The Burning House

Ich habe da mal wieder einen wunderbaren Tumblr entdeckt. Dieses mal The Burning House. Das Thema ist ganz einfach, was würdest du mitnehmen wenn dein Haus brennt?

burning house

Das obige Bild ist ein Beispiel aus dem Tumblr auf dem es noch viel mehr solche Schätze gibt. Wenn ich drüber nachdenke, was ich mitnehmen würde, dann komme ich auf folgende Liste:

Das sind die Dinge die mir auf die schnelle einfallen würden. Über alles andere müsste ich ein wenig länger nachdenken und wenn es mal wirklich brennen sollte hätte ich sicherlich dazu keine Zeit. Das gute bei mir ist, ich verfüge über 2 Wohnungen und somit habe ich sowieso schon vieles verteilt und würde nicht alles verlieren. Trotzdem hoffe ich, das es nie dazu kommen wird das ich jemals in einer solchen Lage sein werde.

Wie ist es bei dir? Was würdest du mitnehmen wenn dein Haus brennen sollte?



Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

So, oder so ähnlich muss es aktuell das Kirchenoberhaupt der Katholischen Kirche sehen, wenn es um die Missbrauchsvorwürfe in seiner Kirche geht. Viel gehört hat man bis jetzt jedenfalls noch nicht und wird man in der Zukunft so schnell wohl auch nicht. Denn in dem Moment der letzten Tage, wo man er etwas hätte dazu sagen können, bei der Osterbotschaft, wurde dazu, wie immer geschwiegen.

Grundsätzlich weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht versucht man intern erst einmal den kompletten Ausmaß des Schadens zu analysieren und vielleicht auch zu richten, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht. Was sicherlich nicht verkehrt ist. Auf der anderen Seite muss dieses Schweigen für die Opfer wie ein Schlag ins Gesicht sein. So wird das ganze schon mal Öffentlich, aber irgendwie dann doch wieder ungesühnt.

Auf der anderen Seite bin ich immer noch darauf gespannt wie der Stadt am Ende auf die Taten innerhalb der Kirche reagieren wird. Am Anfang wurde ja viel gesagt und vielleicht innerhalb der Kirche damit viel Staub aufgewirbelt. Aber Worte alleine werden hier nicht ausreichen, am Ende müssen Taten folgen, Taten die der Kirche zeigen das sie nicht allmächtig, sondern auch irdischen Gesetzten untersteht. Und Taten die den Opfern vielleicht etwas Gerechtigkeit zurück geben. Inwiefern man so etwas in einem solchen Fall überhaupt kann.

Und dann bin ich auch noch gespannt, inwieweit die Kirche unter Umständen das Zölibat aufheben wird. Denn seien wir doch alle ein wenig ehrlich, die Unterdrückung der Sexualität kann doch gerade in der heutigen Gesellschaft nicht unbedingt hilfreich dazu sein, das solche Dinge nicht wieder vorkommen.


wieder mal zu Hause

Da sind sie nun wieder vorbei die Weihnachtsfeiertage. Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr mal wieder zurück zu meinen Eltern, zurück in mein altes Jugendzimmer, zurück zu den Ort in dem ich 18 Jahre meines Lebens verbrachte bevor ich auszog um die Welt zu verändern.

Für mich ist es immer wieder ein komisches Gefühl dorthin zurück zu kommen, erst recht da mein Heimatort eine Kleinstadt (manche nennen es eher Dorf) im Osten Deutschlands ist und ich ansonsten momentan zwischen Frankfurt, München und Madrid herumtingele. Leider merkt man immer mehr wie sehr diesem Ort das fehlt was man Leben nennt. Es ist nicht unbedingt die Tatsache das es dort kaum Bars oder eine Art von Nachtleben gibt, es ist einfach die Tatsache das man dort Tagsüber durch die Strassen geht und kaum Leute sieht was zum Abend hin immer schlimmer wird. Geschäfte dort kommen und gehen (wobei das zweitere wohl häufiger passiert) und die einzigen die wirklich überleben sind die Bäcker und die Supermärkte.

Jedes mal wenn man dort ist fühlt man sich irgendwie verloren und traurig das es mit der Stadt soweit kommen musste und das man irgendwo auch für diese Stadt keine große Perspektive sieht. Hin und wieder werde ich gefragt ob ich mir denn vorstellen könnte eines Tages wieder zurück zu kommen. Momentan muss ich diese Frage leider immer mit einem Nein beantworten. Aber vielleicht ändert sich das ja eines Tages wenn ich die Ruhe dort zu schätzen lerne. Nur bleibt dann immer die Frage, was kann man dort beruflich machen...


Mal wieder unterwegs

Es muss so ca. 3 Jahre her sein, das ich das erste mal ein Projekt hatte, das nicht in der Stadt war, in der ich gerade lebte. Ca. 5 Jahre davor bin ich zum ersten Mal von meinen Eltern weg in die "Ferne" gezogen bin.

Gefühlt, sind die letzten 3 Jahre wie im Flug vorbei gegangen. Gerade die letzten beiden und das obwohl in der Zeit eine Menge passiert ist. Ich war zwischendurch in Wien (ein tolle Stadt), in Leicester (England - und die Stadt, na ja, typisch Englisch halt) ein bisschen in Madrid (jedenfalls geschäftlich, privat dafür umso öfter - tolle Stadt) und ich hatte auch das Vergnügen (wenn auch nur für eine Woche) nach Indien zu dürfen.

Trotz dem Vergnügen was ich in der Zeit doch hatte und all die tollen Menschen die ich dabei kennenlernen durfte, musste ich eines doch immer wieder feststellen. Mir fehlt doch irgendwo eine Heimat. Ein Ort wo ich mich mal regelmäßig zurück ziehen kann und ich nicht nur alle paar Wochen mal.

Anfang des Jahres bin ich in eine etwas größere Wohnung umgezogen, die dieses eigentlich für mich bieten sollte und sicherlich auch würde, wenn ich halt nicht gerade beruflich immer so viel unterwegs wäre. Hier ist aber auch wieder das Problem, das mir mein Beruf aber irgendwo Spaß macht, auch wenn er sehr stressig ist.

Was soll ich sagen, ich bin mal wieder unterwegs, auch mit meinen Gedanken und ich bin mal gespannt wo der Weg mich hinführen wird.


zwischenmenschliches

Es ist immer wieder interessant zu hören, wenn sich zweit Leute, die sich seit längerem nicht mehr gesehen haben, sich aber auch vorher noch nicht so wirklich kannten, unterhalten. Richtig interessant finde ich es ja, wenn sie den Punkt mit dem Wetter überschritten haben und dann zu der Frage übertreten „Und wie geht es dir sonst so?“.

Hier Frage ich mich immer wieder, was diese Leute denn auf eine solche Frage als Antwort erwarten? Vielleicht so etwas wie „Oh mir geht es mir momentan wirklich nicht gut. Habe vor ein paar Wochen meinen Mann verlassen, nachdem ich erfahren hatte, das er mit einer anderen schläft. Dummerweise ist er danach mit unserem Geld abgehauen. Aus Rache hatte ich dann mit seinem Allerbesten Freund geschlafen. Jetzt bin ich schwanger und er will nichts von mir und dem Kind wissen.“

Ok, die Tatsache das jemanden so etwas passieren würde ist schon etwas weit hergeholt. Aber auch egal was einem im Leben gerade so passiert, so ist die Antwort doch meistens „Ach ganz gut“, oder „Muss ja, weißt ja wie das ist“ oder vielleicht einfach auch nur „Super, und dir?“. Und da ist sie wieder die Frage.

Aber vielleicht ist auch bei uns diese Frage, genauso wie bei den Amerikanern nur eine Frage aus Höflichkeit auf die man nicht wirklich eine Antwort erwartet.  Was irgendwo ja auch wieder schade ist.


Gedanken zur Musikvermarktung

In der letzten Zeit wurde ja schon recht viel über illegale Musikdownloads geredet. Gerade von Seiten der Industrie kam dabei immer wieder die Aussage das genau diese die Industrie kaputt machen. Wenn man dann bei MTV aber hin und wieder sieht in was für Villen so manche Künstler leben, dann will man so was gar nicht so wirklich glauben. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

Im generellen glaube ich nämlich, das solche Downloads auch was gutes für die Wirtschaft haben können, denn am Ende hat jeder User die Möglichkeit mehr und verschiedene Arten von Musik zu hören, auch abseits vom Mainstream der Musikwirtschaft. Und mit Sicherheit kommen durch die Möglichkeit der Downloads im Laufe der Zeit eine Menge Sachen auf die Festplatte, die man vielleicht mal einen Monat lang hört, dann aber doch zu der Erkenntnis kommt, das es doch nichts für einen ist. Aber neben diesen Sachen gibt es dann auch die Musik die bei einem Heften bleibt, die vielleicht hoch und runter gespielt wird weil man einfach nicht genug davon bekommen kann. Und ich glaube genau hier ist der Punkt an dem die Musikindustrie angreifen könnte.

Ich finde es nämlich schon gerechtfertigt das man für Musik bezahlt die man gut findet und die man regelmäßig hört. Weswegen ich es auch gut finde würde, wenn man für Musik erst dann zahlt, wenn dieser Punkt eingetroffen ist. Hier könnte ich mir jetzt Zeitmodelle aber auch Modelle vorstellen, die erst nach einer bestimmten Anzahl von Aufrufen den Kunden darum bitten das Musikstück auch mit finanziellen Mitteln zu honorieren. Und ich denke das viele dieses dann auch tun würden.

Im Endeffekt denke ich, das damit beide Seiten glücklich werden könnten. Der Nutzer, der immer noch die Möglichkeiten hat, verschiedene Musikstücke Probe zu hören und vielleicht für sich zu entdecken und die Industrie die dadurch vielleicht auch die Möglichkeit hat mehr Musik unter das Volk zu bringen und am Ende daran auch zu verdienen. Und um die Verteilung der Musik müsste sich die Industrie ja eigentlich auch kaum noch Gedanken zu machen, schließlich gibt es hierfür ja schon ein existierendes Netzwerk.


Traurig aber wahr

Die letzte Woche war für Deutschland und vielleicht auch den Rest der Welt grausam. Eine Mittelgroße Stadt in Baden Würrtemberg wurde Opfer und Zeuge einer schaurigen Tat die leider und tragischerweise 15 Menschen das Leben kostete.

Jetzt wo sich das Ereignis so langsam in uns allen gesetzt hat muss man sich leider auch fragen, ob das was bei den Medien und bei den Politikern als Folgeerscheinung auftrat das ganze nicht noch deutlich schlimmer macht. Zu den Medien kann man nur sagen, das sie sicherlich nur versuchen den Informationshunger der Menschen zu füllen. Leider hatte man aber gerade am Anfang von vielen gemerkt das sie nur überhastet versucht hatten irgendwie irgendwas zeigen zu können. Hierbei denke ich, das sie zum Teil Grenzen überschritten haben und immer noch tun, was man aus Respekt zu den Opfern und auch zu der Familie des Tätern nicht hätte machen sollen. Auch in Punkto Umgang mit Jugendlichen Tätern haben sie mit Sicherheit nicht immer den richtigen Weg eingeschlagen. Die beste Aussage hierzu kommt mit Sicherheit vom Law Blog:

Wäre ich mit meinem Leben mehr als 70 Prozent unzufrieden, fühlte ich mich vom anderen Geschlecht missachtet, hätte ich einen Hass auf blinde Lehrer, Kollegen, Vorgesetzte, würden mich körperlich überlegene Assis quälen, sähe ich überhaupt keine Perspektive, dann wäre das aktuelle Titelbild des Spiegel für mich eine Aufforderung, wenigstens noch unsterblich zu werden.

Auch die Politiker haben mich hier mal wieder schnell sehr enttäuscht, denn schon relativ früh nach dem Amoklauf wurden mal wieder Rufe nach dem Verbot von sogenannten Killerspielern laut. Nur denke hier ich, das man es sich hier mal wieder viel zu einfach macht. Anstatt sich tiefgründig mit der Ursache des ganzens auseinander zu setzen schaut man einfach auf das offensichtliche. Das dieses aber nur der letzte Tropfen im eh schon vollen Glas war, das scheint vielen aber nicht aufzufallen. Vielleicht können sich die meisten es sich aber nicht erklären, denken das dieses in einem gutbürgerlichen Staat mit guten Schulen und guter Erziehung einfach nicht passieren kann. Jedenfalls nicht in einer solch kleinen Staat. Vielleicht müssen sie sich dadurch auch vorführen lassen, das ihre Politik in dem Sinner versagt hatte. Aber würde sich sowas schon eingestehen wollen? Ich bin mal gespannt wie es die nächsten Tage und vielleicht auch Wochen weitergeht und was wir noch alles von der Politik und den Medien hören und sehen werden.


Musik von heute

turntables
Gestern habe ich endlich mal damit begonnen die Wände in meiner neuen Wohnung zu streichen und da ich reine Ruhe innerhalb einer Wohnung nicht so sehr mag wollte ich nebenbei ein wenig Musik laufen lassen. Dummerweise wusste ich nicht so ganz genau in welche von meinen Kisten ich meine Lautsprecher für meinen Computer gepackt hatte. Aber es gibt ja immer noch das gute alte Radio. Also raus damit und einen Sender gesucht. Da ich sowieso das Gefühl hatte, das ich in Sachen aktueller Musik nicht ganz so "up to date" bin habe ich mal schnell so einen "Jugendsender" angeschaltet.
 
Und so dudelte nun das Radio während ich meinen Pinsel schwingte. Und die Zeit verging und nach einer Weile hatte ich das Gefühl, das irgendwie immer nur das selbe läuft. Gut die Stimmen wechselten des öfteren und auch der Ansager sagte immer wieder mal andere Bandnamen an, aber das war es dann auch schon gewesen. Leider wurde das die ganze Zeit auch nicht besser. Und zum Ende hin entschieden sie dann auch noch die "Housenacht" zu eröffnen. Das war dann zu viel für mich und da habe ich dann doch mit Freude nach meinen Lautsprechern gesucht.
 
Fazit: Es macht wirklich nichts, Musikalisch nicht up to date zu sein. Man verpasst dabei nicht viel, denn vieles klingt einfach nur noch wie Retortenka**e. Irgendwie darauf abgestimmt kurzfristig kommerziell richtig gut zu sein um dann irgendwann wieder in irgendwelcher Schublade zu versinken. Und hin und wieder bekomme ich ja auch was mit und die Künstler sind dann meistens auch wirklich gut und haben es verdient gehört zu werden.
 
[Bildquelle: Thorstehn Thees]


ich und das umziehen

In den letzten Jahren habe ich schon so einige Umzüge mitgemacht. Oftmals für Freunde und dann oftmals nur für einen Tag. Anstrengend war das immer gewesen, denn Möbel und Umzugskisten sind nicht immer leicht. Am schlimmsten sind dabei immer so Sachen wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Couchen. Doch oftmals ist man dabei nur einen Tag beschäftigt und dann war es das auch schon wieder gewesen. Von dem ganzen Stress rund herum bekommt man im Regelfall nicht viel mit.

Seit ein paar Wochen bin ich nun selbst dabei umzuziehen. Schon von vorneherein habe ich mir das ein wenig stressig und anstrengend vorgestellt, erst recht da ich beruflich unter der Woche immer unterwegs bin und nur Wochenends Zeit habe mich um die Wohnung zu kümmern. Zudem hatte ich auch noch das Glück das ein paar meiner besten Freunde kurz zuvor meinten auch umzuziehen und sich dabei leider einen Ort aussuchten, der nicht mehr ganz so in meiner Nähe ist, so das ich mehr oder weniger ohne große Hilfe darstehe.

Aber ich will hier ja nicht rum jammern, denn durch solche Aufgaben wächst man ja auch. Man lernt viel dazu, gerade im organisatorischen Bereich. Und so sehr ich mich auch darüber ärgere, das ich noch so viel in meiner alten Wohnung zu tun habe, so freue ich mich doch umso mehr auf die Möglichkeiten in meiner neuen Wohnung. Und das auch wenn ich momentan nur auf einer Matratze schlafe und mehr oder weniger nur aus Kisten lebe, weil meine neuen Möbel noch nicht geliefert wurden. Aber gerade dadurch habe ich auch noch die Möglichkeit alles so herzurichten wie ich es möchte ohne irgendwelche Möbel verrücken zu müssen. Und wenn alles soweit ist wie ich es mir vorstelle, zeige ich euch hier gerne auch einmal ein paar Bilder. 


Überlegungen rund um den Eee PC

Seit Tagen, oder eigentlich schon seit Wochen denke ich darüber nach mir so ein wunderbar kleines Netbook. Also besser gesagt, so ein Eee PC zu kaufen. Der Jan hat ihn schon und scheint damit auch nicht wirklich unglücklich zu sein.

Trotzdem konnte ich mich immer noch nicht wirklich dazu durchringen es auch wirklich zu tun. Zum einen kommt immer wieder die Frage auf, brauche ich es wirklich? Denn eigentlich kann ich auch den Laptop der Firma benutzen, wenn ich beruflich unterwegs bin. Und wenn ich mal nach Hause fahre, kann ich den auch mitnehmen, schließlich ist man so ja auch für Firma flexibler. Aber eigentlich will und möchte ich in der Zukunft mehr von der Firma unabhängig sein. Da ich aber auch unterwegs privat einen Computer gebrauchen könnte würde ich die Frage am Ende eigentlich schon mit ja beantworten.

Jetzt komme ich aber zu dem Punkt, was kann der Eee PC so. Und gerade da ist der Punkt der mich am meisten davon abhält einfach zuzuschlagen. Denn eigentlich ist dieser ja schon "nur" ein Netbook, also mehr oder weniger für aktiväten im Netz, Chatsoftware (Skype, ICQ, MSN usw.) und kleine Office Sachen gemacht worden. Im Regelfall reicht das ja auch, denn was macht der Standarduser heutzutage schon groß weiter auf seinem Rechner? Ich jedoch mag es auch hin und wieder ein wenig herum zu coden und das ist hauptsächlich Onlinekram. Also muss bei mir auch locker ein kleiner Apache auf der Kiste laufen können und ein vernünftiges Tool zum programmieren (momentan nutze ich da Netbeans) und am ideal Falle eigentlich auch noch ein Versionierungsprogramm. Und ich denke, das der EEE PC da schnell an seine Grenzen kommt. Zumal programmieren auf so einem kleinen Bildschirm sicherlich auch nicht so angenehm ist.

Tja, wenn ich jetzt noch mal so darüber nachdenke, dann wird das mit dem EEE PC wohl doch nichts. Und am Ende muss wohl doch noch ein richtiger Laptop her. Und das muss ich mir dann auch noch mal durch den Kopf gehen lassen.


Handy international

Gerade an diesem Wochenende entdeckt, das man ja über seinen Skype Account auch SMS versenden kann und das die einem sogar anbieten seine eigene Handynummer als Absender eintragen zu lassen.
 
Da ich eh noch ein wenig Geld auf diesen meinen Skype Account hatte, habe ich das ganze mal getestet und ich muss sagen, das es gar nicht mal so schlecht und eigentlich auch recht schnell ist. Das beste an der ganze Sache ist aber, das die SMS über Skype sogar günstiger sind (und zwar fast um die Hälfte!), als wenn ich sie über die Homepage meines Providers senden würde. Verstehen mag das ganze zwar wer will. Eines kann dieser sich aber mal sicher sein, wenn ich im Ausland unterwegs bin und Internet zur Verfügung habe, werde ich eher auf Skype als auf ihn selbst zurückgreifen. Zumal die einen durch die ganzen verf****en Roamninggebühren eh schon mehr als genug Geld aus der Tasche ziehen.
 
Und wenn wir schon dabei sind. Mit einem Kollegen habe ich vor kurzem mal über eine internationale Datenflatrate gesprochen (oder muss man hier sagen geträumt?). Und wir kamen zu der Erkenntnis, das eine solche schon verdammt klasse wäre und das wir auch bereit wären 50€ oder vielleicht sogar etwas mehr dafür zu bezahlen. Und gerade die großen Anbieter haben ja in fast jeden Land ihre Partner, also sollte sich sowas ja eigentlich auch machen lassen. Aber dann würden die ja weniger verdienen und vielleicht auch mal zufriedene Kunden haben.


Unterwanderung eines Staates

Wenn ich mir so den Beitrag von Thilo zum Thema "Wie man einen Staat zerstört", den man auch locker "Wie man einen Staat unterwandert" nennen könnte, bekommt man es doch schon ein wenig mit der Angst zu tun.

Bei einigen der dort aufgeführten zwanzig Punkte hat man schon das Gefühl das sieschon Teil unserer Realität geworden sind.

Hier möchte kurz auf ein paar Punkte eingehen, die ich sehr interessant finde:

Punkt 5: "Das Medienverhalten in einer Demokratie ist glücklicherweise so oberflächlich, dass sich die Wahrheit nicht durchsetzt...". -> Hier muss man doch sofort recht geben. Schauen wir uns doch die Medien an. Kaum haben sie ein Thema für sich entdeckt wird es kurzfristig hoch geputscht und dabei irgendwie ausgeschmückt. Kurz darauf wird es aber auch schon wieder fallengelassen, bevor der Zuschauer, Leser usw. die Lust an dem ganzen Thema verliert und sich vielleicht einem anderen Medium zuwendet.

Punkt 7: "Agieren Sie über Parteigrenzen hinweg. Es muss gleichgültig sein, welche Gruppe das Land regiert und wie sich die Parlamente zusammensetzen. In keinem Falle darf sich eine Mehrheit bilden, die Sie ausbooten kann." -> Schauen wir uns doch die aktuelle politische Lage an? Eine wirkliche Ordnung kann man das was wir haben nicht nennen. Da haben wir eine große Koalition die irgendwie versucht zusammen zu arbeiten, sich aber dann doch irgendwie bekriegt. Dann haben wir viele kleinere Parteien die irgendwie alle versuchen Wählerstimmer zu erhaschen und sich dabei immer wieder neu erfinden. Und dann haben wir da die Grünen, die jetzt plötzlich auch mit Schwarz sympatisieren. Am Ende geht es allen doch nur um die Macht und dabei merken sie eigentlich gar nicht, das sie diese immer mehr selbst verspielen.

Punkt 9: "Privatisieren Sie staatliche Organisationen. Dadurch machen Sie Zuständigkeit und Verantwortung intransparent und verstärken zugleich Ihre Subversivität." -> Ich frage mich immer noch, warum man unbedingt die Bahn, die Post, sowie die Energie- und Wasserversorgung privatisieren muss. Das sind einfach Dinge des Lebens die jeder Mensch braucht und die nicht in den Händen Geldgeiler Aktionären sein sollten. Nicht umsonst sind die Preise in dem Sektor in den letzten Jahr immer wieder stetig und übernatürlich gestiegen. Da hilft es auch nicht, das der Staat immer wieder versucht mit Regelungen die Preise wieder ein wenig runter zu drücken. Am Ende wird das ganze immer auf dem Rücken der Unter- und Mittelschicht ausgetragen, die sich sowieso schon immer weniger leisten kann.

Punkt 11: "Schaffen Sie Möglichkeiten, die Menschen zu überwachen. Am besten zerstören Sie die Informationsfreiheit, wenn das Land, das Sie putschen wollen, als Demokratie gilt. Dadurch halten Sie sich den Protest vom Leib, denn Ihr zerstörerisches Treiben dient ja „unser aller Sicherheit“." -> Ich glaube zu diesem Punkt muss man einfach nichts sagen. Hier versucht sich ein gewisser Herr ja schon seit ein paar Jahren dran. Leider mit immer mehr Erfolg, auch wenn die Richter aus Karlsruhe sich glücklicherweise noch ein wenig dagegen sträuben. Die Frage ist nur wie lange sie das noch tun. Denn schnell kann ein Geschehen die Meinung der Leute und damit auch der Richter in eine andere Richtung lenken, aber wir wollen ja niemanden vorwerfen, das sie irgendwas inszenieren um der eigenen Gesellschaft Angst zu machen.

Punkt 18: "Die Menschen hinterfragen nicht, warum viele Politiker, die qua Position Macht und Entscheidungsgewalt haben müssten, in Wahrheit machtlose Puppen sind — sie halten diesen Zustand für normal und thematisieren ihn in der Regel nur am Stammtisch." -> Ich glaube zu diesem Punkt muss man auch nicht soviel sagen. Auch wenn man langsam das Gefühl bekommt, das unsere Bundeskanzlerin die Frau Merkel langsam sicherer wirkt und scheinbar auch wieder die Macht hat, so weiß ich nicht wie es aussieht, wenn man wieder wirklich Probleme auftauchen. Und des öfteren wünsche ich mir von ihr, das sie mal einfach auf den Tisch klopft und deutlich Stellung bezieht, aber das wird so schnell wohl nicht passieren.

Punkt 20: "Schreiben Sie die Verfassung um." -> Da möchte ich schnell mal wieder auf Punkt 11 verweisen. Da wird das nämlich versucht, wenn auch nicht so ganz offensichtlich, aber das darf man ja auch nicht, denn dann würde die Bevölkerung ja vielleicht erkennen, was man mit ihr vor hat und vielleicht auch mal einen lauteren Protestschrei gen Berlin schicken.

Zu den anderen Punkten, könnte ich problemlos auch noch was sagen, aber das würde dannheir eindeutig den Rahmen sprengen. Lest euch die 20 Punkten am besten selbst durch und bilded euch eure eigene Meinung. Denn die eigenen Meinung ist immer sehr wichtig und die sollte nicht unbedingt aus der Bild kommen!


die öffentlichen Verkehrsmittel

Nach Möglichkeit versuche ich Sonntags oder Montags, wenn ich mal wieder auf den Weg zum Flughafen und damit zu meiner Arbeit bin, die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Ich bin damit zwar deutlich länger unterwegs als wenn ich das Taxi nehmen würde, dafür ist das ganze aber doch umweltfreundlicher und auch deutlich günstiger.

Das einzig dumme an der ganzen Sache ist, das ich egal welche Verbindung ich nehme, doch mindestens einmal umsteigen muss und das ist leider immer kritisch zu sehen. Laut Fahrplan verbleiben mir zum Umsteigen rund 8 Minuten. Davon abzuziehen sind eigentlich immer noch mal gut 2 Minuten, die ich brauche um von der Bahn zum Bus zu kommen. Also im Grunde genommen nicht unbedingt viel Spielraum, was ich gerade in den letzten Wochen musste immer wieder feststelle musste, denn oftmals kam ich am Bus an, wenn dieser gerade in die Bushaltestelle einfuhr. Heute war es dann leider so, das ich den Bus verpasste und dann doch wieder ins Taxi steigen musste. Was nicht nur ärgerlich sondern auch teuer ist.

Am ärgerlichsten ist das ganze, weil die Bahn die ich benutze im Grunde genomme für ihre Fahrt nur knappe 10 Minuten brauchen sollte und zudem am Sonntag nur stündlich fährt. Und das auf einer Strecke auf der eigentlich nur sie fährt, wodurch man, so denke ich, schon ein wenig Pünktlichkeit erwarten kann.

Gerade solche Unpünktlichkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel machen sie mir nicht unbedingt sehr sympatisch, erst recht nicht, weil man gerade hier im Frankfurter Raum an sich immer damit rechnen muss. Und 10 Minuten für umsteigen ist hier nicht unbedingt ein sicherer Zeitpuffer. Und ich kann ja verstehen, das durch gewisse Umstände immer ein gewisser Zeitplan etwas durcheinander kommen kann, manchmal frage ich mich aber, ob man diesen nicht auch etwas mit einkalkulieren kann.

Trotz alledem werde ich in den nächsten Wochen weiterhin mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln reisen und hoffen, das ich nicht wieder in ein Taxi umsteigen muss.


Endlich Wochenende

Sigur Ros
Juhu, endlich ist Wochenende. Man mag gar nicht glauben wie sehr ich mich darauf gefreut habe, erst recht da mich schon seit ein paar Tagen so ein richtig hässlicher Husten quält, der mich einfach nicht los lassen will. Das schlimmste an ihm ist, das er immer so Phasenweise mal stärker oder fast weg ist.

Schön ist auch zu sehen, das mein Internet zu Hause wieder funktioniert, scheinbar hat die Telekom es geschafft ihren selbst geschaffenen Fehler wieder zu korrigieren.

Und jetzt werde ich mir erst einmal "Heima" von Sigur Rós anschauen, den gibt es nämlich momentan bei Youtube in voller Länge für lau. Schade nur, das bei Youtube die Qualität immer noch nicht wirklich für Vollbild geeignet ist. Trotzdem freue ich mich auf den Film und gerade die Landschaftsaufnahmen die einfach super entspannend sind und einen Lust auf Urlaub bringen.

Ach so, vielleicht noch ne kleine Anmerkung, der Film wird nur heute verfügbar sein. Also wer ihn sich auch anschauen möchte, der sollte sich ran halten.

[Bildquelle]


Glückssträhne ist anders

Also Glückssträhne man das was ich momentan so habe wirklich nicht unbedingt nennen. Vor ca. 2 Wochen musste mir doch tatsächlich mein Trockner das zeitliche segnen. Gut, er war nicht gerade mehr der jüngste und hätte aus ökonomischen Gründen sicherlich schon vor ner Weiler ausgetauscht werden müssen. Aber wenn etwas noch gut funktioniert tue ich mich da manchmal ein wenig schwer was das austauschen angeht. Dumm ist das aber jetzt trotzdem, da ich doch ein wenig auf das Gerät angewiesen bin, denn aus Arbeitstechnischen Gründen komme ich eigentlich nur am Wochenende zum Waschen und da muss die Wäsche spätestens Sonntag Abend auch wieder trocken und fertig sein.

Naja, und wie gestern schon erwähnt ist auf der Arbeit bei mir momentan auch ein wenig mehr los als geplant. Was meinem Privatleben auch nicht gerade sonderlich entgegen kommt.

Dann heute Vormittag ein paar Erledigungen gemacht und dabei mit dem Auto unterwegs gewesen. Irgendwann beim Fahren dann so ein klackern gehört und mir nur gedacht "so schlecht ist die Straße doch nicht". Als der Fahrbahnbelag dann wechselte war das klackern immer noch da. Nach dem Anhalten wurde dann eines schnell ersichtlich. Ich hatten einen platten. Wunderbare Sache. Gott sei Dank war die Stelle wo ich stand nicht zu schlecht, so dass ich das Rad dort gleich vor Ort tauschen konnte. Das ganze unter der Beobachtung von ein paar Damen die gerade ihre Mittagspause hatten und mir durch ein Fenster zuschauten.

Heute Abend wollte ich dann ins Kino. "Das Vermächtnis des geheimen Buches". Und was ist, Karten bekommt man nur noch ab der dritten Reihe, abwärts. Damit ist Kino auf jeden Fall schon mal gestrichen. Ich kann jetzt nur hoffen, das meine Glückssträhne bald wieder zurück kommt, denn nächstes Wochenende werde ich zum ersten mal Skifahren gehen. Und ich wollte eigentlich ohne Gips davon zurück kommen.


Standby Gesellschaft

Letzten Freitag habe ich in der NEON einen sehr interessanten Artikel über die StandBy Gesellschaft gelesen. In dem Artikel ging es im groben darüber, das die moderne Technik für viele Menschen im Grunde genommen mehr hinterlich als hilfreich ist, wenn es dabei geht nach der Arbeit einfach mal abzuschalten. Denn durch die Handys ist man immer erreichbar. Durch das Internet kann man seine Mails überall abrufen, teilweise sogar auf die Firmennetzwerke zugreifen usw. Das ganze führt dazu, das viele zu Hause einfach da weiter machen, wo sie im Büro aufgehört haben, einfach um sich für den nächsten Tag besser vorzubereite oder das ganze einfach noch mal durch zu gehen. Und als Ergebnis des ganzen leidet dann das Privatleben (Verabredungen werden abgesagt, weil man noch was erledigen muss oder man kann einfach über nichts anderes mehr reden als die Arbeit) und die Menschen selbst machen sich dadurch auch mehr kaputt, denn schließlich braucht der Körper einen gewissen Teil an Erholung und man muss auch einfach mal abschalten können um an etwas anderes zu denken.

Gut fand ich den Artikel, weil ich mich leider in vielen Teilen selbst wieder gesehen habe. Gut, einen Großteil der Arbeit kann ich nicht von zu Hause aus machen, aber gerade das Administrative (Dokumentation nachpflegen, Excel Files nachbessern oder schnell noch die ein oder andere Mail lesen), das geht immer noch gerne zu Hause. Und wenn man Abends dann den Firmenlaptop noch mal hoch fährt, dann geht auch meistens Outlook dabei mit auf. Ich persönlich habe das eigentlich gar nicht so stark mitbekommen. Weil das irgendwo schon ein wenig zur Routine geworden ist. Doch habe ich in letzter Zeit auch selbst mitbekommen, das ich einfach nicht wirkklich abschalten kann und auch Nachts hin und wieder von der Arbeit träume was dann dazu führt das ich morgens oftmals recht unausgeschlafen aufwache.

Trotzdem möchte ich hier noch anmerken, das ich nicht zu den Workaholics gehöre, die dann Abends auch noch wirklich bis tief in die Nacht arbeitet. Wenn ich zu Hause bin und doch noch was machen will, dann merke ich meistens schnell, das ich doch lieber privatleben haben möchte und ich dann nicht so konzentriert bei der Sache bin. Was für mich dann meistens ein Zeichen ist, die Sachen einfach zu schließen und am nächsten Tag im Büro zu beenden. Und bis jetzt hatte das ganze noch nie geschadet. Ich hoffe nur, das es so bleibt und ich es ansonsten schaffe rechtzeitig die Notbremse zu ziehen.



was man mit einem Ort verbindet

Seitdem ich mein Projekt in England habe muss ich jedes mal durch die "Grenzkontrolle". Was ich des öfteren ein wenig nervend finde, schließlich reise ich ja innerhalb der europäischen Union wo im Regelfall die Passkontrollen abgeschafft wurden. Nur sind und waren die Engländer ja schon immer etwas besonderes, was man ja alleine schon daran sieht, das sie den Pfund nicht gegen den Euro tauschen wollten.

Was ich aber eigentlich sagen wollte ist, das ich eigentlich recht selten nach meinem Geburtsort gefragt werde. Schließlich ist Bützow ja nicht unbedingt einer der Orte den man kennen muss. Trotzdem kennen einige der Beamten den Ort, leider bekomme ich da dann immer die selben Fragen zu hören. "Bützow, ist da nicht auch ein Knast. Ein gar nicht mal so kleiner, oder?", oder "Bützow, ich war dort in der Nähe als wir beim G8 Gipfel waren." Hin und wieder wird aber zum letzten Satz noch hinzugefügt, das sie die Gegend gar nicht so schlecht fanden und dort auch vielleicht mal zum Urlaub fahren wollen. Das ist jedenfalls mal etwas was mich freut zu hören.

Trotzdem finde ich es schade, das man meinen Geburtsort meistens nur mit den schlechten Seiten verbindet. Aber daran werde ich persönlich wohl kaum was ändern können.



Närrisches Treiben in Frankfurt

Ich persönlich mache mir ja nicht viel aus Karneval oder Fasching oder wie auch immer man das heutzutage nennen mag. Als noch ein kleiner Junge war das anders, da mochte ich Fasching sehr, meistens habe ich mich als Cowboy verkleidet. Ich kann mich auch erinnern, das ich mal ein Hase war. Im laufe der folgenden Jahre nahm mein Interesse aber immer mehr ab, was sicherlich mehrere Gründe hat, oftmals wohl auch, das einfach keine große Ideen hatte als was ich mich verkleiden sollte und das ganze am Ende dann auch nicht als wirklich wichtig empfand.

Trotzdem habe ich mich heute mal auf den Weg gemacht um mir den Karnevalsumzug in Frankfurt anzuschauen. Bilder dazu kann man in meiner Galerie finden. Und ich muss sagen, dass das ganze Spektakel schon recht interessant anzusehen war. Trotz alledem fand ich, das dort nicht so wirklich Stimmung aufkommen wollte. Die meisten Menschen standen doch nur unbeteiligt am Rande rum und sahen sich den Umzug an. Nur vereinzelnd sah man wirklich Leute feiern und den meisten Spaß an dem ganzen hatten die Kinder. Zudem muss ich anmerken, das mich der Umzug als solches auch nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Ich hätte wirklich erwartet, das die Wagen mehr auf irgendwelche Themen ausgerichtet worden wären und das auch die Darbietungen über ein wenig Musik spielen und Marschieren hinaus gehen. Aber da sind meine Erwartungen wohl so hoch gesteckt.

Das "lustigste" was man während des ganzen Umzugs immer wieder beobachten konnte waren die Jäger nach Bonbons oder sonstigen Süßigkeiten. Hier erwartet man vielleicht nur Kinder, was aber leider nicht der Fall war. Auch viele Erwachsene stürzten sich wahrlich auf die Bonbons die in die Massen geworfen wurden. Zum Teil "kämpften" sie regelrecht mit den Kindern darum. Und man sah auch viele die die Bonbons dann in Tüten sammelten.

Im großen und ganzen weiß ich nicht, ob ich mir den Umzug im nächsten Jahr noch mal ansehen werde. Aber mal abwarten.


das Leben am Flughafen

Andauernd am Flughafen zu sein ist ja generell schon nicht unbedingt eines der Dinge die man unbedingt haben muss. Auch wenn es irgendwann zur Gewohnheit wird und man sich an die nervigen Sicherheitskontrollen auch irgendwie gewöhnt. Genauso wie an die Passkontrollen und die andauernden Hinweise, das der Ausweis bald ablaufen wird. Das weiß ich ja alles selber und wenn so ein gutes Einwohnermeldeamt auch mal am Samstag öffnen würde hätte ich auch schon längst einen neuen beantragt.

Zudem mag ich auch die ganze Wartezeit nicht. Man kommt dahin, weiß nie wie lange man durch alle Sicherheitskontrollen braucht und am Ende muss man meistens mindestens noch mal ne gute halbe Stunde warten bis man in den Flieger einsteigen darf. Um dann im Flieger auch irgendwie nicht wirklich was machen zu können, außer zu schlafen oder mal wieder ein Buch lesen. Das einzig gute daran ist, das man in der Zeit meistens einfach mal seine Ruhe hat. Weil im Regelfall reden die Leute am Flughafen oder im Flieger nicht so viel. Heute jedoch müssen hinter mir im Warteraum dummerweise gerade ein paar Frauen sitzen. Und es tut mir leid, aber diese bestätigen leider das Vorurteil von den andauernd erzählenden Frauen. Ich sitze hier jetzt schon ne halbe Stunde und sie quatschen immer noch, da hilft auch mein MP3 Player nicht um dagegen anzukämpfen.

Oh man, da freue ich mich doch wirklich schon auf mein zu Hause und auf einen ruhigenden Abend bei einer guten DVD (im Fernsehen läuft ja meistens nichts vernünftiges) und einem schönen deutschen Bier!


Wahlgedanken

Hört denn das niemals auf? Können diese bekloppten Schläger denn keine Zeitung lesen um zu wissen das ihr Schwachsinn momentan von gewissen Politikern zu Wahlkampagnen missbraucht wird. Mal ganz davon abgesehen, das einfach nicht sein kann, das man Leute zusammen schlägt, nur weil sie einen darauf aufmerksam machen, das sie bestimmte Dinge nicht dürfen! Wo bleibt denn heutzutage die Moral und der Anstand? Sind die manchen gar nicht mehr beigebracht worden? Hin und wieder sollte man seinen Kopf auch mal für mehr als nur zum Haare schneiden benutzen!

Auf jeden Fall bin ich jetzt mal gespannt wie die Wahl am nächsten Sonntag in Hessen ausgehen wird. Ich selbst bin mir immer noch recht unschlüssig wen ich wählen werde. Irgendwie gefällt mir keines der Wahlprogramme. Und so werde ich wohl das geringste Übel aussuchen müssen. Einfach nicht zur Wahl gehen kommt für mich jedoch nicht in Frage, und ich hoffe das dies auch viele andere so sehen werden.