Langschläfer und der Morgen

Es war nicht immer so gewesen, als kleines Kind bin ich, soweit ich mich richtig zurück erinnern kann, öfters schon recht früh am morgen aufgewacht und auch sofort aufgestanden. So ein richtiger Langschläfer war ich damals nie gewesen und wollte es auch nicht sein.

Doch mit der Zeit wird man älter und man entwickelt sich weiter. Im Haus meiner Großeltern (in dem auch meine Eltern wohnen) bekam ich dann meine eigene Etage unter dem Dach. Es waren ein paar kleine Zimmer die man nicht mehr wirklich vermieten konnte. Und ungefähr ab dem Zeitpunkt änderten sich langsam auch meine Schlafgewohnheiten. Dort oben hatte ich einfach meine Ruhe und bei uns in der Familie war es eh nicht so wichtig, das unbedingt alle zusammen frühstücken, solange alle spätestens am Mittagstisch zu sehen waren. Da ich die morgende im Regelfall eh nicht viel zu tun hatte, verschlief ich diese einfach mal.

Von den Wochenende verschob sich das dann auch auf die Tage unter der Woche und ich stand dann oftmals erst auf den letzten Drücker auf und schob die Weckzeit immer weiter nach hinten (mein nächster Wecker darf diese Funktion nicht mehr haben!). Das Frühstück lies ich dann einfach mal aus, wodurch meine erste Mahlzeit dann oftmals erst das Mittagessen war. Was mich aber nicht weiter störte. Hatte ich ein wenig Hunger, dann aß ich schnell mal einen Schokoriegel.

Die Angewohnheit habe ich bis heute nicht weg bekommen. Was unter der Woche manchmal dazu führt, das manche morgende ein wenig stressig werden, damit ich es noch schaffe pünktlich zur Arbeit zu kommen. Da kann das rasieren dann gut und gerne mal ausfallen. Was mich dann oftmals sehr stört. Und ich mich dann oftmals ärgere, das ich nicht beim ersten Weckerklingeln aufgestanden bin.

Was mich momentan aber am meisten ärgert ist die Tatsache das ich am Wochenende nicht so recht aus den Bett kommen mag am morgen. In letzter Zeit habe ich generell das Gefühl, das die Wochenenden nicht so lang sind und wenn ich dann noch die Hälfte davon verschlafe, macht es das ganze dann nicht unbedingt besser. Erst recht weil man dann zu gewissen Dingen einfach nicht mehr kommt, die man eigentlich erledigen wollte. In dieser Hinsicht muss ich demnächst echt mal was ändern. Und ich weiß auch das ich es kann. Denn es gab kurz mal eine Zeit, wo ich es auch mal anders gehandhabt hatte und da hatte ich echt mehr vom Tag!


Die Sache mit dem Schlaf

sonnenunter
Ich war ja immer wieder der Meinung gewesen, das Schlaf völlig überbewertet wird und das es vollkommen ausreicht, wenn man sich einfach nur mal ein paar Stunden aufs Ohr haut. In letzter Zeit hatte ich das ganze auch sehr ausgiebig in der Form gelebt. Gerade am letzten Wochenende kam ich kaum über die 3h Schlaf in der Nacht hinaus. Leider führte das dann jetzt in der Woche auch dazu, das ich teilweise schon Mittags Probleme hatte die Augen offen zu halten und der Code auf meinem Monitor anfing zu verschwimmen. Dumm war nur, das es je später der Abend wurde an sich wieder besser wurde und ich dann plötzlich wieder fit war. Das führte dann natürlich dazu, das man wiederum nicht so früh ins Bett kam.

Heute aber war das leider nicht so. Deswegen bin ich jetzt auch ganz froh in mein Bett gehen zu können und noch ein paar Stunden schlafen zu können, bevor es dann morgen zum Basketball Allstar Game nach Köln gehen wird! Das wird sicherlich ein heiden Spaß, erst recht weil die Altstadt danach wieder unsicher gemacht wird.

Und noch eine kleine Moral zum Schluss: Mal so richtig ausschlafen ist das schönste was es auf der Welt gibt!

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Schlaflose Nächte

In letzter Zeit muss ich doch immer wieder feststellen, das schlaflose Nächte mich in meinem Leben begleiten. Ich weiß nicht woher sie kommen und wohin sie gehen, aber sie sind immer wieder da. Meistens beginnen sie schon mit dem zu Bett gehen. Man schaut vorher auf die Uhr, es ist im Regelfall gegen 12 Uhr und der Körper signalisiert schon seit einiger Zeit, das es sinnvoll wäre ins Bett zu gehen und nun ist es auch endlich soweit. Eigentlich erwartet man nun, das man ins Bett fällt und sofort einschläft. Aber gerade das passiert nicht. Da liege ich nun also im Bett, eigentlich totmüde, aber schlafen das kann ich nicht. Das einzige was passiert ist das ich vor mir hin düse, das mir irgendwelche komischen Gedankengänge durch den Kopf laufen, nichts sinnvolles und daran erinnern kann ich mich auch nicht wenn ich wieder aus diesem Halbschlaf erwache. Und dieser Halbschlaf dauert auch nicht lange, vielleicht ne halbe Stunde, vielleicht auch mal ne Stunde und dann schaut man kurz auf den Wecker und stellt fest, das es noch lange nicht Zeit ist aufzustehen. Trotzdem schafft man es irgendwie die Nacht so zu überstehen und wenn ich dann am morgen aufwache stelle ich doch fest wie sehr einem diese Nacht doch mitgenommen hat. Und irgendwie ist dann auch der ganze Tag ein wenig gelaufen, weil man einfach nicht fit wird. Die Augen lassen sich kaum öffnen, der Kopf ist schwer und alles wovon man träumt ist im Bett zu liegen und einfach mal auszuschlafen.



Vollmondnacht

Viele Wissenschaftler sind heutzutage wohl der Meinung das Vollmondnächte das Leben und die Schlafgwohnheit eines Menschen nicht beeinflussen. Ich wünschte ich könnte dieses so einfach bestätigen. Aber bei mir scheint es irgendwie anders zu sein und das liegt nicht daran, das es heller im Zimmer sein könnte (denn ich habe die Rolladen runter). Es muss eher einen anderen Grund haben, auf jedenfall schlafe ich in Vollmondnächten immer ein wenig unruhig und habe immer das Gefühl als wenn ich eher ruhe anstatt schlafe. Naja, zum Glück sind die Vollmondnächte immer nur ein paar Tage.

Und wenn man sich so einen Vollmond aus der romantischen Sicht betrachtet ist er natürlich schön und da darf man hin und wieder mal eine schlaflose Nacht verbringen, dieses würde dann aber eher andere Gründe haben...



Müde in den Tag

Ich weiß nicht, aber in letzter Zeit schlafe ich nicht so gut. Wache Nachts öfters mal auf und düse dann nur noch so vor mir, träume von irgendwelchen wirren Sachen die ich aber kurz nach dem aufstehen wieder vergessen. Und abends, da komme ich irgendwie nicht so wirklich früh ins Bett. Als Ergebnis dessen schlafe ich dann auch nicht so viel, was dann leider dazu führt das ich den ganzen Tag doch immer recht verschlafen bin. Das Problem wenn ich müde, ist aber auch, das ich dann auf gewisse Sachen, die mir nicht so gefallen nicht mehr ganz so locker reagiere und gerne und schnell mal anfange zu fluchen. Auf Arbeit ist das nicht so schlimm, da fluchen wir alle gerne mal. Und daheim stört es momentan zum Glück auch niemanden, es ist ja leider keiner da.

Trotzdem frage ich mich woher das kommt. Naja, vielleicht ist es nur der Stress oder ich werde krank. Ich hoffe auf jedenfall, das ich nicht krank werde weil nächste Woche will ich auf ein Konzert und Samstag dann zu einem Basketballspiel. Vielleicht brauche ich auch einfach nur mal wieder richtigen Urlaub. Aber zum Glück beginnt für mich bald erst mal das Wochenende, vielleicht schlafe ich da mal wieder länger und kann dann gestärkt in die nächste Woche gehen...