Deutschland und dein Internet

Auch wenn ich momentan in der komfortablen Lage eines schnellen Internets bin, kann ich Michaels Blogeintrag sehr gut verstehen:

Alle reden immer vom Ausbau: Es gibt in Aachen Brand weder durchgehend Glasfaser (das wäre ja schon Luxus(!)) noch genügend Plätze in den DSL Verteilern, die Anschlüsse sind mehrfach belegt

Und noch ein weiteres Zitat:

Wenn ich im Moment die Werbung und Anzeigen für “schnelles” Internet sehe, ist mir eher nach Weinen zu Mute. In jeglicher Hinsicht günstiger und schneller als mein Anschluss. Willkommen in der Vergangenheit, vielleicht ist es ganz gut, dass ich das alte PCI Modem neulich beim Aufräumen noch nicht weggeworfen habe.

Denn schnelles Internet haben wir hier am Rande von Hof, eine Stadt die immerhin eine technische FH hat und somit auch zukünftige Fachkräfte im Bereich Informatik ausbildet, auch nur aufgrund der Tatsache das wir uns für Kabelinternet entscheiden konnten. Mit der Telekom kamen wir hier auf max. 6Mbit, wenn überhaupt. Und wenn dann 2 Leute zur gleichen Zeit im HomeOffice warem und vielleicht noch per VOIP telefonieren wollten, ging das gar nicht mehr. Wenn man abends mal spontan einen Film per iTunes (oder einem anderen Anbieter) laden wollte, dann musste man aufpassen, das einem dieser spontane Einfall mind. 2h vor der Zeit wo man sich den Film anschauen wollte kam, weil ansonsten war die Idee vielleicht gut, aber die Umsetzung war nicht mehr möglich.

Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, das man in solchen Randgebieten dann auf mobiles Internet zurückgreifen sollte. Schließlich ist das schon gut ausgebaut und erlaubt auch den dort lebenden Personen ein deutlich schnelleren Internetzugang. Wer auch immer diese Aussage gemacht hat sollte uns mal besuchen kommen und mir zeigen was er mit Edge so raus holt. Da tue ich mir ja schon schwer mit Seiten wie Facebook oder Twitter zu öffnen.

Ich denke das wir in Deutschland immer noch am Anfang beim Ausbau der Internetkapazitäten sind.Und ich kann nur hoffen, das die aktuelle Petition zur Netzneutralität vom Bundestag auch ernst genommen wird und das Konsequenzen daraus gezogen werden.



der Holzweg der Telekom

Internet

Wenn da die Telekom mal nicht auf dem Holzweg ist mit ihren Plänen jetzt eine Drosselung in den Volumina ihrer Festnetztarife einzubinden. Details siehe Telekom News.

Mich persönlich stört diese Einteilung von integriertem HighSpeed Volumen ja jetzt schon bei den Mobilfunktarifen gewaltig. Erst recht weil ich immer noch der Meinung bin, das die bei den meisten Tarifen gesetzten Grenzen mal gerade so für die Leute reicht die ihr Smartphone wenig bis normal nutzen. Sobald man jedoch eine etwas intensivere Nutzung hat, schaut man in die Röhre oder muss sich Tarife holen die man so gar nicht braucht.

Und auch wenn die aktuellen Grenzen recht hoch angesetzt zu sein scheinen, bin ich mir nicht sicher ob es am Ende reichen wird bevor man gedrosselt wird. Zudem finde ich auch, das die Telekom mit dieser Entscheidung sich gegen die moderne Entwicklung stellt. Aktuell ist die Ausrichtung doch so, das man immer mehr in Richtung Cloud schickt, so das man mobil von überall auf seine Daten zurückgreifen kann. Aber was nutzt mir das, wenn ich irgendwann in eine Drosselung meiner Geschwindigkeit hinein laufe und dann ewig brauche um Dateien zu öffnen.

Sicherlich muss man das Thema auch aus den Augen der Telekom sehen, die sicherlich auch mehr und mehr kosten haben, aufgrund dieser technischen Entwicklung. Aber man hätte hier sicherlich auch ein anderes Modell finden können. Wie z.B. Gutschriften für Leute die kaum Volumen verbrauchen. Denn aus der Richtung gesehen, hat das ganze Thema dann nämlich einen ganz anderen Beigeschmack.

Zudem bin ich jetzt auch mal gespannt wie sich Google Fiber entwickelt. Und wie die Telekom reagieren wird, wenn so etwas mal in Deutschland umgesetzt wird.

[Bildquelle: Flickr]


Cloud Dienste

Cloud Dienste sind im Grunde genommen ja eine schöne Sache. Egal wo man sich gerade befindet, die eigenen Daten sind immer sofort mit einem dort. Einfach mal vorrausgesetzt man hat einen Internetzugang. Dienste hierzu gibt es genügend, die bekanntesten sind sicherlich DropboxBox und Amazon.

Eigentlich alle Anbieter versprechen ihren Usern das die bei Ihnen gespeicherten Daten sicher und auch verschlüsselt sind. Und was soll man als User anders machen und den Anbieter vertrauen? Genau, Misstrauen. Denn einen 100%ige Sicherheit wird leider niemand einen geben können. Webinhalte sind immer irgendwie angreifbar, man kann es den Angreifern nur versuchen so schwer wie möglich zu machen. 
Aber das ist es nicht unbedingt was mich beunruhigt. Beunruhigen tut mich vielmehr, das anscheinend die USA auf so gut wie alle Dienste und damit auch deine eigenen Dateien Zugriff hat. Selbst so ein großes Unternehmen wie Google muss den USA offensichtlich Zugriff zu den Servern erlauben. Und auch wenn ich persönlich nichts zu verstecken habe, mag ich das Gefühl das jemand anderes ohne mein Wissen meine Daten anschauen könnte nicht unbedingt.

Was aber tun, wenn man auf die Cloud Dienste nicht ganz verzichten mag. Ganz einfach, man sollte seine Daten vor dem Speichern noch einmal extra verschlüsseln. Hierzu kann ich allen nur das Tool Truecrypt empfehlen. Ganz sicher wird man es damit auch noch nicht ganz haben, aber man macht es den anderen noch einmal schwerer.


Internet Traffic in Ägypten

Wow, gerade dieses Bild gesehen über den Internettraffic in Ägypten.

Ich finde ja schon erschreckend wozu es eine Regierung so treibt, wenn es keinen Weg mehr findet mit dem Volk reden zu können. Aber es mit Sicherheit nicht der richtige Weg denen die Kommunikation abzuschneiden und damit versuchen mundtot zu machen.

Ich bin ja mal gespannt wie es noch so weiter gehen wird in Ägypten und wie lange Mubarak noch glaubt an der Spitze bleiben zu können. Gespannt bin ich auch, ob unter Umständen auch in anderen Ländern demnächst revolutionen gleichen Ausmaßes starten.



Dropbox und Mikogo

Wie jedes Jahr zu Weihnachten, war ich auch dieses Jahr wieder bei meinen Eltern gewesen. Und wie fast jedes mal wenn ich dort bin gibt es das ein oder andere kleinere Problem am Computer zu lösen. Gleichzeitig wurde, wie eigentlich auch jedesmal, angemerkt das ich zwar immer schön Fotos von meinem Aufenthalt mache, meine Eltern diese aber leider nie wirklich bekommen. Um beides für die Zukunft einfacherer zu gestalten habe ich 2 Dinge bei meinen Eltern eingerichtet die vielleicht auch für euch sinnvoll sind oder wären.

Das erste und einfachere: Dropbox.

Dropbox ist ein Service mit dem man seine Daten in einer Cloud speichern und von überall wieder abrufen kann. Das geht zum einen über ein Online Interface als auch über eine direkte Verbindung mit verschiedenen PCs. Bei zweiteren gibt es den wunderbaren Vorteil wenn man etwas auf einem Computer ändert, so wird das automatisch auf alle anderen Rechner synchronisiert die auch mit der Dropbox verknüpft sind. Da ich dort schon einen Account hatte, habe ich kurzerhand noch einen für meine Mutter eingerichtet. Zusätzlich habe ich einen Ordner erstellt die ich zusammen mit meiner Mutter teile. Nun kann sie oder ich einfach unsere Fotos in den Ordner legen und jeder bekommt sie zeitgleich auf seinen Rechner. So ist das mit den Bilder austauschen recht schnell gemacht.

Kurzer Hinweis: Für die kostenlose Version stellt Dropbox 2GB zur Verfügung. Dieses sollte aber reichen. Mehr gibt es gegen einen Aufschlag.

Der nächste Service: Mikogo

Mikogo ist ein Service, mit dem man recht einfach seinen Desktop "teilen" kann. Das heißt, wenn meine Mutter mal wieder ein Problem hat brauch sie es mir nicht mehr umständlich zu erklären ich kann mir einfach direkt von meinem Computer aus ansehen was es ist. Und wenn sie es möchte so kann ich auch die Kontrolle über den Rechner übernehmen und schnell mal das eine oder andere direkt selbst ändern. Das gute ist, die Software ist Plattform unabhängig, so das es nichts ausmacht das ich an nem Macbook hänge und sie einen Windows Rechner hat. Wir haben das auch gleich nach unserem Weihnachtsurlaub ausprobiert als sie Probleme mit iTunes hatte.


Web.de stellt unddu ein



Es ist nicht einmal ganz 1,5 Jahre her, das ich den "neuen" Web 2.0 Dienst von Web.de getestet habe. Die ganze Plattform hieß Unddu.

Schon damals hatte ich das gefühl gehabt, das die Plattform nicht unbedingt gut funktioniert und einen wirklich Sinn hatte ich auch nicht dahinter gesehen gehabt. Und der wichtigste Satz damals war vielleicht:

"Und im Grunde genommen gibt es schon eine Menge ähnlicher Angebote im Netz."

Wofür ich nur wenige Minuten gebraucht hatte, hat Web.de jetzt auch eingesehen und wird die Unddu Plattform einstellen. Wie schon abzuwarten war, konnte sich die Plattform einfach nicht durchsetzen. Die meisten User hatte die Plattform sicherlich durch ihre eigenen Maildienst selbst generiert, aber ich gehe davon aus, das viele dort genauso lange geblieben sind wie ich. Kurz mal eine Seite erstellt und danach nie, oder nur selten wieder vorbei gesehen um festzustellen, das die Seite nicht wirklich besser geworden ist.


meine Erfahrungen mit Unitymedia

Seit Anfang des Jahres bin ich nun Kunde beim Kabelanbieter Unitymedia und ich muss sagen, das ich am Anfang sehr überrascht war wie schnell das bei denen alles ging. Bestellt hatte ich meinen Internetzugang kurz vor Silvester und weniger als 14 Tage später stand die Leitung schon in meiner Wohnung. Eine halbe Stunde nachdem der Techniker weg war, war auch alles freigeschaltet und alles lief gut.

Ich muss vielleicht noch dazu sagen, das ich mich gleich von Anfang an für das Tripple Play entschieden hatte, also Fernsehen, Telefon und Internet in einem für einen sagenhaft unschlagbaren Preis. Und auch vom Fernsehen war ich sehr überrascht. Da ich noch keinen DigitalFernseher habe dachte ich, das es keinen großen Unterschied machen wird, wenn ich einen digitale Box davor klemme, aber der Bild unterschied war schon enorm. Und auch das mit dem Telefon lief alles wunderbar.

Das war das mit den Vorteilen von Unitymedia. Es dauerte dann nämlich nur etwas um einen Monat herum, das mir das Internet ausfiel. Natürlich nicht unter der Woche, wo ich eh nicht da bin und es vielleicht auch gar nicht merken würde, nein es war mitten an einem wunderbaren Wochenende an einem Samstag. Hier machte ich beim ersten mal noch den Fehler bei der Service Hotline anzurufen. Ich weiß gar nicht mehr wieviel mir das gekostet hatte (die Kostenlose Hotline konnte ich dank ausgefallenem Telefon ja nicht nutzen), aber es waren bestimmt an die 10€ heran. Und die Auskunft die ich nach Ewigkeiten der Warteschlange bekam war, "ach das ist uns schon bekannt, da kümmern wir uns drum". Das mit dem drum kümmern passierte nur nicht unbedingt mehr an diesem Wochenende.

In den nun immerhin schon fast gut 6,5 Monaten die ich bei Unitymedia bin ist mir das Internet nun tatsächlich auch schon gut jeden Monat einmal (mir wissentlich) ausgefallen ist. Da ich beruflich viel unterwegs bin und auch nicht jedes Wochenende zu Hause, muss ich leider fast davon ausgehen, das die Quote fast noch etwas höher ist. Den Fehler bei denen anzurufen um denen noch mehr Geld hinterher zu werfen habe ich seitdem nicht mehr gemacht. Glücklicherweise habe ich ja noch einen UMTS Stick für unterwegs, den man ja auch zu Hause nutzen kann und Unitymedia hat da ja schon so ein schönes Formular um Störungen zu melden. Die Anzahl der Störungen die darüber rein kommen, scheinen aber nicht gerade wenig zu sein, denn meistens bekomme ich erst nach 3 Tagen eine Meldung darüber das man jetzt auch mal einen Techniker darüber informiert.

Meine Mindestvertragslaufzeit werde ich bei denen jetzt vielleicht noch ausharren, wenn ich vorher nich noch eine außerordentliche Kündigung ausspreche. Erst recht weil ich bis jetzt noch keine Entschuldigung von Unitymedia dafür bekommen habe, das es bei mir so oft ausfällt.


the elders of the Internet

Ich weiß nicht ob ich hier schon mal erwähnt hatte, das ich IT-Crowd einfach mal richtig genial finde. Wenn nicht, dann mache ich es hier und jetzt einfach mal, ansonsten wiederhole ich mich auch gerne wieder. Diese kleine Serie bringt mich einfach immer wieder zum lachen. Heute bin ich durch Zufall über einer der genialsten Szenen aus der Folge gestoßen und die kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Also Lachmuskeln anspannen und den Play Button drücken:


IT Crowd - The Internet
Hochgeladen von combine



Internetsperren

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge musste ich in den letzten Tagen mitbekommen wie die liebe Bundesregierung mal wieder versucht in einem Umfeld herzum zu fuschen in dem sie sich wahrhaftig und bewiesendermaßen nicht auskennt. Das Thema was sie anpacken ist mit Sicherheit brisant, denn es geht um Kinderpornographie. Etwas was mit Sicherheit aus dem Internet verbannt gehört und wo ich die Regierung auch gerne mit Unterstütze.

Aber erst einmal stellt sich für mich eine ganz einfache Frage. Welche Berater haben die momentan und kann man denen die Gehälter auch so schnell kürzen wie man es bei den Bankmanagern versucht? Denn eines haben beide momentan gemeinsam, sie produzieren viel Müll aber nichts was wirklich hilft.

Aber vielleicht lieg es auch gar nicht an den Beratern, vielleicht haben diese ja gute Ideen voran gebracht, wollte euch liebe Regierung den richtigen Weg zeigen der leider ein wenig schwieriger und langfrister gewesen wäre. Vielleicht einen Weg der in der kurzen Amtszeit der jetzigen Regierung nicht mehr richtig zum greifen gekommen wäre und einem damit die "verdiente" Aufmerksamkeit nicht mehr zugute gekommen wäre. Vielleicht hätte dieser Weg aber auch bedeutet das man Gelder in die Hand hätte nehmen müssen, die ja momentan gerade in die Banken flißen und vielleicht auch schon für Opel reserviert sind.

Egal was passiert ist liebe Bundesregierung, nehmt euch dem Thema doch mal bitte noch einmal neu an. Versucht nicht das besteuben der Blüten zu verhindern sondern greift das Unkraut an den Wurzeln, denn nur so werdet ihr es richtig los oder zumindestens ein wenig mehr Herr über die Lage. Und vielleicht könnt ihr uns damit auch ein wenig mehr das Gefühl geben, das bei euch unsere Steuergelder doch nicht so ganz falsch angelegt sind.


schnelles Internet für alle

Ehrlich gesagt finde ich ja super, das unsere Bundesregierung es anstrebt das wir überall in Deutschland schnelles Internet erhalten. Gerade in Bezug auf die Tatsache das Cloud Computing mit einer dezentralen Datenhaltung immer aktueller wird ist das sicherlich sehr hilfreich. Jedoch sind wir dabei schon wieder bei einem anderen wichtigen Punkt angelangt. Denn eines der Gründe warum man immer mehr zu Cloud Computing geht ist auch die Tatsache das Netbooks immer beliebter werden. Da diese Computer oftmals nur mit minimaler Hardwareausrüstung daher kommen wird es dadurch erforderlich, das die sonst als Standalone Lösung verwendete Software online zur Verfügung steht (wie z.B. die Text- und Tabellenverarbeitung und zum Teil auch schon die Grafikprogramme). 

Da diese Netbooks durch ihre minimale Hardwareausrüstung aber auch immer kleiner werden, nutzt man sie nun mal auch gerne von überall aus. Und gerade hier sehe ich das Problem, denn sobald man aus den Großstädten hinaus kommt, ist das digitale Netz bei weitem noch nicht so gut ausgebaut wie man es sich wünschen würde. Und gerade hier sehe ich deutliches Verbesserungs- und Förderungspotential. Denn ich denke, das durch eine bessere Verfügbarkeit sich auch mehr User für das mobile Internet entscheiden würden, was damit dann hoffentlich auch positive Auswirkungen auf die Preispolitik der Mobilfunkanbieter haben würde.

Zudem denke ich, das auch in Sachen Breitbandanschluss der Trend in der Zukunft weg von der Festinstallation zu Hause gehen wird, denn wer möchte am Ende schon für 2 Verträge bezahlen?


TinEye - das andere und nicht Google

Gestern hat Mareen ein paar Einladungen für TinEye vergeben und da habe ich doch gleich mal zugegriffen, schelißlich wollte ich auch mal bei der Geburt von vielleicht was großem dabei sein.

TinEye selbst ist dabei eine Suchmaschine für Bilder. Das Prinzip dabei ist aber nicht, das man wie bei Google auf Textbasis sucht, sondern hier geht es darum Kopien oder ähnliche Bilder zu finden von dem Bild, was man der Suchmaschine vorgibt.

Das ganze sieht dann ungefähr so aus:
tineye
Also die Idee dahinter finde ich ja eigentlich nicht schlecht, so lange es nicht für die falschen Zwecke, wie z.B. Abmahnungen ausgenutzt wird. Bin deswegen mal gespannt wie es sich mit dem Teil weiter entwickelt. Die Software selbst scheint nicht schlecht zu sein. Momentan ist sie noch im Beta Stadium, was sich hauptsächlich dadurch ausdrückt, das sie noch nicht so viele Seiten gecrawlt und dadurch im Index hat.



Videoload, doch nicht immer alles so einfach

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt war (oder bin ich immer noch) auf der Suche nach einer Seite wo man legal (auch für Geld) Videos runter laden kann, die man dann auch auf dem I-Pod touch nutzen kann. Auf meiner Suche mithilfe von Google bin ich dann auf das Portal von T-Online gestoßen, was sich Videoload.de nennt.

Ein kurzer Blick auf die Seite offenbarte, das die Filme auch auf mobilen Playern ansehen kann. Ob die dann auch irgendwas mit DRM haben, war irgendwie nicht ersichtlich. Vielleicht war ich da auch einfach zu blind. Jedenfalls dachte ich mir probierst du das ganze doch einfach mal aus. Mehr als das es am Ende nicht geht, kann ja nicht passieren.

Also habe ich mich einfach mal angemeldet. Ging auch alles super schnell und groß dumme Fragen haben die dabei auch nicht gestellt. Dann also mal los, Film kaufen und auf I-Pod laden. Gut gedacht, aber so schnell geht das da nicht. Zuerst wird man nämlich aufgefordert den Videoload Downloadmanager zu installieren. Ok, kann ich ja verstehen. Den also runter geladen und installiert. Nun kann es aber los gehen dachte ich mir. Nur verlangte die Seite plötzlich von mir, das ich auch noch den Windows Media Player in der Version ab 10.0 bei mir installiert habe. Aber dabei wollte ich den doch gar nicht, erst recht da ich mit dem VLC Player an sich immer gut bedient bin. Aber wenn es denn sein muss, lade ich mir den halt auch noch runter, schließlich hatten die dann auch gleich nen Link zu Microsoft.

Nach dem Download des "guten"  Mediaplayers habe ich dann auch gleich mal die Installation gestartet, die dauerte dann auch gleich mal ne halbe Ewigkeit. Kurz vor dem Ende brach sie dann einfach ohne Begründung ab. Die einzige Nachricht die ich erhielt war, das ich doch Windows neustarten möge um dann die Installation noch mal zu starten. Darauf hatte ich dann schon keine Lust mehr und auch nicht mehr auf Videoload.de. Muss ich mir denn von denen vorschreiben lassen was für Software ich auf dem Rechner habe? Nein, finde ich nicht. Jetzt werde ich wohl doch wieder weitersuchen. Tja, das habt ihr davon.


Adobe TV

So richtig viel mitbekommen was da draußen in der großen Internetwelt so passiert, scheine ich momentan nicht so wirklich. Die Anzahl der ungelesenen Beiträge in meinem Feedreader werden auch immer größer.

Hin und wieder nehmen ich mir aber doch mal die Zeit um jedenfalls mal über die Beiträge der letzten Tage zu gehen. Und meine Augen staunten nicht schlecht, als ich sah, das Adobe jetzt scheinbar auch eine Video- oder besser gesagt TV-Plattform eröffnet hat. Und die sieht wirklich mal nicht schlecht aus:
adobe TV
Adobe TV is your online source for expert insight and inspiration. Feed your passion for Adobe products with insider tips, innovative techniques, and behind-the-scenes tours delivered on video, on demand. Get to know Adobe personalities by tuning in to Russell Brown revealing Adobe® Photoshop® secrets, Greg Rewis taming the web, or Jason Levine editing video. See the favorite tricks of design luminaries, take tours of cutting-edge creative shops, and find out what Adobe employees do with technology in their spare time.

Grundsätzlich richtet sich die Seite wohl mehr an die Technik interessierten Leute im Bereich Design, Photographie und Development. Ich habe mir schon ein paar Videos angesehen und fand sie schon recht interessant. Zudem waren sie sehr schnell geladen ohne das man sie vorher groß buffern musste.

Webseite: tv.adobe.com

[via]


Dropbox - online backup, sync. usw.

dropbox logo
Alle die wie ich nicht nur auf einen Computer, sondern auf mehreren arbeiten, die dazu auch nicht immer im gleichen Netzwerk sind, kennen das Problem. Viele der Dateien sind auf die verschiedenen Rechner verteilt. Und gerade wenn man an einem Projekt auf mehreren Rechnern arbeitet ist das mit dem Synchronisieren nicht immer so einfach. Aus diesem Grunde habe ich mir schon vor kurzem eine externe Festplatte geholt, aber da vergesse ich hin und wieder das mit dem synchronisieren und so praktisch ist das auch nicht immer. Aber vielleicht wird da demnächst Abhilfe geschaffen, das Projekt Dropbox sieht da auf jeden Fall schon mal vielversprechend aus.
Dropbox 1
Dropbox 2

Laut dem Video auf der Seite hat man mit Dropbox ganz einfach die Möglichkeit Ordner über das Internet zu synchronisieren, zu verwalten oder für Freunde freizugeben. Und zudem bieten sie dabei noch eine Versionierung mit an. Klingt auf jeden Fall schon mal sehr nachdem was ich für die Zukunft suche. Die Frage wird nur sein, ob die Internetverbindungen die man heutzutage so daheim hat schon dafür geschaffen sind.

[via]


ByteFM - ist das immer noch Radio

ByteFM
Gerade dann, wenn ich mal nicht zu Hause bin, mag ich es, wenn ich auch mal auf andere Musikquellen zurück greifen kann, als meinen MP3-Player. Der kann mit 4GB zwar schon viel Daten speichern, aber ein wenig Abwechslung tut da hin und wieder nicht schlecht. Ein Zeit lang hatte ich da mal auf Internetradios zurück gegriffen. Meistens war mir die Musik dann aber zu Poppig und mit zu viel Werbeunterbrechungen. Dann hatte ich Last.fm gefunden, was ich immer noch recht gerne nutze. Erst recht da ich dadurch auch den ein oder anderen Künstler entdeckt habe.

Seit kurzem ist jetzt das Internetradio ByteFM aus Hamburg im Netz und ich habe heute Abend mal rein gehört und ich denke das ich das jetzt des öfteren tun werde. Die Musik dort ist zwar auch poppig, aber auf eine andere Art und Weise:

Ab dem 11. Januar, 12 Uhr Mittags, bringt ByteFM alles, was in der modernen Pop-Musik wichtig ist- gestaltet und moderiert von Journalisten.
Keine "HitHits", keine Computerrotation, dafür neue und alte Platten, Interviews und Hintergrund- informationen über Szenen, Bands, Entwicklungen und Zusammenhänge.

Das was ich bis jetzt gehört habe, hat mir jedenfalls sehr gefallen. Klasse finde ich dabei bis jetzt die Moderation die nicht zu aufdringlich, und das wichtigste, nicht zu lange ist. Also vielleicht auch mal für euch da draußen.

[via]


mal wieder eine Rechtssprechung

Was durften meine kleinen müden Augen dort gerade wunderbares lesen. Laut Urteil des Oberlandesgericht Frankfurt am Main ist es weiterhin erlaubt "verkürzte Wiedergaben von journalistischen Beiträge auf Webseiten" unter bestimmten Bedingungen zu gebrauchen. Das wäre zum Beispiel das man das Zitat oder Abstract als Diskussionsgrundlage heran zieht. Ich denke das dieses Urteil sehr interessant und wichtig für Blogger und Forenbetreiber sein wird.

Gerade in Foren wurden Zitate aus journalistischen Beiträge oftmals als Grundlage für Diskussionen um aktuelle Geschehnisse genutzt. Ich kenne so einige Foren die in solchen Dinge in den letzten Jahren sehr vorsichtig geworden sind und in denen es kaum noch erlaubt war Fremde Inhalte in irgendeiner Form zu benutzten. Wenn man einen journalistischen Beitrag nutzen wollte, dann konnte man ihn nur noch verlinken oder in eigenen Worten wiedergeben. Schließlich hatte niemand Lust sich in irgendwelchen Gerichtssälen wegen irgendwelchen Klagen wieder zu sehen.

Generell bringt mich dieses Urteil aber mal wieder zu dem Punkt, das es endlich mal Zeit wird, das sich die Politik mal vernünftig mit dem Internetrecht auseinander setzt. Es sollte einfach mal vernünftig dargelegt werden, was man als deutscher Webseitenbetreiber darf und was nicht. Dieses ganzen unterschiedlichen Interpretationen von irgendwelchen Gesetzen gehen einen langsam ganz schön auf den Keks. Sicherlich verhelfen sie einen auch, das man sich mehr Gedanken über das macht was man so im Internet treibt, trotzdem wäre es schöner, wenn man sich einfach sicherer fühlen könnte. Aber ich befürchte das es bis dahin noch ein sehr weiter Weg ist und vielleicht muss auch erst einmal die jetzige Generation im Bundestag ausgewechselt werden um ein besseres Verständnis der "neuen Welt" dort hinein zu bekommen. Nur könnte es dann für vieles schon zu spät sein.


die Entwicklung einer Bestellung

Lan USB
Ich bestelle zugegebener Weise ja gerne und auch recht häufig online. Was einfach daran liegt, das ich persönlich nicht so viel Zeit habe in alle möglichen Läden zu laufen oder mir das am WOchenende teilweise auch einfach nicht antun möchte. Da reicht mir die Schlange bei der Post schon. Oftmals verlasse ich mich bei der Auswahl der Shops auf die Erfahrung von Bekannten oder Leuten denen ich einfach vertraue. Und damit bin ich bis jetzt eigentlich ganz gut gefahren und hatte noch keine wirkliche Probleme. Dieses mal war das aber mal ein wenig anders. Aber fangen wir doch erst einmal von ganz vorne an.

ICh selbst bin eigentlich kein großer Computerspiele Spieler. Als Jugendlicher hatte ich damit natürlich auch mal angefangen, irgendwann war es mir aber zu blöd das man andauernd seinen Rechner aufrüsten musste um mal wieder das neueste Spiel spielen zu können und das obwohl man sonst noch ganz gut mit der Kiste arbeiten konnte. Ein Spiel hatte ich aber trotzdem immer gespielt und zwar die "Need for Speed" Reihe. Also war es für mich auch völlig klar, das ich das neueste aus dieser Reihe (Need for Speed ProStreet) auch unbedingt haben musste. Also habe ich es mir einfach mal bestellt und gehofft das es auf meinem Rechner noch läuft. Die Installation verlief dann auch noch problemlos. Nach dem Starten des Spiels blieb mir aber nicht viel mehr als ein schwarzer Schirm, was ich schon befürchtet hatte, da mein Rechner so an der Grenze der Minimum Anforderungen lief. Also hieß es mal wieder: Rechner aufrüsten. Groß Lust hatte ich dazu nicht, deswegen entschied mich erst einmal nur dazu die Grafikkarte auszutauschen und ein wenig mehr Ram in den Rechner hinein zu stecken. Also fing ich mich erst einmal an mich zu informieren, was denn heutzutage der Stand der Technik ist und was für eine Grafikkarte man denn so empfehlen kann. Das Model war dann schnell gefunden. Nun ging es nur noch ums Bestellen. Hier verließ ich mich dann spontan auf die Bewertungen mehrerer Leser. Den ersten Fehler den ich hier machte war das ich mir nicht auch noch die Kommentare dazu angeschaut hatte.

Aber erst einmal zu den guten Eindrücken. Meine gewünschte Grafikkarte war bei dem Onlineshop erfreulicherweise als verfügbar gekennzeichet und zwar ab dem Tag wo ich meine Bestellung aufgab. Das war der 26.11.2007. Leider konnte man bei dem Laden keine Einzugsermächtigung angeben sondern musste in Vorkasse gehen. Aufgrund der scheinbar guten Bewertungen sah ich daran kein Problem. Habe ich dann auch gemacht und 2 Tage später bekam ich dann auch die Mail dass das Geld eingetroffen wäre, das war Mittwoch der 29.11. und ich hatte schon gehofft die Grafikkarte am Wochenende in meinen Rechner einbauen zu können. Doch ein paar Stunden später bekam ich die Meldung, das wohl am Wochenende das Zentrallager umgezogen wäre und dabei die interne Software umgestellt wurde und sich dadurch die Abwicklung der Bestellungen um 3-4 Tage verzögere. Da ich selber Software entwickler bin hat mich sowas natürlich sehr geärgert weil ich nun nicht wirklich verstehen konnte weshalb wegen sowas der Betrieb plötzlich eingeschränkt sein sollte und zudem hatte ich mich schon auf das Einbauen und das Spielen meines neuen Spieles gefreut. Trotzdem blieb ich erst einmal ruhig.

Eine Woche später, Donnerstag der 06.12.2007 noch immer hatte ich keine Meldung bekommen, das meine Bestellung nun endlich versendet wurde. Dabei waren die 3-4 Tage nun mal wirklich vorbei. Also schrieb ich einfach mal eine Mail zu der Service Abteilung wie es denn nun so aussehe und wann ich mit der Ware rechnen könne. Ein paar Stunden später kam dann auch eine Mail zurück. Der Inhalt der Mail, die scheinbar per Knopfdruck generiert worden war, besagte das meine bei der Bestellung noch als lieferbar gekennzeichnete Ware plötzlich nicht mehr lieferbar war und das man vom Hersteller noch keinen möglichen Liefertermin nennen könne. Man bot mir an die Bestellung zu stornieren oder ein anderes Produkt auszuwählen. Den Preisunterschied hätte natürlich ich tragen sollen. Da ich in meiner Anfrage jedoch auch darauf hingewiesen hatte, das mein Produkt als lieferbar gekennzeichnet war, machte mich solch eine Standardmail sehr wütend. Also schrieb ich noch eine Mail inkl. dem aktuellen Mailverlauf mit der Bitte mir deren Vorgehensweise doch einmal genauer zu erklären.

Einen Tag später kam dann auch die Antwort. Wieder eine scheinbare Standardmail. Dieses mal sogar ohne persönliche Anrede. Der Inhalt der Mail, meine bestellte Grafikkarte wäre doch ein Auslaufmodell und man könne sie nicht mehr besorgen. Ich könnte doch meine Bestellung stornieren oder mir eine alternative Aussuchen. Ihr könnt ja gar nicht ahnen wie sehr mir der Hutkragen beim Lesen dieser Mail geplatzt ist. Trotzdem habe ich mir ersteinmal eine alternative Grafikkarte ausgesucht die im selben Preisrahmen liegt und auch als "lieferbar" gekennzeichnet ist. Ich bin mal gespannt was dieses mal dabei raus kommt und ob sie mir die Karte auch wirklich liefern. Von dem Laden habe ich erst einmal jedenfalls die Schnauze voll und es war das erste und letzte mal das ich dort was bestellt habe.

Und natürlich habe ich nach der zweiten Mail auch mal ein paar Nachforschungen bezüglich des Shops begonnen. Scheinbar war das Vorgehen, was mir gegenüber an den Tag gelegt wurde, keine Ausnahme. Hätte ich das doch nur vorher gelesen. Und die guten Bewertungen sind scheinbar leider noch aus alten Zeiten, wo der Shop wirklich mal gut gewesen zu sein schien, was mir jetzt aber auch nicht viel weitere hilft.

Den Namen des Shops lasse ich erst einmal draußen, da ich noch abwarten will wie das Geschäft am Ende ausgeht, kann aber gerne per Mail angefragt werden.

[Bildquelle]


Hören und Sehen im Internet

Heute einmal 2 Links aus dem Bereich Musikwiedergaben von Daten aus dem Internet die ich für mich persönlich recht interessant finde. Kommen wir gleich mal zu dem erstem Link:

Songza.com ist ein Musiksuchmaschine, die die Musik auch gleich wiedergeben kann. Und das in wunderbarer Web 2.0 Manier. Gesucht wird dabei momentan (wenn ich das richtig sehe) nur bei Youtube, und dort gibt es wie sicherlich jeder von uns weiß eine Menge Musikvideos, dummerweise hauptsächlich nur kommerziellen Bereich (korrigiert mich wenn ich mich da täusche). Da die Musikvideos aber bei der einfachen Wiedergabe wenig interessieren gibt der Player nur den Audiostream wieder. Zudem kann man dort auch noch ganz einfach eine eigene Playlist anlegen, die momentan aber nur via Cookies gespeichert werden.

Link Nummer 2 ist Fabchannel. Man könnte glauben das es nur eine weitere Web 2.0 Webseite für Videos ist, aber nein hier findet man nur ausgewählte Konzertvideos. Die Qualität der Videos ist sogar gar nicht mal schlecht, solange man sie sich nicht unbedingt im Großformat anschaut. Was ich bei der Seite klasse finde ist die Tatsache das die Videos in Kategorien eingeteilt sind und das man sich auch hier eigene Playlisten anlegen kann. Diese kann man sogar unter dem eigenen Profil abspeichern. Dummerweise gibt es dort momentan noch nicht so viele Videos, aber das wird sich sicherlich im Laufe der Zeit ändern.



apolloaudio - kostenloser Musikstream

apolloaudioGerade noch eine wunderbare Seite mit kostenlosen Musikstreams gefunden, bei der man nach der Registrierung auch einige der Songs kostenlos herunterladen kann. Die Seite heißt übrigens Apolloaudio.

Die meisten Künstler die auf der Seite ihre Sachen zum streamen anbieten sind sicherlich den wenigsten bekannt, aber es zum Beispiel auch Gnarls Barkley mit dabei. Wenn einem die ganze Musik gefällt, dann hat man sogar die Möglichkeit den Player bei sich mit in die Webseite mit einzubauen, was ich auch keine schlechte Idee finde, da sich so die Musik schneller verbreiten kann, was für den Künstler sicherlich nicht schlecht ist!

Und ich glaube das viele junge Künstler gerade von so etwas leben, da ich glaube das es heutzutage sicherlich nicht mehr so einfach ist bei einem der großen Labels unter Vertrag zu kommen ohne sich gleich irgendwie in seiner künstlerischen Freiheit knebeln zu lassen. Denn die wollen am Ende ja möglichst immer eine große Masse ansprechen um möglichst wieder viel Geld heraus zu holen aus dem was sie vorher investiert haben. Dummerweise leidet meistens am Ende das Produkt darunter. Was den meisten jungen Leuten aber egal ist, denn diese sind oftmals eh schnell zu beeinflussen wenn das richtige Marketing dahinter steckt.


die Erben von Napster

CountDownCharlie
Einen absolut wunderbaren Beitrag zum Thema Umgang mit der Musik kann man momentan beim Nilzenburger lesen. Einem Beitrag in dem es mal nicht darum geht illegale Downloads aus dem Internet zu verherrlichen. Und bei dem es genauso wenig darum geht diese gut zu heißen. Einem Beitrag bei dem es um die Wahrnehmung der Musik und des künstlerischen Schaffens das hinter der Produktion eines Liedes bzw. Albums steckt, geht. Einem Beitrag der voll und ganz meine Zustimmung findet.

Im gleichem Atemzug muss ich dann auch noch den Beitrag von Jeriko erwähnen, der seine Antwort auf den Beitrag von Nilzenburger geschrieben hat unter dem Motto "Musik bewusst erleben". Bei diesem Beitrag finde ich gerade den Anfang sehr schön und ich finde man sollte das jedem Jugendlichen, der täglich am downloaden von irgendwelchen Sachen ist, mal vor die Nase halten und hoffen das sie das was dort geschrieben wurde dann auch verstehen.

Zum Schluss noch ein paar Worte von mir zu diesem Thema. Ich selbst habe nichts gegen das downloaden von Songs aus dem Internet. Ich persönlich habe auch nicht so eine innige Verbindung zu CDs, da ich erst recht spät einen CD Player bekommen hatte und ich mir CDs danach nie so wirklich leisten konnte und dadurch mehr oder weniger schon mit gebrannten CDs aufgewachsen bin. Aber schon damals habe ich die Musik von Künstlern, die ich wirklich mochte, als Original gekauft.
Damals hatte ich sicherlich auch viel Schrott bekommen und die meisten CDs von damals habe ich auch gar nicht mehr. Und wenn ich daran denke was ich mir damals so angehört hatte, dann wird mir zum Teil schlecht, weil es einfach, zum größten Teil, billiger Kommerzkram war. Und doch bietet das Internet heutzutage vieles abseits des Mainstreams an, was wirklich sehr gut ist. Vieles davon würde sich sicherlich ohne Tauschbörsen oder anderen Downloadquellen gar nicht verbreiten. Und somit leben die Künstler teilweise auch davon. Jedenfalls solange, wie am Ende auch jemand am Ende auch was von denen kauft.
Was ich eigentlich sagen möchte. Man soll nicht alles downloaden was einem so unter die Nase gerät. Man sollte sich immer fragen, ob man das wirklich möchte und ob man diese Musik wirklich Wert schätzt und hören möchte. Wenn man dann zweifel hat, sollte man es einfach sein lassen. Und wenn einem die Musik am Ende wirklich sehr gefällt sollte man sich auch nicht scheuen den Weg in den Plattenladen oder zum legalen Musikanbieter seines Vertrauens zu gehen. Denn nur dadurch kann diese Musik weiter bestehen.

[Bildquelle]