist aktuell mal wieder heikles Thema. Ein Thema, das die Leute sogar auf die Strasse bringt und den ein oder anderen vielleicht an das Buch 1984 "1984 Roman") erinnert. Selbst der letzte Tatort hat sich in gewissen Grundzügen mit diesem Thema beschäftigt.

Ich persönlich stehe diesem Thema mit gemischten Gefühlen gegenüber. Der Grund hierfür ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass ich mein Leben relativ offen im Netz lebe. Ich teile ein tägliches Bild von mir mit der Welt und auch meine restlichen Aktivitäten kann man mehr oder weniger gesammelt auf einer Webseite täglich nachschauen. Sicherlich, das Ganze ist immer noch selektiv, schließlich veröffentliche ich nicht meine privaten Mails, iMesssages, WhatsApp Nachrichten oder was ich sonst noch so an andere Personen schicke. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl etwas verbergen zu wollen, bzw. zu haben. Warum also sollte es mich stören wenn mein Leben maschinell überwacht wird?

Aber erst einmal möchte ich meine Verwunderung über die Leute ausdrücken, die tatsächlich glaubten, dass es keine generelle Überwachung der Gesellschaft gibt. Dass unsere Mails, Nachrichten oder Telefonate nicht auf Stichworte überprüft werden. Seien wir doch einmal ganz ehrlich, Vermutungen, dass so etwas passiert, gab es doch eigentlich schon immer, und auch vor der Zeit von Al-Quida und dem 11. September 2001. Warum also sollte sich das nicht als wahr herausstellen? Erst recht, nachdem es die heutige Technik relativ einfach macht, Daten in großen Mengen auszuwerten.

Ich denke die Hauptfrage und das Hauptproblem ist nicht, dass wir irgendwie überwacht werden, sondern wie gehen wir mit dieser Tatsache um und wie kann man es einschränken, dass hier nicht wirklich eine andere Person (keine Maschine) die privaten Dinge liest und verarbeitet? Fr. Merkel hat in ihrem Interview mit Antenne Bayern am letzten Sonntag hier meiner Meinung nach die richtigen Worte gefunden, bzw. die richtige Forderung gestellt, indem sie gesagt hat, dass eine globale Datenschutzvereinbarung geschaffen werden muss. Und damit, und das ist jetzt meine Interpretation, auch eine viel bessere und schnellere Zusammenarbeit der nationalen und internationalen Behörden, wenn es tatsächlich mal darum geht, Personen detailiert überwachen zu wollen. Dieses sollte dann nur noch auf Basis eines begründeten Verdachts und nur auf richterliche Anordnung geschehen. Maschinell gesammelte Information und Daten von Personen sollten zudem eine Verfallsdauer haben und nicht ohne Genehmigung von anderen Personen eingesehen werden dürfen. Nur damit kann man, meiner Meinung nach, das einschränken, was die NSA und sicherlich auch noch andere Geheimdienste machen, die Privatsphäre anderer Personen nach terroristischen Anzeichen zu durchsuchen und gehäuft Daten über uns zu sammeln. Denn was nützt es uns am Ende, wenn die Geheimdienste sich innerhalb von Deutschland an das deutsche Gesetzt halten, in ihrem Land dann aber weiterhin alles mögliche machen dürfen? Rein gar nichts!

Ich bin mal gespannt, wie sich hier die Politik in den nächsten Jahren aufstellen wird und was für Gesetze hier erlassen werden. Gerade in Bezug auf die "neue" Technik tun sich die Politiker ja gerne mal schwer, bezeichnen das ganze auch gerne mal als "Neuland". Für die Jugend, bzw. jungen Leute von heute (und da zähle ich mich gerne noch hinzu) ist das aber kein Neuland und zudem oftmals ein Leben mit dem sie von Kindesbeinen an aufgewachsen sind.


weniger ist mehr


07 September 2013 - News - 2

Ganz nach dem Motto, habe ich das Design meines Blogs ein wenig verschlankt. Gleichzeitig sollte es sich damit auch wieder besser auf mobilen Geräten lesen lassen.

Ich hoffe das es euch gefällt! Für Anregungen oder Meinungen habe ich natürlich auch ein Auge und Ohr offen.

DyW Screenshot


Google Maps Karte als iFrame einbinden


24 August 2013 - Internet/ PC - 0

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Google Maps Karte in seiner Webseite einzubinden. Ich wollte es einfach halten, deswegen habe ich mich für mein MeLog für eine iFrame Variante entschieden. Als Basis Parameter hierzu sollen die Geo Informationen dienen, die ich aus meinem Foursquare Rss Feed bekomme.

<iframe width="690" height="300" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" '+'src="https://maps.google.com/maps?q=loc:'+longitude+','+latitude+'&z=14&t=m&output=embed&iwloc=1"></iframe>

EInfach in eurem Code die longitude und latitude durch eure Variablen oder Werte austauschen, für meine Lieblingspizzaria, die Pizzaria Capri in Hof, würde das z.B. so aussehen:

<iframe width="690" height="300" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://maps.google.com/maps?q=loc:50.31757459783452,11.913453646187358&z=14&t=m&output=embed&iwloc=1"></iframe>

Und schon hättet ihr folgendes in eurer Webseite:



Ähnlich funktioniert das auch, wenn ihr eine Adresse habt und diese als Input nutzen wollt, bei mir würde das so aussehen:

<iframe width="690" height="400" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://maps.google.com/maps?q=Hasenberglstrasse+28+80935+muenchen&z=15&t=m&output=embed&iwloc=A"></iframe>

Was dann so in der Webseite erscheinen würde:



Die Breite und Höhe des iFrames könnt ihr natürlich auch an eure Wünsche anpassen. Falls ihr die Karte noch etwas anders gestalten möchtet, dann habt ihr mit diesem kleinen Codeschipsel noch folgende Möglichkeiten:

  • z=xx -> xx ist der Zoomfaktor (kann man von 3 - 18 angeben)
  • t= -> m = Maps, k = Satellite
  • iwloc=1 -> schaltet hier den Info Bubble beim Marker aus
  • iwloc=A -> zeigt den Info Bubble an, ist bei kleineren Karten aber unübersichtlich

mein Feed verlässt Feedburner - neue Feed Url


23 August 2013 - News - 0

Auch wenn Totgeglaubte in der Regel länger leben, und das beste Beispiel hierfür ist der Mainframe, so bin ich mir gerade beim Feedburner aktuell nicht mehr sicher wie lange es diesen noch geben wird. Google hatte zwar mal eine Beta, in der auch der Feedburner in das Google Design mit aufgenommen wurde, aber irgendwie wurde das niemals final und auch die Beta eingestellt. Das warum ist mir hier nicht ganz begreiflich, schließlich hätte man den Service auch gut in Google Analytics mit einbinden können. Aber ganz offensichtlich ist Google ja immer noch der Meinung das RSS tot ist, ich nutze es dafür umso mehr.

Aber zurück zum Thema: fatalerweise habe ich irgendwann die Feedburner Adresse, als Feed Url dieses Blogs angegeben, anstatt diese per rewrite rule auf die Feedburner Adresse umzuleiten. Kann ja mal passieren.

Aufgrund dessen bitte ich alle meine Feed Abonnenten die Feed Url meines Blogs auf die folgende umzustellen: http://dreamyourworld.de/feed.rss


einmal Talsperre Pirk und zurück


16 August 2013 - Das Leben - 0

Man muss in seinem Urlaub, egal wie kurz er ist, ja auch ein wenig was mit Bewegung machen. Also habe ich mich heute mal auf das Rad gesetzt und bin um die Talsperre Pirk gefahren.



Die Strecke hatte es ganz schön in sich (zumindest für meine Verhältnisse) und führte manchmal über komische Wege, bei denen ich mich wunderte, dass sie überhaupt annähernd wie ein Weg aussahen. Wieder zu Hause angekommen waren es dann am Ende fast 1.000 Höhenmeter auf nicht ganz 60km.

Dummerweise hatte mein Garmin auch ein paar komische Dinge gemacht, denn eigentlich war geplant das ich über Bösenbrunn wieder auf meine ursprüngliche Strecke zurück komme, siehe auch Original Track bei GPSies. Warum es mich dann jedoch anders leitete und damit gut quälte, weiß ich noch nicht. Ich befürchte fast, das es daran lag, dass ich den Track den ich herunter geladen hatte, nicht vom Startpunkt abgefahren bin.

Nicht desto trotz, es war eine schöne Fahrt. Hier noch ein Bild von der Talsperre Pirk.

Talsperre Pirk


MeLog


14 August 2013 - Internet/ PC - 2

Vor ein paar Tagen habe ich den Slogger bei mir installiert und finde den immer noch klasse. Der "Nachteil", für manche sicherlich auch "Vorteil", vom Slogger ist jedoch, das die Daten nur über die DayOne angesehen werden können. Da ich die Daten aber auch gerne als kleine Webseite haben wollte, habe ich mich einfach mal dran gesetzt und mir selbst was programmiert. Heraus gekommen ist MeLog.

MeLog

Das kleine Skript, das mir nachts die Daten aus den sozialen Netzwerken holt und in eine Art CSV Datei schreibt, ist in Ruby programmiert. Das Auslesen der Daten und Aufbereiten für das Web mache ich wiederum mit Ruby und Sinatra. Und wenn das ganze so funktioniert, wie ich es mir wünsche, dann stelle ich es vielleicht auch mal als OpenSource bereit.

In freier Wildbahn ist das ganze unter andre.mellentin.eu zu finden. Kommentare, Anmerkungen und sonstiges sind hier herzlich willkommen.


einmal Ärztival und zurück


11 August 2013 - Musik - 0

Was für ein Wochenende. Irgendwann Ende letzten Jahres fragte mich Michael, ob ich Lust hätte, mit zum Ärztival nach Berlin zu kommen. Freitag zu den "Die Toten Hosen" und Samstag dann zu den "Die Ärzte". Was für eine Frage, klar hatte ich Lust und meine Frau war auch schnell überredet. Dieses Wochenende war es denn soweit. Am Freitag wurden die Koffer gepackt und auf ging es nach Berlin.

Gespielt wurde das Ärztival auf dem ehemaligen Gelände des Flughafen Tempelhof. Die Bühne war vor den alten Hangarn aufgebaut und wirkte auf dem riesigen Gelände fast ein wenig verloren. Mir persönlich gefiel die Location aber sehr und durch ein wenig Zufall haben wir auch den Eingang zur Zone 2 vor der Bühne gefunden und haben sogar noch Bändchen bekommen.

Irgendwann nach 18Uhr ging es dann los mit der ersten Vorband "Die Broilers". Mir persönlich sagten die nichts, aber um uns herum war die Band wohl nicht ganz unbekannt. Sie spielten eine Mischung aus Punk und Ska, leider fand ich sie tontechnisch nicht so gut abgemischt, wodurch auch die Musik nicht so gut rüber kam. Schlecht war sie aber nicht.

die broilers

Als zweite Vorband durften dann "Kraftklub" spielen. Die Band kannte ich schon mal und auch deren Album, aus dem sie dann ein paar Lieder spielten. Durch den etwas zu harten Bass kamen die Texte leider etwas schlecht verständlich rüber. Als Vorband fand ich sie aber super und ich denke das aus der Band noch was werden kann.

20:45Uhr war es dann soweit, dass die "Toten Hosen" auf die Bühne kamen und gleich mal richtig energisch starteten. Nach zwei Liedern hatte ich das Gefühl, dass Campino gleich weg läuft, so sehr hat er geschwitzt. Die Show ging aber kraftvoll weiter. Gegen halb 10 gab es dann noch ein Special, als der 14jährige Sohn vom Schlagzeuger Ritchie mit seiner 17-jährigen Freundin auf die Bühne gerufen wurden. Sie hatte an dem Tag wohl Geburtstag und die beiden durften dann zusammen auf der Bühne spielen. Nur bewaffnet mit einer Gitarre und ihrer Stimme sangen sie ein Lied, welches das Publikum so gut gefiel das sie noch eine Zugabe spielen durften. Gemeinsam spielen die beiden wohl unter den Namen "Mag und Jess". Danach ging es dann bis ca. 23Uhr weiter. Während einer kleinen Pause kam dann das nächste Highlight, denn plötzlich stand die Band hinter uns. Irgendwie haben sie es geschafft, eine Bühne zwischen die vorderen beiden Wellenbrechern und den Rest zu bringen.

die Toten Hosen

Ich fand das sehr genial, denn so hatte auch das Publikum, das weiter hinten stand, die Band mal ganz nahe vor sich. Um es kurz zu fassen: Ich fand das Konzert sehr gelungen.

die Toten Hosen

Und das mussten die "Die Ärzte" am Samstag jetzt erst einmal toppen. Wettertechnisch hatten sie da erst einmal verloren, denn kaum waren wir am Samstag auf dem Gelände, fing es an zu regnen und leider war es nicht nur ein kleiner Schauer. Und unsere neu gekauften Regenponchos lagen natürlich trocken im Hotel. Für den kleinen Unkostenbeitrag von 5€ hatte man aber die Möglichkeit sich auf dem Gelände neue zu kaufen. Diese waren dann auch relativ schnell ausverkauft, auch wenn eigentlich jeder den Preis unverschämt fand.

sonne vor der bühne

Pünktlich zum Start der ersten Vorband, Danko Jones, kam dann aber wieder die Sonne heraus. Im Gegensatz zum Freitag empfand ich die Musik am Samstag dann als relativ laut. Und Danko Jones machten auch gut Krach. Aber leider gefiel mir dieser Krach nicht wirklich, so das ich dann froh war als sie nach einer halben Stunde wieder die Bühne verliessen. Als zweite Vorband kam dann NoFX, was wohl ein Wunsch von Farin war. Die Band machte dann schon mehr Spaß, schön wäre es nur gewesen wenn auch die Band selbst Spaß an ihrem Auftritt gehabt hätte.

Um 20:30Uhr ging es dann aber mit den "Die Ärzten" los.

Die Stimmung auf dem Ärztival war dann schon mal super und richtig punkig. Und die drei auf der Bühne hatten ganz offensichtlich auch viel Spaß. Wie zu erwarten war, wurde die Show wie immer auch wieder zu einer Stand-Up-Comedy. Zwischendrin war es aber ein bisschen zu viel davon, so dass die Stimmung ein wenig kippte.

die Ärzte

Glücklicherweise konnten sie es aber noch abfangen. Dass sie hin und wieder mal Lieder wieder neu anfangen mussten, weil sie aus dem Rhythmus gekommen sind oder zu viel selbst lachen mussten, das sei den dreien mal verziehen. Wider Erwarten gab es an dem Abend dann leider auch keinen gemeinsamen Auftritt von den Ärzten mit den Hosen. Ich hätte mich schon mal gefreut, die beiden Bands gemeinsam auf der Bühne zu sehen. Aber vielleicht haben sie sich das auch für den Sonntag aufgehoben. Das wird dann aber ohne mich stattfinden.

die Ärzte

Am Ende muss ich sagen, beide Konzerte waren super. Die Hosen waren dabei sicherlich ein wenig professioneller. Und ich musste feststellen, das ich langsam doch ein wenig alt werde. Zwei Konzerte an 2 aufeinanderfolgenden Tagen gehen doch ganz schön auf die Knie. Wenn mich aber noch mal jemand fragen würde, ob ich mitkomme, würde ich aber sicherlich trotzdem nicht nein sagen.

Michaels Kommentare zu den beiden Konzerten findest du hier und hier.


DayOne mit Slogger und Uberspace befüllen


04 August 2013 - Internet/ PC - 0

DayOne Header

Zu meiner Hochzeitsreise hatte ich mir die DayOne App installiert, um eine gute und schöne Möglichkeit zu haben, meine Reise und meine Eindrücke zu dokumentieren. Wer DayOne noch nicht kennt, die App ist eine Art modernes Tagebuch. Die Dokumentation der Reise ging mit der App wirklich super einfach und gut. Leider habe ich die App danach kaum benutzt. Irgendwie bin ich doch nicht so der Tagebuchschreiber.

Irgendwann bin ich mal darüber gestoppelt, das ich mein DayOne Tagebuch mit Slogger automatisch mit meinen Netzaktivitäten füllen kann. Und das beste ist, dank Uberspace brauche ich dazu nicht mal meinen Rechner.

Wie genau das geht ist hier super detailliert beschrieben. Das einzige, womit ich ein paar Probleme hatte, war der Link zu meinem Dropbox Account, den habe ich dann folgendermaßen angegeben:

/home/UberspaceName/Dropbox/Apps/Day One/Journal.dayone/

Mit der Standardinstallation kommt die Integration folgender Dienste mit:

  • Twitter
  • Goodreads
  • Pinboard
  • Flickr
  • Foursquare
  • LastFM
  • Pocket
  • AppNet
  • Github
  • RSS
  • Instapaper

Für die Nutzung von Twitter habe ich Slogger dann noch einmal lokal auf meinem MacBook installiert. Danach habe ich einfach die Konfigurationseinstellung aus meiner lokalen Datei in die auf dem Uberspace kopiert. Für die Nutzung von Instagram (inkl. Download der Bilder) bin ich einfach der Anleitung bei ryanmo.co gefolgt. Auch dieses lief problemlos.

Ich bin jetzt mal gespannt wie gut das die nächsten Tage funktioniert.

Damit der Crontab auch die richtige Ruby Version nimmt, habe ich den Aufruf noch ein wenig angepasst:

59 23 * * * /package/host/localhost/ruby-1.9.3/bin/ruby /home/UberspaceName/Slogger/slogger -s