Die Schnelllebigkeit der Zeit


12 September 2005 - Das Leben - 0

Wenn ich so an die letzten Jahre zurück denke, muss ich sagen, das es mir vor kommt, als wenn die Zeit an mir vorbei gerast ist. Ich weiß es noch fast als wenn es wenn es wie gestern wäre, wie ich im Jahre 2000 mein Abi gemacht hatte. Und ich muss zugeben, das ich damals schon ein wenig Zweifel hatte, ob ich das wirklich packen werde. Hatte irgendwie kaum was dafür getan und es hat am Ende doch gereicht und das gar nicht mal so schlecht.

Danach ging es dann erst einmal zur Bundeswehr. Eigentlich wollte ich ja schon mit meiner Ausbildung anfangen. Hatte auch schon ne Stelle zu 99% sicher, aber die Bundeswehr meinte, es wäre besser für mich, wenn ich erst einmal zu ihnen komme. Also ging ich für 10 Monate zu dem Verein. Die ersten 2 Monate waren schon lustig gewesen. Hatte dort auch gute Kameraden und wir hatten ne Menge Spass und ein paar Flaschen Vodka leer gemacht. Und manchmal habe ich mich echt gefragt, wie ich am nächsten morgen wieder aus dem Bett gekommen bin. Nach den 2 Monaten ging es in eine andere Kaserne, dort wurde ich als Koch eingesetzt. War also eher wie Zivildienst gewesen und die grüne Uniform wurde gegen Kochkleidung eingetauscht. Was auch nicht unbedingt schlecht war.

Nach dem Bund konnte es dann nun endlich los gehen mit der Ausbildung. Leider hatte mir die erste Firma nun ne Absage erteilt gehabt, nachdem ich ihr wegen der Bundeswehr absagen musste. Aber zum Glück gibt es ja noch mehr Firmen in Deutschland und so bin ich am Ende in der nähe von Frankfurt am Main gelandet und hatte dort ne Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht. Die Ausbildung selbst war recht locker und alles ging schneller vorbei als ich dachte. Leider konnte die Firma mich nicht behalten und so war ich nach 3 Jahre arbeitslos. Dieses aber zum Glück nicht lange und jetzt arbeite ich schon seit einem Jahr für eine neue Firma.

Natürlich ist rund herum auch ne Menge passiert. Man hat so einige Leute kennengelernt. Einige davon sind geblieben. Manch andere sind gegangen. Die Liebe kam, die Liebe ging. Und das Leben ging weiter. Und nicht mehr lange, dann ist schon wieder Silvester und auch dieses Jahr ist vorbei.

Und manchmal frage ich mich schon, ob das so weiter gehen wird. Werde ich bald aufwachen und feststellen, das mein Leben vorbei ist? Und habe ich dann auch wirklcih alles richtig gemacht? Habe ich mein Leben gut gelebt? Habe ich genügend Spass gehabt? Muss ich noch ein Haus bauen und einen Baum pflanzen? Und hilft es überhaupt was sich daürber Gedanken zu machen? Ich denke nicht, also werde ich weiter leben und mal schauen, wo es mich hin führen wird.


Der Sommer, der kein Sommer war...


24 August 2005 - Das Leben - 0
Eines morgens bin ich aufgewacht und habe mich gefragt, wo ist er denn nun unser Sommer? Haben wir jetzt wirklich schon August oder ist es vielleicht doch schon Oktober? Als ich dann so aus dem Fenster schaute konnte ich es nicht so wirklich sagen. Ein Blick auf mein handy verriet mir jedoch das wir tatsächlich immer noch August haben. Und ich muss ehrlich sagen, das ich mit einem August eigentlich was anderes verbinde. Ich vermisse den Sonnenschein, die warme Luft und das Gefühl von ein bisschen Freiheit, das man einfach seine Badesachen packen kann um sich an den nächsten See zu legen und dort vielleicht auch mit ein paar Freunden zu übernachten. Aber daran war bis jetzt nicht wirklich zu denken, stattdessen habe ich mich manchmal schon gefragt, ob ich nicht vielleicht doch mal die Heizung anmachen sollte, da es doch recht kalt in meiner kleinen Wohnung geworden ist. Sicherlich man kann sicherlich auch ein wenig froh sein, das es dieses Jahr nicht so warm ist, denn dann hat man das Gefühl, das es vielleicht doch nicht so schlimm mehr ist mit der Erderwärmung, aber kann so ein "kalter" Sommer wirklich gut sein? Ich weiß es nicht. Und ich frage mich wieder, wie es soweit kommen konnte? Wir haben uns doch in den letzten Jahren schon so sehr an die warmen Sommer gewöhnt, das es für uns völlig normal geworden ist. Wir brauchen ihn doch, damit unser Körper auch mal ohne Solarium braun wird und damit wir uns besser fühlen. Wir brauchen ihn für die lauen Sommernächte, für die Grillpartys, für die Tage am See/Meer und für vieles mehr. Noch habe ich jedenfalls die Hoffnung noch nicht aufgegeben, das er vielleicht doch noch wieder kommt unser Sommer.

Wahlspielchen


11 August 2005 - politisches - 0

Alle paar Jahre kommt es wieder vor, das die Parteien ihr Wahlprogramm starten um Volkes Stimme zu werden. Und jedesmal muss ich dabei eigentlich schmunzeln, da ich es doch sehr interessant finde. Denn irgendwie kommt man sich dabei immer vor, als wenn man kleine Kinder im Kindergarten sich streiten sieht. Der eine beschuldigt den anderen wie schlecht er doch sei und das er gar nichts kann und dem Volke nur schaden würde und das man selbst ja alles viel viel besser machen würde.

Die Idee das man etwas besser machen muss finde ich ja schon mal sehr gut. Aber dann möchte ich auch wissen, wie die lieben Leute es denn besser machen wollen und da fangen dann die Probleme an. Denn auf den ersten Blick sieht alles wunderschön aus. Lohnnebenkosten senken, Wohlstand aller, mehr Geld für Arbeitnehmer, starker Sozialstaat, Entlastung der Familien und weitere Schlagworte werden einem da plötzlich an den Kopf geworfen und man freut sich, was die Parteien doch alles so gutes für einen wollen. Aber im 2ten Moment fragt man sich dann, wo kommt denn das ganze Geld dafür her? Geschenkt bekommt der Staat das ja auch nicht und von uns bekommen sie es ja scheinbar auch nicht, denn sie wollen uns ja entlasten damit es uns besser geht. Aber hatte sie das vor Jahren nicht auch schon gesagt? Und ist es am Ende wirklich so gekommen? Hatten wir mehr Geld in den Taschen und fühlten wir uns sicherer und aufgehobener in unserem lieben Staat der doch nur unser bestes will? Ich selbst bin bei diesen Überlegungen leider zu der Erkenntnis gekommen, das es so nicht ganz ist. Sicherlich es könnte einem schlechter gehen, aber genauso gut könnte es einem besser gehen. Und wenn am Monatsende auf seinen Gehaltszettel schaut und sieht was da so übrig bleibt von dem was man eigentlich bekommen kann, muss man meistens sehr schlucken. Oftmals ist allein da schon die hälfte weg von der Zahl die oben stand. Und wenn man dann irgendwo was kaufen geht muss man feststellen das der Vater Staat auch hier seine Hand gerne groß aufhält. Zudem kommt einen dann hin und wieder zu Ohren das die Altersvorsorge so wie sie momentan ist, die Zukunft wohl nicht überstehen wird und das man doch eher Privat Vorsorgen sollte. Und wenn man dann irgendwann mal Arbeitslos wird, muss man aber auch erst an das Ersparte um den Staat auf Dauer zu entlasten. Aber wie spart man dann seine Altersvorsorge? Am besten man wird nie Arbeitslos und nie alt!

Und egal wieviel die Parteien momentan versprechen, viel wird sich daran nicht ändern. Ich befürchte das es eher schlechter wird. Aber trotzdem kann man jedem nur empfehlen wählen zu gehen, damit Parteien wie die NPD es ja nicht schaffen in den Bundestag zu kommen, denn dort haben sie eindeutig nichts zu suchen!


Anschläge in Europa...


04 August 2005 - Das Leben - 0
Die Anschläge von London vor wenigen Wochen waren schon sehr erschreckend gewesen. Plötzlich merkt man doch wie nah der Terror jetzt auch schon in unsere Nähe gekommen ist. Und dann nicht nur mit einer kleiner Sache. Das erschreckende dabei war aber, das scheinbar niemand so wirklich gewusst hatte, das es passierren wird und das die Terrorristen das dann alles auch noch ganz in Ruhe planen und durchführen konnten. Und das mitten im Herzen Londons. Und dann muss man heute in den Nachrichten lesen, das so ein Al Quaida Anführer sagt, das es noch schlimmer kommen wird und das der Anschlag dann den 11. September noch mal in den Schatten stellen wird. Vielleicht sind das nur dumme Worte um den Leuten Angst einzutreiben und um vielleicht der Blair Regierung zu schaden, aber kann man sich da sicher sein? Ich denke das auf jedenfall viele Leute jetzt erst einmal davor zurück schrecken London zu besuchen aus Angst auch von einem Anschlag betroffen zu sein. Was mir aber noch Sorgen macht ist die Tatsache das es vielleicht nicht nur bei den Anschlägen in London bleibt, sondern das sie vielleicht auch noch in anderen europäischen Großstädten solche Anschläge verüben könnten. Und man weiß dabei nie, ob die Geheimdienste das verhindern können oder nicht. Und wenn man dann an größeren öffentlichen Plätzen ist, macht man sich doch schon hin und wieder Gedanken wenn man Leute in komischen Gewändern in der Gegend rum stehem sieht. Ich bin auf jedenfall gespannt wie es weiter gehen wird in der Zukunft. Ich hoffe nur, das nicht wirklich noch was schlimmeres passieren wird!

Das erste mal fliegen...


20 July 2005 - Das Leben - 12

Am Freitag (22.07.) ist es nun soweit ich werde zum ersten mal in meinem Leben fliegen und dieses mal hoffentlich nicht auf die Schnauze. Der Flug wird nach Mallorca gehen und es wird mein erster richtiger Urlaub nach seit was weiß ich wieviele Jahren werden und das ganze bezahlt vom eigenen Geld. Irgendwie fühlt man sich da richtig erwachsen und ich bin auch schon ein wenig gespannt wie es so wird.

Gut, von zu hause weg bin ich jetzt schon seit einer Weile, also das mit dem Heimweh sollte nicht kommen. Aber das mit dem fliegen, das macht mir doch schon ein wenig Sorgen. Man hat ja schon viel davon gehört und die meisten sagen, das es gar nicht so schlimm ist. Und ist schließlich sicherer als Auto fahren. Aber beim Auto fahren bin ich am Steuer und da weiß ich das ich es kann!

Aber ich freue mich schon auf die Sonne! Einfach entspannen. Nichts tun und nicht an die Arbeit denken müssen. Was kann es schöneres auf der Welt geben?


Mord ist ihr Hobby


03 July 2005 - Das Leben - 0

Wenn ich mir so die ganzen Nachrichten immer wieder anschaue da frage ich mich doch wie es dazu kommt, das heutzutage so viele Morde aus Nichtigkeiten geschehen. Mal ganz davon abgesehen, das jegliche Form von Morden grausam ist und in meinen Augen nicht sein müsste, so finde ich es aber noch schlimmer, wenn diese Morde aus niedrigen Beweggründen geschehen.

Aber was kann zum Beispiel eine Frau und ihre Kinder dafür, dass die Beziehung zu ihrem Mann nicht mehr lief und sie sich deswegen von ihm getrennt hat. Gut eine Trennung ist immer hart und teilweise schwer zu verstehen und zu verkraften, erst recht wenn einem viel daran lag. Aber manchmal da klappt es einfach nicht.

Oder auch zu Morden weil man gekündigt wurde. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder so was machen würde? Man kann doch keinen Menschen das Leben nehmen, nur weil er eine Entscheidung getroffen hat, die vielleicht nicht ganz zu den Gunsten von einem selbst sind! So ist doch nun mal das Leben, oder sehe ich das falsch?

Ich frage mich auch, was in dem Kopf eines Menschen vor sich geht, wenn er den wirklichen Entschluss trifft einen anderen Menschen und vielleicht danach sogar sich zu töten? Einfach zu wissen, das man einem Menschen dann das nimmt, was er eigentlich ist! Und das vielleicht nur um den eigenen Schmerz oder Enttäuschung auf andere zu übertragen. Und ich frage mich, ob man solche Sachen vielleicht verhindern kann. Ob man einen Menschen so was vielleicht ansehen kann und das man ihn dann vielleicht behandelt, bevor es zu Spät ist?

Aber ich befürchte das es keine Möglichkeit gibt an dem ganzen was zu ändern und diese Hilflosigkeit macht mir Angst. Diese Hilflosigkeit nicht zu wissen wie ein Mensch reagieren kann in bestimmten Situationen und zu wissen, das so was auch in der direkten Nähe von einem selbst passieren kann.


Der Sozialstaat und seine Zukunft


27 June 2005 - politisches - 0

Wenn man sich so die aktuellen Arbeitslosenzahlen so anschaut da fragt man sich doch irgendwo automatisch wo geht eigentlich unser Sozialstaat momentan so hin? Oder besser gesagt, hat er eigentlich noch eine Zukunft? In meinen Augen, nicht wirklich!

Warum? Ich denke diese Frage ist recht einfach zu beantworten! Meiner Meinung wird die menschliche Arbeitskraft in der Zukunft immer weniger gebraucht werden. Immer mehr Maschinen übernehmen die Arbeit von den Menschen. Dadurch werden wir immer mehr Arbeitslose haben. Und immer weniger Leute die z.B. in die Rentenversicherung einzahlen. Zudem denke ich, dass auch die Zahl der Geburten nicht unbedingt steigen wird, was sicherlich verschiedene Gründe hat. Und egal was hier jetzt versucht an Zahlen zu drehen am Ende kommt dabei immer heraus, das mehr Geld raus geht als überhaupt hinein kommt. Und genau das ist es, was unseren Sozialstaat kaputt macht, denn normalerweise sollte er sich selbst finanzieren.

Aber was bedeutet das für uns alle? Ich denke diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Ich weiß nur, dass es so wie es jetzt momentan aussieht auf die Dauer nicht weiter gehen kann. Es müssen neue Wege gefunden werden, wie wir alle unseren Lebensstandart weiter führen können. Und vielleicht kommen hier ja die Ideen von Marx und Engels wieder zum tragen? Wenn ja, dann aber bitte nicht so wie es in der ehemaligen DDR geschehen ist. Und falls man eine solche Änderung durchführen möchte, dann darf man diese nicht nur in Deutschland durchführen, denn der Kapitalismus und der Kommunismus sind einfach 2 zu starke Gegenpole.

Und ich hoffe, das auch unsere Politiker erkennen, das sie für die Zukunft was machen müssen und nicht denken, das alles nur eine Frage der Zeit ist wo sich alles wieder einränkt. Das sie erkennen, das wir eine neue Industrielle Revolution haben. Ich bin auf jeden fall mal gespannt.


Warum ist verlieben so einfach....


20 June 2005 - Liebe - 0

Warum ist verlieben so einfach, aber lieben so schwer? Schnell lernt man jemanden kennen, versteht sich einfach gut mit ihr/ihm und dann kommt plötzlich dieses kribbeln. Man möchte einfach mehr Zeit mit dem anderen verbringen. Es ist einfach wunderschön und man denkt man könnte die ganze Welt erobern und niemand kann einem was.

Und wenn man dann noch mehr Glück hat, dann kommt man mit dieser wunderbaren Person zusammen. Am Anfang ist alles wunderschön. Man freut sich den anderen zu sehen. Möchte all seine Zeit mit ihr/ihm verbringen. Man denkt man hat den Deckel für den eigenen kleinen Topf gefunden. Und dann wird aus diesem verliebt sein, die Liebe und das ganze rosa rote ist weg. Man freut sich immer noch auf den Partner, man spürt das diese Person was ganz besonderes ist. Man spürt es, wenn man alleine unterwegs ist, wenn man im Kaufhaus steht, wenn man auf der Wiese liegt, wenn man auf Arbeit ist.

Aber trotzdem ist es schwer diese Liebe zu halten und nicht einfach in den Alltag zu verfallen. Einfach zu behalten, das diese eine Person was ganz besonderes ist, was einem so schnell nicht mehr widerfährt. Das man diese Rose gießen muss, damit sie nicht eingeht.

Manchmal schafft man es einfach nicht und dann ist die Person die einem einmal so viel wert war plötzlich nicht mehr da und hinterlässt in einem ein großes Loch. Man fragt sich wieso. Woher es kommt. Und warum es soweit kommen musste. Man hatte doch jemanden mit dem über alles reden konnte. Mit dem jeder Augenblick etwas Besonderes war und keine verschwendete Zeit. Und nun soll das einfach alle nicht mehr sein? Oftmals will man es einfach nicht wahrhaben und kann es einfach nicht verstehen.

Und erst dann erkennt man, was so einmalig an der Liebe ist und warum sie viel mehr als eine gute Freundschaft ist. Warum es sich lohnt sie zu nähren. Und dann fragt man sich wieder warum ist das lieben eigentlich so schwer, das verlieben war doch so einfach...