A Long Way Down

Gelesen habe ich schon viele Bücher. Nur wenige waren wirklich gut. Viele waren ok, so einige mittelmäßig und ein paar auch so schlecht, das ich dann doch nach ein paar Kapiteln das Buch einfach weg legen musste.Bei dem folgenden Buch weiß ich noch nicht ganz genau wo ich es einordnen soll. Es gehört aber auf jeden Fall mindestens zu den guten.

A Long Way DownDas Buch, das ich vor kurzem gelesen habe, es heißt "A Long Way Down" und wurde von Nick Hornby geschrieben. Und es beschreibt die Geschichte von 4 Menschen, die verschiedener nicht sein können.
Es geht um einen mehr oder weniger erfolgreichen Fernsehmoderator, der nach einer sexuellen Erfahrung mit einer 15 jährigen kurz den Knast besuchte. Um eine alternde Katholikin, die nach einer  einzigen sexuellen Erfahrung schwanger wurde und ein Kind zur Welt brachte, das seit der Geburt in einem Wachkoma liegt. Um einen Rockmusiker aus den USA, der seine Band und seine Freundin verlor. Und um ein freches Mädchen die aus einer Familie kommt, wo die Schwester scheinbar Selbstmord begangen hat und die Probleme mit einer Liebschaft hat.
Auf den ersten Blick haben all diese unterschiedlichen Menschen nicht viel miteinander, nur eines verbindet sie, denn alle wollen sich in einer Silvesternacht von ein und dem selben Londoner Hochhaus stürzen. Und treffen dort oben aufeinander. Nach einer Weile entscheiden sie sich doch erst einmal nicht umzubringen, sondern zu gucken ob es vielleicht doch anders geht un verabreden sich für einen späteren Zeitpunkt am selben Ort.
Und hier beginnt dann die eigentliche Story die immer wieder aus den Gesichtspunkten der unterschiedlichen Charaktäre erzählt wird. Hierbei geht es darum herauszufinden, wie es dazu kommen konnte das sie sich dort oben wiederfanden und ob es sich lohnt weiter zu leben. Hierbei finden sie sich als Gruppe wieder, die eigentlich keine ist und trotzdem wollen sich alle irgendwie helfen wieder ins Leben zurück zu finden.

Das Buch geht dabei auf eine mehr oder weniger ironische und teilweise lustige Art und Weise an das Thema Selbstmord heran. Es zeigt einem auf aus was für normalen Gründen Leute diesen Weg für sich einschlagen. Man kann die Hoffnungslosigkeit der Charaktäre mitfühlen. Und auch wenn es einem verschiedene Wege zeigt, wie die Charaktäre damit versuchen umzugehen, so ist es sicherlich kein Ratgeber gegen Selbstmord oder irgendeine Art von psychologishen Buch. Aber es bringt einem dazu sein eigenes Leben mal wieder zu reflektieren und zu schauen wo man eigentlich selbst irgendwann mal hin möchte und was einem wichtig ist im Leben.


Eurovision Song Contest 2007

Heute fand sie statt, die deutsche Vorauswahl für den Eurovision Song Contest 2007, der dieses Jahr in Helsinki stattfinden wird, nachdem letztes Jahr Lordi mehr oder weniger überraschend den Contest gewonnen hatten. Und ich muss zugeben, das ich auch nur so nebenbei mitbekommen hatte das die Vorauswahl heute stattfindet. Als ich dann in die Sendunge einschaltete, fing gerade der Auftritt von Monrose an. Aber schon nach wenigen Sekunden mußte ich wegschalten. Der Song von denen war nicht unbedingt schlecht, aber es war mal wieder nur so ein typischer Popsong den man schnell wieder vergißt. Zudem hatte ich das Gefühl den Grundton der Melodie schon kannte. Mehr hatte ich von denen aber auch nicht erwartet. Denen fehlt einfach noch die Erfahrung um was eigenes, ausdruckstarkes auf die Bühne zu bringen.

Aufgrund dessen hatte ich am Ende dann auch den Song verpasst, der uns am Ende beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Dieser kommt dieses Jahr von Roger Cicero und heißt, passend zum heutigen Frauentag, "Frauen regiern die Welt". Ich hatte zwar noch nie was von ihm gehört, aber der Song ist gar nicht mal so schlecht. Er wird zwar nicht unbedingt zu den Topkandidaten der diesjährigen Show gehören, aber ich denke das er uns ganz gut vertreten wird. Anhören und anschauen kann man sich den Song bei spiegel.de.

Am Ende hatte ich aber zudem das Gefühl, das der Eurovision Song Contest in Deutschland scheinbar ihren Reiz bei den Künstlern verloren hat, schließlich hatten sich nur 3 Gruppen angemeldet. Ich kann das eigentlich gar nicht so wirklich verstehen, denn gerade Lordi hatten doch letztes Jahr gezeigt, das man bei dem Contest auch mit verrückten Darbietungen am Ende gewinnen kann.


Schwere Entscheidung

Ich bin momentan am Überlegen ob ich mir ne neue Digitalkamera holen soll. Meine jetzige (Canon Ixus 50) ist zwar nicht schlecht, aber am Ende doch mehr oder weniger nur für einfache Fotos geeignet. Möchte man mal richtig schöne Landschaftsaufnahmen machen ist die Kamera nicht zu 100% geeignet. Zudem gucken die Leute einen auch immer recht dumm an, wenn man mit so einer kleinen Kamera mitten in der Landschaft oder in der Stadt Fotos machen möchte.

Ins Auge gefallen ist mir da momentan die Konica Minolta Dynax 5D. Und dummerweise ist die auch gerade jetzt noch im Angebot bei Saturn und Mediamarkt (die ja eh zusammen gehören). Hier mal ein Bildchen: [center][img]http://www.dreamyourworld.de/img/blog/11323366461119.jpg[/img][/center]

Ne Woche habe ich noch ungefähr Zeit mich zu entscheiden ob sie mir nun hole oder nicht. Und ob ich sie nun am Ende auch wirklich brauche. Ach, warum muss das alles auch immer so schwer sein?