Hallo 2009

Jetzt ist es schon wieder soweit, ein weiteres Jahr ist um. 2008 verging schneller als ich dachte. Viel ist in meinem Leben passiert. Nicht alles was ich gemacht habe war vernünftig. Aber aus vielen Dingen die man falsch gemacht hat kann man auch lernen. Und es ist auch viel schönes passiert. Alles in allem war es ein schönes Jahr! Aber man soll ja nicht ewig in Erinnerung schwelgen, denn die Zukunft steht vor der Tür, also lassen wir sie herein.
 
Und eines ist die Zukunft momentan schon mal, sehr kalt.
winter
Ich hoffe nur, das es dabei nur beim Wetter bleibt.


Raucher und die Toiletten

Kann mir mal jemand verraten warum Raucher in Flughäfen und zum Teil auch anderen öffentlichen Plätzen unbedingt auf Toiletten rauchen müssen? Ich finde den Geruch dort ja im allgemeinen schon sehr unangenehm, aber in Verbindung mit dem Zigarrettengeruch wird das ganze ja noch schlimmer und manchmal könnte man da echt schon fast das Ko**en bekommen.
 
Und ich muss auch generell sagen, das ich mit dem Rauchverbot in den Kneipen auch sehr zufrieden bin. Es fühlt sich danach einfach besser an und man stinkt am nächsten morgen nicht. Und da ich hin und wieder eh ein paar Hustenanfälle von zu viel Rauch in Bars bekommen habe, kommt mir das eh sehr zu gute. Da hat die Regierung doch tatsächlich mal geschafft was gutes durch zu setzen.


Taxifahrer

Manchmal können Taxifahrer einen echt auf den Keks gehen. Das manche von denen auf den Versuch ein wenig Smalltalk zu betreiben nicht eingehen ist mir ja schon egal. Muss man ja nicht und schließlich verbringe ich mit denen meistens auch nicht so viel Zeit.

Schlimm finde ich es aber wenn sie sich darüber beschweren, das man sie über den kürzeren Weg schickt, der manchmal nun mal 5 Minuten länger dauert als der andere. Dafür meistens aber auch gleich um die 5€ günstiger ist. Mich stören die 5 Minuten nicht, aber heute musste ich mir doch glatt vom Taxifahrer anhören, das dies die schlimmste Strecke für einen Fahrer ist, aber man ja machen muss, was der Gast will. Ich wäre da ja am liebsten sofort ausgestiegen. Erst recht als er dann noch anfing, das er ja wüsste, das die andere Strecke dann mehr kostet, aber das könne einem die Zeit ja auch mal Wert sein.

Gut ist nur, das nicht alle so sind. Denn ansonsten könnte die mich alle mal Kreuzweise und dann würde ich immer die öffentlichen nehmen, auch wenn mich das dann das doppelte an Zeit kostet. Das wäre mir die Zeit dann nämlich auch Wert!


Toilettentelefonierer

Ich muss ja sagen, das ich es immer wieder sehr komisch finde, wenn ich auf Toilette gehe und dann neben mir Leute höre, die am Telefon sind. Mich selbst hält es nicht unbedingt davon ab mein Geschäft zu machen, als Telefonierer (egal auf welcher Seite des Telefons) würde ich es aber schon als ein wenig unangenehm empfinden wenn ich plötzlich jemand höre wie er sein Geschäft verrichtet.

Und eigentlich sollte es ja nicht so schwer sein, maö schnell zu fragen ob man zurück rufen kann, wenn man schon unbedingt der Meinung ist ans Telefon zu gehen, während man auf dem Pott sitzt.


Die Umzugsaison hat wieder begonnen

Die Sonne kommt langsam wieder ein wenig raus, der Schnee und die Kälte scheint endlich gewichen zu sein. Ideale Zeit zum umziehen.

Und genau damit fing es dann gestern auch das erste mal wieder an. An einem Samstagmorgen um 9 Uhr. Irgendwie immer noch nicht so ganz meine Zeit. Dann den ganzen Tag irgendwelche Kisten von einem Ort zum anderen tragen. Treppen steigen, dieses mal zum Glück hauptsächlich nur Abwärts. Mit dem Transporter von A nach B fahren und wieder Kisten und Möbel tragen.

Auch wenn meine Muskeln heute Gott sei Dank nur ein wenig zeigen, das sie gestern belastet wurden, so spüre ich das ganze doch immer noch ein wenig in meinen Händen. Beim nächsten Umzug werde ich auf jeden Fall darauf achten Arbeitshandschuhe mit zu nehmen.

Jetzt bin ich nur mal gespannt wann sich der nächste Umzug ankündigen wird. Einen oder vielleicht zwei wird es wohl noch zum Ende des Jahres geben. Und vielleicht ist auch endlich mal meiner mit dabei.


Glückssträhne geht weiter

Wie schon vor ein paar Wochen berichtet, scheine ich momentan von einer echten Glückssträhne verfolgt zu sein. Also besser gesagt dem Gegenteil. Ich weiß nicht, ob ich schon davon berichtet habe, ich denke mal eher nicht, aber als ich vor etwas mehr als einwe Woche endlich auch mal an einem Donnerstag nach Deutschland fliegen wollte, da musste doch tatsächlich mein Flieger ausfallen. Das Hotel in das sie uns dann "verfrachtet" hatten war dann zum Glück nicht zu schlecht gewesen. Also das Essen und der Barbereich war super, das Zimmer eher altbacken und dafür eigentlich viel zu teuer, aber das musste ich zum Glück ja nicht bezahlen.

Dann diesen Freitag nach Hause gekommen und voller Freude den Rechner hoch gefahren. Endlich hatte ich mal ein wenig freie Zeit für mich und Zeit dafür meine Mails zu checken. Dachte ich jedenfalls. Denn nachdem mein Router nach einer ganzen Weile immer noch kein Netz gefunden hatte, machte mich das doch ein wenig stutzig. Also habe ich erst einmal den ganzen Kabelkram überprüft und nichts gefunden. Dann schon mal die Nummer von meinem DSL Anbieter rausgesucht und als ich dort mit meinem Festnetztelefon anrufen wollte musste ich dann leider feststellen, das auch dieses keinen Ton nach draussen zu stande bekommt. Damit war dann eigentlich schon klar, wer für diesen Fehler verantwortlich war. Also den Telekomkundenservice angerufen die sich dann auch bereit erklärten am nächsten Tag einen Techniker vorbei zu schicken. Dieser kam dann leider als meine Vermieter noch beim Einkauf waren, was dazu führte das keiner an den Anschlusskasten ran kam und somit auch nichts repariert wurde. Ergo, kein Internet über das ganze Wochenende. Genau das was ich brauchte!

Durch ein Gespräch mit meinem Vermieter habe ich dann erfahren das unter der Woche schon mal ein Techniker von der guten Telekom da war. Diese hatte wohl versucht das Internet für andere Parteien im Hause frei zu schalten (was wohl auch funktioniert hatte, wie ich an den verfügbaren W-Lans erkannte), nur hatte er dabei mein Netz gekappt. Im weiteren Gespräch kam dann auch noch heraus, das es wohl normal sei, das irgendwas nicht funktioniere, nachdem einer von denen (Telekom) dort was an dem Verteiler macht. Da freut man sich doch, das man sich doch, das man dem Service "vertrauen" kann. Bei einem weiteren Anruf am Samstag beim guten Kundenservice hing ich dann erst einmal geschlagene 15 Minuten in der Warteschleife. Wunderbar! Nun wollen sie wohl erst einmal am Montag vorbei kommen und alles klären. Da bin ich ja mal gespannt ob auch alles funktioniert, wenn ich am Freitag mal wieder nach Hause komme oder ob das Spiel dann wieder von vorne los geht.


wenn schon, dann schon richtig

Was für eine Woche, und dabei habe ich gerade erst mal die hälfte geschafft. Als ich am Sonntag Abend in meiner Projektwohnung ankam und im Wohnzimmer das Licht anmachen wollte, machte es nur einmal Klick und plötzlich stand ich völlig im Dunkeln. Wunderbar dachte ich mir. Nun finde mal im Dunkeln den Sicherungskasten nach dem du vorher nie gesucht hattest. Ging dann zum Glück noch recht unproblematisch. Ursache des ganzen war, das eine von zwei Glühbirnen im Wohnzimmer durchgebrannt war.

Kurz danach dann aber ins Bett, da es doch schon ein wenig spät war. Und schon vorher war mir der Wind aufgefallen. Bis dato aber noch nicht so störend. Was sich aber schlagartig änderte. Denn im Schlafzimmer musste ich feststellen, das man den Wind in diesem Haus mehr als deutlich hören kann. Das Hauptproblem ist nämlich, das er völlig ungestört auf das Haus drücken kann. Und das Haus hat scheinbar genügend Orte, wo der Wind durchkam, so das es überall pfeifte und sonst welche komischen Geräusche zu hören waren. Das führte dann leider dazu, das ich irgendwie kaum schlafen konnte.

Der wenige Schlaf Sonntagnacht führte dann dazu, das ich den ganzen Montag total müde war und schon um 10Uhr Abends tot ins Bett hätte fallen können. Was ich kurz danach auch tat. Die Nacht habe ich dann auch wie ein Stein geschlafen und bin morgens vom Wecker ganz schön erschrocken. Gott sei Dank, war ich dann den Tag lang auch recht fit und konnte endlich mal vernünftig arbeiten.

Als ich dann Abends nach Hause kam, hörte ich nach kurzer Zeit wieder komische Geräusche. Dieses mal war es aber nicht der Wind. Ein Blic aus dem Fenster zeigte dann auch recht schnell die Quelle des ganzen. Dort stand ein Auto völlig in Flammen. Mein erster Gedanke war, Gott sei Dank ist zwischen dem Auto dem Appartmenthaus noch ein Fluss. Mein zweiter Gedanke, wie lautet eigentlich die Notrufnummer hier in England. Kurz darauf sah ich aber auch schon die Polizei kommen, so das ich mir darüber keine weiteren Gedanken machte. Kurz darauf ging es dann auch schon mit Kollegen zu einem Portugiesischen Restaurant. Was wirklich gut war!

Und als ich dann heute Abend nach Hause kam und im Wohnzimmer das Licht anmachen wollte, machte es wieder nur Klick und wieder stand ich im Dunkeln. Dieses mal kannte ich aber den Weg zum Sicherungskasten. Leider musste ich kurz danach feststellen, das jetzt auch die zweite Glühbirne im Wohnzimmer ihren Geist aufgegeben hat. Gut, das ich eine offene Küche habe aus der noch Licht ins Wohnzimmmer kommen kann. Zudem drückt der Wind heute auch wieder recht stark. Da bin ich ja mal gespannt wie die Nacht werden wird.

Update:
Und wenn das ganze noch nicht genug ist, so musste doch  tatsächlich heute auch noch die Wasserversorgung im Haus ausfallen. Sie wollten das eigentlich bis heute Abend gelöst haben. Noch haben wir kein Wasser. Ich hoffe dass das Problem morgen früh nicht mehr besteht, denn ansonsten habe ich mittelschweres Problem.

Update 2:
Nach einem kurzen Hoffnungsschimmer (für eine viertel Minute kam doch tatsächlich Wasser aus dem Wasserhahn) wurde ich doch wieder enttäuscht. Immer noch kein Wasser im Apartment. Dafür haben sie jetzt Wasserflaschen bereit gestellt. Juhu, so wollte ich mich schon immer mal waschen. Mit aufgewärmten Wasser aus Wasserflaschen. Jetzt bin ich mal gespannt ob sie es bis heute Abend schaffen das Problem zu lösen!

Update 3:
Das Wasser geht wieder. Man bin ich froh gleich erst einmal schön duschen gehen zu können!


mein Zitat des Tages

Es ist zwar schon ein paar Tage her, ich finde es für heute aber einfach klasse:



Es ist eine verdammte Ungerechtigkeit des Schicksals, dass die Leute, die den Arsch offen haben meist nicht die sind, die in der Scheiße sitzen. Obwohl das nur fair wäre.

Und ich kann nur sagen, das heute nicht unbedingt mein Tag war. Heute morgen durfte ich erst einmal durch den kompletten Frankfurter Flughafen laufen. Und das nur weil ich dieses mal mit einer "Billigairline" geflogen bin, die nun wahrlich nicht billig war. Dafür war der Checkin Schalter am letzten Ende des Flughafens und das Gate genauso. Im Flieger selbst gab es dann auch nichts zu essen oder zu trinken, es sei denn man war bereit das ganze noch mal extra zu bezahlen. Worauf ich mal keine Lust hatte.
Dann in Birmingham angekommen musste ich kurz danach feststellen das mein Taxiunternehmen meine Bestellung vergessen hatte. Juhu, so hatte ich während der Wartezeit aber auch genug Zeit um erst mal was essen zu gehen. Es war ja auch immerhin schon 13Uhr Deutscher Zeit.
Im Büro angekommen durfte ich dann feststellen, das meine Kollegen es wohl scheinbar doch noch geschafft haben durchzudrücken, das sie von ihrem Homeoffice oder dem Office in ihrer Stadt aus arbeiten dürfen. Und in einem Großraumbüro nahezu alleine zu sitzen macht sehr viel Spaß!

Jetzt bin ich mal gespannt, wie es in diesem Jahr so weiter gehen wird. Der Anfang war ja schon mal klasse! Ich kann nur hoffen, das es bei euch besser war!


Rechenkünstler

mediamarkt werbungKann mal jemand dem Mediamarkt ein wenig Prozentrechnung beibringen? Es kann doch nicht sein, das sie tatsächlich jedes Jahr denselben Fehler machen. Sicherlich für den Werbeeffekt ist es einfacher wenn man sagt man schenkt dem Kunden die 19% Mehrwertsteuer und wirbt dann einfach damit, das man den Preis um 19% senkt. Was aber rein mathematisch völlig falsch ist. Was eigentlich jeder Wissen sollte, der einen Realschulabschluss hat. Obwohl so ganz sicher kann man sich da heute auch nicht mehr sein, wenn man sich die Pisa Studien so ansieht. Ich glaube den meisten würde es auch gar nicht auffallen, aber mich stört es einfach.

Das einzig gute dabei ist, das der Mediamarkt einem damit mehr als nur die Mehrwertsteuer schenkt.



nicht alles ist rund

Schirm
Es war wieder eine traurige Geschichte
Schöne Bilder kein Happy-End
Mehr als Sterben
Mehr als Leben
Mehr kann es das geben
Mehr als mal im Paradies

Dieser kleine Ausschnitt aus dem Lied Traurige Geschichte von den Fehlfarben hat nicht unbedingt was mit meinem momentan Gemütszustand zu tun. Ich finde aber, das er auf viele Phasen des Lebens einfach passend ist. Er zeigt dass das Leben einfach wunderschön sein kann, das man sich fühlen kann wie im Paradies und das dieses doch alles auch wieder irgendwann vorbei sein kann. Das man dann vielleicht einfach wie verloren da steht, weil man einfach nicht verstehen kann, das dieses Paradies vorbei sein soll. Das man denkt, das plötzlich alles in Scherben vor einem liegt was man mal so sehr geliebt und wo man sich so sehr dran gewöhnt hat.

Und ich glaube gerade dieses gewöhnen ist ein großes Problem der Menschheit. Wir haben uns an so vieles gewöhnt und nehmen es dann einfach als viel zu selbstverständlich hin. Zum Beispiel unseren Lebensstandard und unser Lebenskomfort den wir uns im Laufe der Jahre aufgebaut haben. Und der uns sicherlich auch in vielen unseren Entscheidungen des Lebens beeinflusst ohne das wir es direkt bemerken. Anfangen tut das sicherlich schon bei der Auswahl unseres Berufs. Als kleines Kind möchte man später oftmals noch das machen, was einem Spaß macht oder Spaß zu machen scheint. Aber je älter wir werden, desto mehr gucken wir auch darauf was uns diese Berufsauswahl auch finanziell bringt. Schließlich will man ja auch mal in den Urlaub fahren, schöne Kleidung und eine schöne Wohnung haben und das bezahlt sich ja nicht von alleine. Und sobald man diese ganze Sachen hat will man davon auch nicht mehr so schnell los lassen. Und wenn man mal arbeitslos werden sollte, dann möchte man auch wieder so einen "gut" bezahlten Job haben wie man ihn vorher hatte, jedenfalls möchte jeder immer wieder mindestens sein altes Gehalt heraus bekommen. Man will ja nie zurück stecken.

Aber ist das wirklich gut? Sollte man nicht vielleicht hin und wieder einfach mal los lassen von den für einen selbstverständlichen Dinge des Lebens und einfach mal was neues ausprobieren, etwas was einem vielleicht mehr Spaß im Leben bringen könnte? Gestern habe ich, ich glaube es war auf VOX, eine Reportage gesehen, wo Leute ihren wirklich sehr gut bezahlten Beruf gegen einen Kindheitstraum oder ein Leben zusammen mit ihrer Liebe eingetauscht haben, indem sie auf jeden Fall deutlich weniger verdienten, aber trotzdem am Ende glücklicher waren. Ich persönlich fand die Entscheidungen dieser Menschen wirklich sehr mutig. Sie haben ihre sichere Zukunft gegen ihr Persönliches Glück eingetauscht, das vielleicht auch nur für kurze Zeit hätte halten können. Und ich glaube, das nur wenige von uns allen wirklich einen solchen Schritt sich trauen zu gehen, auch wenn sie vielleicht öfters darüber nachdenken.

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