Web.de stellt unddu ein



Es ist nicht einmal ganz 1,5 Jahre her, das ich den "neuen" Web 2.0 Dienst von Web.de getestet habe. Die ganze Plattform hieß Unddu.

Schon damals hatte ich das gefühl gehabt, das die Plattform nicht unbedingt gut funktioniert und einen wirklich Sinn hatte ich auch nicht dahinter gesehen gehabt. Und der wichtigste Satz damals war vielleicht:

"Und im Grunde genommen gibt es schon eine Menge ähnlicher Angebote im Netz."

Wofür ich nur wenige Minuten gebraucht hatte, hat Web.de jetzt auch eingesehen und wird die Unddu Plattform einstellen. Wie schon abzuwarten war, konnte sich die Plattform einfach nicht durchsetzen. Die meisten User hatte die Plattform sicherlich durch ihre eigenen Maildienst selbst generiert, aber ich gehe davon aus, das viele dort genauso lange geblieben sind wie ich. Kurz mal eine Seite erstellt und danach nie, oder nur selten wieder vorbei gesehen um festzustellen, das die Seite nicht wirklich besser geworden ist.


von kleinen Brücken und großen Autos

Das Google Streetview Projekt ist ja immer noch sehr umstritten, gerade aus Gründen des Datenschutzes. Zudem haben viele ja immer noch die Befürchtung das es dadurch Dieben einfacher gemacht wird sich das richtige Haus auszusuchen oder das es Firmen dadurch auf einfache Art und Weise möglich gemacht wird mal zu überprüfen wo die Bewerber denn so her kommen oder die Mitarbeiten wohnen.

Inwieweit die ganzen Befürchtungen berechtigt sind lasse ich hier mal im Raum stehen, denn ich denke das es für viele schon eine Gefühlsentscheidung ist wie man damit umgeht. Leute die eh viel in Sozialen Netzwerken online tätig sind werden dazu mit Sicherheit ein anderes Verhältnis haben, als Leute die das "böse" Internet fast nur aus den Medien kennen.

Aber darum soll es hier jetzt gar nicht gehen. Denn eigentlich wollte ich von einem ganz lustigen Vorfall berichten den so einem Google Streetview Fahrer scheinbar passiert ist. Denn was passiert wenn man mit einem recht großem Auto auf eine recht tiefe Brücke zufährt? Genau!

Goolge Streetview

Klasse finde ich, das Google das ganze nicht einfach heraus geschnitten, sondern einfach so veröffentlicht hat.

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schnelles Internet für alle

Ehrlich gesagt finde ich ja super, das unsere Bundesregierung es anstrebt das wir überall in Deutschland schnelles Internet erhalten. Gerade in Bezug auf die Tatsache das Cloud Computing mit einer dezentralen Datenhaltung immer aktueller wird ist das sicherlich sehr hilfreich. Jedoch sind wir dabei schon wieder bei einem anderen wichtigen Punkt angelangt. Denn eines der Gründe warum man immer mehr zu Cloud Computing geht ist auch die Tatsache das Netbooks immer beliebter werden. Da diese Computer oftmals nur mit minimaler Hardwareausrüstung daher kommen wird es dadurch erforderlich, das die sonst als Standalone Lösung verwendete Software online zur Verfügung steht (wie z.B. die Text- und Tabellenverarbeitung und zum Teil auch schon die Grafikprogramme). 

Da diese Netbooks durch ihre minimale Hardwareausrüstung aber auch immer kleiner werden, nutzt man sie nun mal auch gerne von überall aus. Und gerade hier sehe ich das Problem, denn sobald man aus den Großstädten hinaus kommt, ist das digitale Netz bei weitem noch nicht so gut ausgebaut wie man es sich wünschen würde. Und gerade hier sehe ich deutliches Verbesserungs- und Förderungspotential. Denn ich denke, das durch eine bessere Verfügbarkeit sich auch mehr User für das mobile Internet entscheiden würden, was damit dann hoffentlich auch positive Auswirkungen auf die Preispolitik der Mobilfunkanbieter haben würde.

Zudem denke ich, das auch in Sachen Breitbandanschluss der Trend in der Zukunft weg von der Festinstallation zu Hause gehen wird, denn wer möchte am Ende schon für 2 Verträge bezahlen?


Google und Twitter

Seit ein paar Monaten nutze ich nun ja auch schon Twitter. Und nach einer anfänglichen Skeptis muss ich ja schon zugeben das der ganze Dienst irgendwie schon ein wenig süchtig machen kann und man sich hin und wieder mal zurückhalten muss nicht jeden Mist dort zu "zwitschern". 
 
Jetzt aber habe ich gerade gelesen das Google wohl absichten hat Twitter zu kaufen. Was und wieviel an den Gerüchten dran ist, ist momentan noch nicht wirklich ersichtlich und viel wird davon in den nächsten Tagen mit Sicherheit nicht preisgegeben werden. Schließlich wird Twitter ja immer noch als DAS große Ding gehandelt, das seine Möglichkeiten beim besten Willen noch nicht ansatzweise ausgespielt hat. Jetzt muss man erst mal die nächsten Tagen, Wochen und vielleicht Monate abwarten und dann bin ich mal gespannt was für ein Aufschrei (oder halt auch nicht) so durch die Bloggemeinden gehen wird. Denn schließlich hat Google ja nicht unbedingt den besten Ruf, wenn es um die Datenhaltung geht.
 
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bei MTV gibt es jetzt auch Musik

Ich glaube es ja nicht, was ich da sehe. Bei MTV kann man jetzt scheinbar tatsächlich auch Musik hören oder sehen oder wie sagt man. Also jetzt nicht im Fernsehen, soweit sind die noch nicht, dafür jetzt aber im Internet. Irgendwie muss man den Leuten ja noch verkaufen, das man ja im Grunde genommen ein Musiksender ist. 
MtvM


Strictly No Photography

Webseiten für Photos gibt es ja eigentlich auch schon für Sand am Meer, mit Sicherheit ist heute auch schon wieder irgendwo ein neuer Flickr Klon aufgetaucht. Gerade deshalb finde ich das Konzept der folgenden Seite schon etwas besonders:
 
no pics
 
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Web2Null Vermarktung

Ich habe mich ja schon immer gefragt, wie manche Web2Null Plattformen so ihr Geld verdienen. Sicherlich haben viele der bekannten Plattformen ihre Investoren, die Geld in das Projekt Buttern und somit das ganze am Laufen erhalten, aber am Ende wollen die Investoren ja auch wieder Geld haben und das muss ja irgendwo her kommen.
 
Und wie macht man im Internet Geld. Im Grunde genommen immer nur durch die Vermarktung von Produkten. Und wie vermarktet man Produkte am Besten, indem man Werbung einblendet. Dieser ist, zumindestens bei Googles Adsense oftmals auf den angezeigten Inhalt angepasst und spricht damit sicherlich auch die gewünschte Zielgruppe an. Auch wenn ich zugeben muss, das ich eigentlich noch nie bewusst auf so einen Banner geklickt habe und mich deshalb frage wie effektiv so ein Banner Werbung eigentlich ist.
 
Aber lange Worte wenig Sinn, Twoday.net hat Anfang des Monats angefangen Google Adsense Werbung in ihren free Blogs einzublenden. Diese wird aber nur dann angezeigt, wenn man über eine Suchmaschine kommt. Ich finde so etwas nicht verwerflich, schließlich sind die Stammleser, wie Twoday.net selbst sagt davon dann nicht betroffen. Trotzdem kam das ganze bei so manchen User nicht an und die ersten fangen schon umzuziehen zu anderen Providern die noch keine Werbung einblenden. Und auch hier frage ich mich wieder, was die User denken, wer am Ende die Kosten für die Bereitstellung des Services trägt?
 
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Zuhause bei Twitter

Ich muss ja ehrlich gesagt zugeben, das mir der Sinn von Twitter immer noch nicht so ganz verständlich ist, aber ich glaube das macht auch nichts. Ich muss aber sagen, das mir die Büroräume von denen schon recht gefallen. Ich mag zwar Großraumbüros nicht so sehr, aber die dort sehen jedenfalls noch etwas heimisch aus:
twitter
Mehr Bilder und Informationen gibt es hier.
 
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Barack Obama und die Social Networks

Social Networks bestimmen das Internet ja eigentlich schon seitdem es für die Breiten Masse zugänglich ist. Am Anfang waren das halt einfach Mailinglistgen, dann kamen die Foren und die Wikis und die Blogs und mit ihnen auch die großen Social Networks wie MySpace, Facebook, StuiVZ und XING (OpenBC).

Das man diese Netzwerke dann auch schnell mal dazu nutzen kann um Spenden zu sammeln hatte die Zukunft ja schon an ein paar Beispielen gezeigt. Und ich selbst finde das ja auch nicht schlecht, solange niemand zu etwas gezwungen wird.

Das Prominenteste Beispiel für die Nutzung solcher Social Networks um Spenden zu sammeln ist jetzt Barack Obama, der es dadurch doch tatsächlich geschafft hat 122 Mio US Dollar an Spenden zu sammeln um damit einen Teil seines Wahlkampfes zu finanzieren. Mehr details dazu bei XPLANE.
 
obama grafik

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NIN und die anderen

Groß über die ganzen Aktionen von NIN und Radiohead habe ich eigentlich noch nicht nachgedacht, auch wenn sie mit relativ viel tamtam durch die Bloggerwelt gejagt wurden. Fast überall nur großes gejuble, nur selten auch ein paar negative Stimmen, die meistens darauf hinauf liefen, das diese Gruppen nur Erfolg mit dem ganzen haben, weil sie eh schon ihre Fangruppe haben. Ansonsten wurde das ganze immer als Schritt in die richtige Richtung gesehen. Was man ja nun wirklich nicht verneinen kann. Kostenlose Musik oder Musik, bei der man nur bezahlt was sie einem auch wirklich Wert ist, wer hat da schon was dagegen.

Trotz alledem finde ich den Kommentar der beim Kraftfuttermischwerk hinterlassen wurde einfach klasse. Man sollte mal länger darüber nachdenken:

…Und was Radiohead oder NIN machen, finde ich durchaus cool. Nur sollte dabei nie aus den Augen verloren werden, daß diese Künstler ihr Image und ihre Bekanntheit unter anderem denen verdanken, die sie jetzt zum Teufel schicken. Sie springen auch nur auf einen Zug auf, der schon längst fährt, von den Massenmedien aber nur dann wahrgenommen wird, wenns schon Althergebrachtes in neuer Verpackung ist. Was ich von unseren Medien (Radio, Magazine und jetzt eben auch Blogs) halte, hab ich auch oft genug schon angesprochen. Die sind nämlich durchaus ein Teil des Problems, daß unbekanntere Künstler kaum stattfinden. Mangelnde Qualität kann es nicht sein, eher Faulheit und fehlendes Durchhaltevermögen. Muss alles nur noch schnell gehen…

Der Kommentar stammte übrigens aus der Tastatur von Falk.


Facebook und die liebe Werbung

Immer wieder werde ich von Freunden, Bekannten und auch Kollegen gefragt ob ich denn auch bei StudiVZ oder Facebook wäre, weil dann könnte man mich ja als Freund "adden" und man könnte auch darüber in Kontakt bleiben. Meine Antwort darauf war und ist immer ein schnelles und einfaches "Nein". Dieses ist oftmals gefolgt mit einem Ungläubigen Blick und der Frage "Warum nicht?". Auch hier ist meine Antwort darauf meistens sehr einfach: "Ich mag die Werbemethoden der Anbieter nicht, in denen der User und seine Daten missbraucht werden um damit mehr Geld zu machen".

Das all diese Meinung Begründet ist und das ich froh bin, nicht der Meinungsbeeinflussung meiner Bekannten nachgegangen zu sein, zeigt sich mal wieder in dem neuesten Fauxpax von Facebook, die doch tatsächlich auf die Idee kamen mit den Namen der User zu werben. Das dieses ein paar Usern sauer auf den Magen stoßen wird und das sie diese dadurch vielleicht sogar verlieren könnten, hätten sie sich vielleicht denken können. Aber vielleicht haben sie auch gar nicht darüber nachgedacht was sie dort eigentlich wirklich machen!


Adobe TV

So richtig viel mitbekommen was da draußen in der großen Internetwelt so passiert, scheine ich momentan nicht so wirklich. Die Anzahl der ungelesenen Beiträge in meinem Feedreader werden auch immer größer.

Hin und wieder nehmen ich mir aber doch mal die Zeit um jedenfalls mal über die Beiträge der letzten Tage zu gehen. Und meine Augen staunten nicht schlecht, als ich sah, das Adobe jetzt scheinbar auch eine Video- oder besser gesagt TV-Plattform eröffnet hat. Und die sieht wirklich mal nicht schlecht aus:
adobe TV
Adobe TV is your online source for expert insight and inspiration. Feed your passion for Adobe products with insider tips, innovative techniques, and behind-the-scenes tours delivered on video, on demand. Get to know Adobe personalities by tuning in to Russell Brown revealing Adobe® Photoshop® secrets, Greg Rewis taming the web, or Jason Levine editing video. See the favorite tricks of design luminaries, take tours of cutting-edge creative shops, and find out what Adobe employees do with technology in their spare time.

Grundsätzlich richtet sich die Seite wohl mehr an die Technik interessierten Leute im Bereich Design, Photographie und Development. Ich habe mir schon ein paar Videos angesehen und fand sie schon recht interessant. Zudem waren sie sehr schnell geladen ohne das man sie vorher groß buffern musste.

Webseite: tv.adobe.com

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Web2.0 - der Film

Ich kam zwar bis jetzt nur dazu einen Teil des ganzen zu sehen, scheint aber mal recht interessant zu sein und sehenswert zu sein. Mehr Information kann man auf dem dazugehörigen Blog finden.

Link: sevenload.com

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Einfach mal klasse

Issuu
Es gibt auch mal schönen Web 2.0 Kram:

Issuu is a "YouTube for publications" and allows anyone to convert their documents into state-of-the-art online publications. By providing their innovative service completely free of charge, Issuu is making publishing anyones game.

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DataPortability

Wer kennt es nicht, man meldet sich irgendwo an im wunderbaren WorldWideWeb. Und dann wieder irgendwo anders und noch mal woanders und im Regelfall gibt man gerade am Anfang auf den meisten Webseiten ein und dieselben Daten an. Was hin und wieder schon sehr nervend ist, erst recht weil es ja auch Zeit kostet.

Dem ganzen Problem hat sich jetzt (oder besser gesagt schon vor einer Weile) DataPortability.org angenommen. Sie wollen ein einheitliches System erstellen, was es dem User ermöglicht sich einfach und schnell zu Identifizieren und automatisch seine Informationen bereit zu stellen. Die Idee dahinter finde ich klasse, ob sie wirklich schaffen werden, finde ich interessant. Alle mal ein Grund das ganze weiter zu verfolgen.

Und deswegen hier noch ein wenig Werbung dazu:


DataPortability - Connect, Control, Share, Remix from Smashcut Media on Vimeo.


Der bittere Beigeschmack bei Social Communities

Wer kennt es nicht. Irgendwann hat man sich mal bei einer Community angemeldet, weil irgendwie viele Freunde sich dort angemeldet haben oder man von einem guten Bekannten eine Einladung bekommen hat. Schnell findet man die Seite "cool", weil man dort so viele alte Bekannte und neue Bekannte finden kann. Bereitwillig trägt man auch seine Persönlichen Daten, wie Hobbys und Dinge die man sich wünscht ein. Schließlich möchte man ja viele gleichgesinnte finden. Im Laufe der Zeit wächst die Community, was einem zuerst noch freut, weil man dadurch noch mehr Leute kennenlernen kann.

Nur für Betreiber der Webseiten eröffnet sich dann ein nächstes Problem. Die Webseite kostet mehr Geld. Also schaltet man Werbung, denn irgendwo müssen die Einnahmen ja herkommen. Und bezahlen wollen die meisten User ja nicht. Das mit der normalen Werbung ist für die meisten dann auch noch ok. Doch oftmals kommt dann ein Punkt, wo die Betreiber der Seite und auch die werbenden mehr Geld machen wollen und das geht oftmals nur durch personalisierte Werbung, die direkt auf den User abgestimmt ist. Und schon sind wir wieder bei den persönlichen Daten die man ja mal irgendwann hinterlegt hatte in dem Vertrauen, das sie dort sicher sind. Was sie oftmals laut AGB ja auch waren.

Und schon kommen wir zu einem nächsten Problem. Die Änderung von AGBs scheint heutzutage bei Community Seiten nicht wirklich mehr schlimm zu sein. Immer wieder liest man davon. Aufgeregt wird sich darüber des öfteren, wirklich was ändern tut sich aber selten was. Denn kaum ein User verlässt dann am Ende auch wirklich die Webseite an die man sich irgendwann mal gewöhnt hatte. Und schließlich sind ja auch immer noch die ganzen Freunde da.

Ich habe mich bis jetzt weites gehend von diesen neuen Web 2.0 Community Webseiten fern gehalten. Irgendwie haben sie mir noch nie groß zugesagt, deswegen habe ich auch keinen StudiVZ, Facebook oder MySpace Account. Nur bei Flickr hatte ich mich mal angemeldet, aber da habe ich auch kaum Fotos liegen.

Die einzigen wirklichen Community Webseiten wo ich mich mal angemeldet habe, sind DailyFratze (und da weiß ich, das ich mich dort sicher fühlen kann) und XING (ehemals OpenBC). Und vor wenigen Tagen hat auch XING angefangen Werbung (personalisierte) zu schalten. Was mir (und so einigen anderen), doch ein wenig sauer auf den Magen stößt. Ich weiß, das es teuer sein kann, eine solche Webseiten zu betreiben und auch immer so weiterzuentwickeln, das die User auch wirklich dort bleiben. Aber eigentlich dachte ich, das sie durch die Premium Kunden (und davon gibt es so einige, denn schließlich kann man ohne Premium Account dort nicht viel machen) genügend Geld einnehmen.

Und auch ich stehe jetzt vor der Entscheidung, gehe ich, oder bleibe ich. Generell finde ich es super, das man mit alten Kollegen von vergangenen Projekten immer in Kontakt bleiben kann. Was ja auch der Grund ist, weshalb ich dort angemeldet bin. Und im Grunde genommen will ich das auch nicht missen. Das einzig positive ist, als Premium Kunde kann man die Werbung auf der eigenen Seite deaktivieren und sieht auch generell nirgends Werbung.

Im allgemeinen habe ich aber das Gefühl, das die ganzen Betreiber von Social Community Seiten, am Ende aber immer nur auf eines aus sind. Nämlich auf unser bestes, unser Geld. Und auch wenn sie viel für den User machen, scheinen sie am Ende auf den User selbst nicht allzu viel Wert zu legen. Viele wissen wohl um den Suchtfaktor, die sie irgendwann mal erzeugt haben. Und verlassen sich auf diesen. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wie lange sie noch damit durchkommen werden und ab wann die User wirklich mal gemeinsam zu dem Wort stehen, was sie oftmals vor einer Änderung von sich geben. Nämlich wirklich seinen Account zu kündigen und den Betreibern von solchen Webseiten zeigen um wen es eigentlich wirklich ging. Nämlich den User und seine Rechte!


Jahresrückblick zum Web 2.0

Na das nenne ich doch mal einen Jahresrückblick in Sachen Web 2.0. Klasse gemacht und sehr kreativ umgesetzt! Gleichzeitig spricht es auch das Thema Webblase 2.0 an, in Anlehnung an den Crash der New Economy wo doch so einige Aktienanleger ne Menge Geld verloren haben.

[via] [Direkt Bubble]


Schluss mit der Meinungsfreiheit!

Das Richter in Sachen Internet nicht immer auf den neuesten Stand zur Scheinen seien, ist ja nichts unbekanntes. Erst recht wenn man sich deren Rechtssprechungen so ansieht. Am kritischsten dabei ist die immer wieder aufkommenden Debatte um Meinungsäußerungen im Internet und die Haftbarkeit der Webseitenbetreiber. Hierzu gab es schon diverse Urteile, leider kann man nicht unbedingt sagen das sie immer auf das selbe Urteil hinaus liefen. Mal hieß es das man dafür haftet, mal, das man nur entsprechende Nachrichten entfernen muss, nachdem man darauf hingewiesen wurde. Das letztere kann ich noch akzeptieren solange sie entsprechend begründet sind.

An diesem Montag wurde mal wieder ein Urteil, dieses mal in Hamburg, gesprochen. Dieses gegen den Journalist und Blogger Stefan Niggemeier. Dieser Urteil besagt leider mal wieder, das man sofort haftbar gemacht werden kann für die Beiträge die auf der eigenen Webseite veröffentlicht werden. Nach der Meinung und dem Urteil des Richters sollte man doch bei kritischen Beiträge die Kommentarfunktion deaktivieren und nur dann wieder aktivieren, wenn man diese auch alle moderiert. Als Vorschlag hierzu kam, das man ja am Nachmittag mal 2-3h nutzen könnte um sich nur um die Moderation der Beiträge zu kümmern. Als wenn Blogs billige Fernseh Talkshows wären.

Gut finde ich, das Stefan Niggemeier sich diesem Urteil nicht hingeben möchte und auch den für ihn kostengünstigen Vergleich ausgeschlagen hat. Für ihn geht es hierbei um eine Grundsatzdiskussion, die ich gut nachvollziehen kann. Und sicherlich warten auch viele von uns auf eine endgültige Entscheidung. Ich denke auch, das es langsam Zeit für eine vernünftige Gesetzessprechung wird damit Blog- und Forenbetreiber endlich wissen wodran sie sind und nicht immer auf das Rechtsempfinden des Richters angewiesen sind.

Auf dem Blog von Stefan Niggemeier findet man noch weitere Links zu diesem Thema. Hierbei viele aus öffentlichen Medien, die sich diesem Thema auch angenommen haben. Bei Spiegel-Online gibt es auch eine entsprechende Umfrage. Ich denke mal, das der Richter mit solcher Reaktion auf seine Urteilssprechung nicht gerechnet hätte und vielleicht hilft die Medienaufmerksamkeit ja auch, das sich die Politik einmal mit dem Thema auseinander setzt.


Hören und Sehen im Internet

Heute einmal 2 Links aus dem Bereich Musikwiedergaben von Daten aus dem Internet die ich für mich persönlich recht interessant finde. Kommen wir gleich mal zu dem erstem Link:

Songza.com ist ein Musiksuchmaschine, die die Musik auch gleich wiedergeben kann. Und das in wunderbarer Web 2.0 Manier. Gesucht wird dabei momentan (wenn ich das richtig sehe) nur bei Youtube, und dort gibt es wie sicherlich jeder von uns weiß eine Menge Musikvideos, dummerweise hauptsächlich nur kommerziellen Bereich (korrigiert mich wenn ich mich da täusche). Da die Musikvideos aber bei der einfachen Wiedergabe wenig interessieren gibt der Player nur den Audiostream wieder. Zudem kann man dort auch noch ganz einfach eine eigene Playlist anlegen, die momentan aber nur via Cookies gespeichert werden.

Link Nummer 2 ist Fabchannel. Man könnte glauben das es nur eine weitere Web 2.0 Webseite für Videos ist, aber nein hier findet man nur ausgewählte Konzertvideos. Die Qualität der Videos ist sogar gar nicht mal schlecht, solange man sie sich nicht unbedingt im Großformat anschaut. Was ich bei der Seite klasse finde ist die Tatsache das die Videos in Kategorien eingeteilt sind und das man sich auch hier eigene Playlisten anlegen kann. Diese kann man sogar unter dem eigenen Profil abspeichern. Dummerweise gibt es dort momentan noch nicht so viele Videos, aber das wird sich sicherlich im Laufe der Zeit ändern.



Maingold - das stille laute Ende eines Blogs

Vielleicht kennt noch der ein oder andere von euch das Blog Maingold, was mindestens durch die Brötchenaffaire eine gewisse Bekanntheit erlangt hatte. Vor ein paar Tagen hat es jetzt seine Tore geschlossen und das einzige was man jetzt noch auf der Seite lesen kann sind folgende zwei Sätze:

Blogs sind langweilig. Dieses Blog ist zu Ende.

Zudem gibt es bei der Blogbar noch einen entsprechenden Beitrag (ehemals nur ein Kommentar) zu dieser Thematik. Und wenn ich mir den Text so durchlese, so muss ich sagen das er mit Sicherheit mit so einigen Aussagen recht hat und sicherlich gibt es in der sogenannten Blogosphäre viel Arschlöcher und Selbstdarsteller die denken das sie im Internet die größten wären, im waren Leben es aber kaum zu etwas gebracht haben.

Trotzdem finde ich es schade, das er das ganze so verallgemeinert. Denn wenn man diese Selbstdarsteller einfach mal ausblendet, dann gibt es viele interessante Blogs aus denen man viele spannende Informationen heraus ziehen kann, die man sonst nur mit großer Mühe findet. Man kann musikalisch wie technisch auf dem neuesten Stand bleiben. Kann sich über politische Dinge "unterhalten" oder einfach nur kulturell auf dem aktuellsten Stand bleiben. Man kann Leute kennen lernen, die mit einem die selben Interessen teilen und hin und wieder passiert es dann auch das man diese Leute dann auch mal im reellen Leben trifft und feststellt das sie sich eigentlich gar nicht zu ihrem virtuellen Leben unterscheiden.

Ich bin jetzt sowieso mal gespannt wie die Zukunft der deutschsprachigen Blogs so aussieht. Es scheint sich momentan so einiges zu drehen. Und im generellen muss ich sagen, das es leiser geworden zu sein scheint um die Blogosphäre, aber ich kann mich da auch einfach nur täuschen.