... man muss mit ihnen kommunizieren

Ein interessantes Interview mit Jaap Favier, Vice President bei Forrester Research, findet man momentan auf den Seiten von Sap.info. Er untersucht hierbei mit seinem Team den Einfluss von Blogs und anderen interaktiven Medien wie Podcasts und RSS auf die Marketingstrategien von Unternehmen.

Hierbei sagt er zum Beispiel zum Thema wie Blogger eine Marke zum Durchbruch helfen können folgendes:

Unsere Studie zeigt, dass 25 Prozent der Verbraucher den Mitteilungen von Unternehmen trauen, doch 80 Prozent trauen den Mitteilungen anderer Verbraucher, auch wenn sie sie nicht kennen. Sie gehören zur selben Community, helfen sich gegenseitig und sind weniger auf institutionelle Unterstützung angewiesen.

Zum Thema Firmen und Blogs:

Damit Blogs nicht unnötig und ohne messbaren Nutzen Marketingressourcen verbrauchen, müssen Firmen bewusst Ressourcen in sie investieren – und sich den Risiken stellen – um sich langfristige Vorteile von Blogs für Meinungsbildung und Kundenvertrauen zu Nutze zu machen.

Zudem erkennt er auch, das man Blogger schon wie Journalisten behandeln kann und muss, auch wenn man hier sicherlich Abstriche machen muss, denn dazu gibt es zu viele Blogger im Netz.

Als abschließendes Fazit sagt Faviar: Man kann Blogger nicht kontrollieren, man muss mit ihnen kommunizieren.

Ich kann jedem nur empfehlen das Interview mal zu lesen, vielleicht bekommt man dann dadurch noch einmal ein besseres Bild darüber was Blogs eigentlich bewirken können. Sicherlich schreiben viele private Blogger (wie auch ich) sehr viel über private Dinge, trotzdem teilen wir auch gerade dabei unsere Erfahrungen mit bestimmten Produkten. Und ich muss auch ehrlich zugeben, das ich schon die Meinung anderer Blogger zu Produkten ernst nehme und das mich manche Links auch schon mal zum Kauf eines Produktes gebracht haben und das obwohl ich behaupte, das mich normale Werbung kaum beeinflussen kann.

[via]


Mithilfe erwünscht

Die Freundin von einem Kollegen arbeitet gerade an ihrer Diplomarbeit im Bereich Sportpsychology. Hierfür hat sie eine Umfrage erarbeitet mit der sie versucht die "Emotionale Intelligenz" zu erfassen. Ein recht interessantes Thema, weil es im Endeffekt ja darum geht wie wir in besonderen Situationen auf alltägliche Dinge reagieren.

Natürlich ist so eine Umfrage am Ende nur wirklich dann aussagekräftig wenn möglichst viele Leute daran teilnehmen. Deswegen würde ich mich freuen, wenn ihr ihr hierbei helfen könntet und selbst diese Umfrage einmal durchgeht und ausfüllt. Es werden dabei keine persönlichen Daten abgespeichert und die Umfrage ist völlig anonym.

Die Umfrage findet ihr unter http://www.diplomfragebogen.manjawiesner.de. Es dauert zwar schon eine Weile die Umfrage auszufüllen (max. ne halbe Stunde, man schafft es aber auch in weniger), aber man kann es auch locker mal nebenbei machen und im Endeffekt ist es ja im Sinne der Wissenschaft!