so ist es

Es ist eigentlich noch gar nicht so lange her, das ich dachte das ich keine Zeit habe um mich um dieses Blog oder im generellen um private Dinge zu kümmern. Das war aber noch lange vor der Zeit in der ich feststellte, das ich wirklich keine Zeit habe. Und die Zeit war eigentlich noch besser als die jetzige. Kurz gesagt, es gibt mich noch und ich bin noch im Netz aktiv. Momentan schreibe ich eher kurzweiliges in meinem Twitter Account (ja, habe mich da tatsächlich mal angemeldet).

Hoffe nur, das es in ein paar Wochen wieder besser werden und dann wird es hier wieder mehr zu lesen geben. Denn Gedanken gibt es immer noch die in meinem Kopf herumschwirren und die mal niedergeschrieben werden müssen.



Delayed

Ich weiß ja nicht, warum alle eigentlich immer nur über die deutsche Bahn und die Verspätungen von denen Reden. Wer wie ich regelmäßig mit dem Flieger unterwegs ist (ich bin mir bewußt das es der Umwelt nicht unbedingt zugute kommt), der wird schnell merken, das es dort auch nicht viel anders ist.

In letzter Zeit habe ich oftmals das Gefühl. das es eigentlich kaum einen Flug gibt der wirklich pünktlich los geht. Das einzig gute ist, im Regelfall sind bei den Fluggesellschaften leichte Verspätungen schon mit eingeplant so das man oftmals doch nocht recht pünktlich am Zielort ankommt. Dann hofft man nur noch, das man das Gepäck auch recht schnell bekommt, bzw. das man es überhaupt wieder zurück bekommt, aber das ist dann auch schon wieder eine andere Sache.

Und generell, wie spannend manche Leute das Fliegen auch immer noch finden mögen, so muss ich persönlich sagen, das ich es langsam nicht mehr mag. Was hauptsächlich daran liegt, das ich nicht so der Wartemensch bin. Und warten muss man immer, egal ob der Flieger zu spät oder auch mal pünktlich ist.


warten, warten und noch mals warten...

Vögel auf dem Dach
Wir haben es jetzt kurz vor halb 10 Uhr abends, als ich beginne diesen kleinen Beitrag hier zu schreiben. Das bedeutet, das es noch gut 4,5 Stunden sind, bis meine außerordentliche Nachtschicht beginnen wird. Schon jetzt merke ich, das ich ein wenig müde werde vom Warten. Denn neben dieser Nachtschicht habe ich dummerweise auch noch Rufbereitschaft und kann somit nicht einfach mal auf die Piste gehen.

Und wenn wir schon mal beim Warten sind, so kann ich sagen, das ich es gar nicht mag zu warten. Am wenigsten mag ich es dabei, wenn ich auf eine Verabredung warten muss, weil diese zu spät dran ist. Ich selbst versuche auch immer pünktlich zu sein, soweit es möglich ist. Und wenn es doch mal nichts werden sollte mit der Pünktlichkeit, dann versuche ich zu mindestens den Wartenden darüber zu informieren. Ich finde das gehört sich einfach so.

Ebenso mag ich es überhaupt nicht auf wichtige Entscheidungen zu warten. Ich sitze dann immer da und werde innerlich ein wenig nervös, auch wenn ich es vom Kopf her eigentlich gar nicht will. Oftmals bin ich dann gar nicht so richtig fähig auch andere Aktivitäten vernünftig auszuführen.
Ich mag es aber auch genauso wenig, wenn man auf unwichtige Entscheidungen warten muss. Ich habe es da lieber, wenn alles sofort funktioniert und auch gemacht wird. Das spart manchmal Zeit und auch nerven.

Aber man kann in seinem Leben ja nicht alles haben, also werde ich mit dem Warten leben müssen. Und immerhin sind es jetzt ja schon mal ein paar Minuten weniger!

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Langschläfer und der Morgen

Es war nicht immer so gewesen, als kleines Kind bin ich, soweit ich mich richtig zurück erinnern kann, öfters schon recht früh am morgen aufgewacht und auch sofort aufgestanden. So ein richtiger Langschläfer war ich damals nie gewesen und wollte es auch nicht sein.

Doch mit der Zeit wird man älter und man entwickelt sich weiter. Im Haus meiner Großeltern (in dem auch meine Eltern wohnen) bekam ich dann meine eigene Etage unter dem Dach. Es waren ein paar kleine Zimmer die man nicht mehr wirklich vermieten konnte. Und ungefähr ab dem Zeitpunkt änderten sich langsam auch meine Schlafgewohnheiten. Dort oben hatte ich einfach meine Ruhe und bei uns in der Familie war es eh nicht so wichtig, das unbedingt alle zusammen frühstücken, solange alle spätestens am Mittagstisch zu sehen waren. Da ich die morgende im Regelfall eh nicht viel zu tun hatte, verschlief ich diese einfach mal.

Von den Wochenende verschob sich das dann auch auf die Tage unter der Woche und ich stand dann oftmals erst auf den letzten Drücker auf und schob die Weckzeit immer weiter nach hinten (mein nächster Wecker darf diese Funktion nicht mehr haben!). Das Frühstück lies ich dann einfach mal aus, wodurch meine erste Mahlzeit dann oftmals erst das Mittagessen war. Was mich aber nicht weiter störte. Hatte ich ein wenig Hunger, dann aß ich schnell mal einen Schokoriegel.

Die Angewohnheit habe ich bis heute nicht weg bekommen. Was unter der Woche manchmal dazu führt, das manche morgende ein wenig stressig werden, damit ich es noch schaffe pünktlich zur Arbeit zu kommen. Da kann das rasieren dann gut und gerne mal ausfallen. Was mich dann oftmals sehr stört. Und ich mich dann oftmals ärgere, das ich nicht beim ersten Weckerklingeln aufgestanden bin.

Was mich momentan aber am meisten ärgert ist die Tatsache das ich am Wochenende nicht so recht aus den Bett kommen mag am morgen. In letzter Zeit habe ich generell das Gefühl, das die Wochenenden nicht so lang sind und wenn ich dann noch die Hälfte davon verschlafe, macht es das ganze dann nicht unbedingt besser. Erst recht weil man dann zu gewissen Dingen einfach nicht mehr kommt, die man eigentlich erledigen wollte. In dieser Hinsicht muss ich demnächst echt mal was ändern. Und ich weiß auch das ich es kann. Denn es gab kurz mal eine Zeit, wo ich es auch mal anders gehandhabt hatte und da hatte ich echt mehr vom Tag!


ein Blick in die Zukunft

Ich bin jetzt 25 1/2 Jahre alt. Habe die Kinderkrippe, den Kindengarten, die Grundschule, das Gymnasium, die Bundeswehr, 3 Jahre Ausbildung zum Fachinformatiker und jetzt auch schon 3 richtige Berufsjahre hinter mir gebracht. Alles schon mal nicht schlecht. Wenn ich dann aber nach vorne sehe, dann stelle ich fest, das ich an diesen 3 Berufsjahren noch gut und gerne 40 Jahre dran hängen muss um irgendwann mal ein wenig Rente bekommen zu können.

Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich manchmal Angst davor. Diese Zahl kommt mir einfach noch viel zu groß vor. Nicht das ich ungerne zur Arbeit gehe. Mein Job macht mir schon Spaß. Man hat immer die Möglichkeit viel zu lernen und an interessanten Projekten seinen Beitrag zu leisten. Aber will ich das wirklich die nächsten 40 Jahre weiter machen? Von Montag bis Freitag morgens ins Büro gehen um dann irgendwann abends wieder nach Hause zu kommen um dann nur noch ein wenige paar Stunden für sich selbst zu haben, in denen man meistens doch schon recht kaputt von der Arbeit ist.

Manchmal frage ich mich da echt, ob da nicht auch noch mehr sein könnte, als nur arbeiten zu gehen um vernünftig Leben zu können. Um sich dann auf die ein paar Wochen Urlaub, die man so im Jahr hat, zu freuen. Die man dann oftmals auch noch von vorne bis hinten durchplant um auch ja das meiste daraus zu machen.

Momentan wüsste ich auch nicht, was ich die ganzen nächsten Jahre so machen würde, wenn ich nicht arbeiten gehen müsste. Sicherlich, mir würden schon so ein paar Dinge einfallen die ich die nächsten paar Monate machen würde wollen, aber all das würde auch wieder Geld kosten, das ich ja nicht hätte, wenn ich nicht arbeiten gehe. Ich glaube wir sind da in einer Zwickmühle, in der wir uns einfach mit der jetzigen Situation abfinden müssen.


Erkenntnisse die das Alter mit sich bringen

Klausur
Ich habe jetzt schon die ganze Woche Urlaub und habe diese Zeit auch ein wenig dazu genutzt mal wieder ein wenig klar Schiff in meiner Wohnung zu machen und habe dabei auch ein paar meiner Unterlagen vernünftig weggeordnet. Dabei bin ich auch auf eine paar alte Klassenarbeiten aus meiner Berufsschulzeit gestoßen. Und bei einigen von diesen Klausuren habe ich mich doch echt gefragt wie ich das geschafft hatte. Das meinte ich dabei aber nicht im positiven Sinne, ganz im Gegenteil, denn ich war beim besten Willen nicht gerade einer der Musterschüler.

Und im Nachhinein bereue ich das auch. Gut, ich hatte es geschafft trotz mittelmäßiger Noten in der Berufsschule noch einen guten Abschluss und im Anschluss sogar noch einen guten Job zu bekommen, aber das hätte auch ganz anders laufen können. Denn schließlich, so muss ich jetzt sagen, ist die Schule doch irgendwo der Grundstein für die Zukunft. Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft in der nur gute Leistung zählt und an der man auch gemessen wird. Aber man kann aus der Schule auch eine Menge Allgemeinwissen mitnehmen, wodurch im Leben an bestimmten Punkten einfach keine Fragen aufkommen, weil man sie sich selbst sofort beantworten kann.

Gerade deswegen finde ich es auch schade, das ich meine Zeit zum Teil mit unnützen Sachen verschwendet hatte anstatt einfach mal ein wenig mehr zu lernen, auch wenn das Fach nicht gerade so spannend war und ich der Meinung gewesen bin, das ich das meiste davon eh nicht mehr gebrauchen werde und mir einfach mal das wichtigste raus picke. Und ich kann jetzt auch meine Eltern verstehen, warum sie einen immer darauf hinwiesen, das man doch fleißiger in der Schule sein sollte (mal unabhängig von der normalen oder Berufsschule). Und ich glaube man muss einfach ein gewisses Alter erreichen um das ganze auch zu verstehen und bestimmte Aussagen von den Eltern einfach auch mal hinnehmen, denn im Nachhinein ist es meistens zu spät noch mal etwas zu ändern!

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Marathon in Wien

Für alle die sich vielleicht ein wenig gewundert haben, warum hier in letzter Zeit so wenig los war. Es liegt nicht daran, das mir nichts mehr einfällt, was ich hier schreiben könnte. Also da gehen mir noch so einige Dinge durch den Kopf, die ich sicherlich auch so nach und nach posten werden. In letzter Zeit hatte ich nur beruflich ein mehr zu tun, was sich hoffentlich demnächst wieder einpendelt. Zudem hatte ich mich dazu überreden lassen hier in Wien bei einem Staffel-Marathon teilzunehmen.

Dummerweise hatte ich von der Teilnahme erst 2 Wochen vor Beginn erfahren und ich war das letzte Mal im September letzten Jahres laufen gewesen und sollte nur 9,2km laufen. Hört sich nicht so viel an, aber ich kann euch sagen, das täuscht. Jedenfalls musste ich mich zu dem Stress auf Arbeit auch noch darauf vorbereiten. Gestern war es dann soweit gewesen und ich muss sagen es lief gar nicht mal so schlecht! Insgesamt waren bei dem Marathon wohl um die 25.000 Leute unterwegs gewesen und die 9km hatte ich in ungefähr 50 Minuten hinter mir gelassen. Ich finde das ist eine gar nicht mal so schlechte Zeit für einen Hobbyläufer. Und heute fühle ich mich auch nicht so schlecht. Und wenn ich jetzt nicht mit dem Training aufhöre kann ich im nächsten Jahr ja vielleicht den Halbmarathon laufen. Aber erst mal schauen. Man überschätzt sich ja gerne mal.

Und bis dahin hoffe ich doch mal wieder mehr hier schreiben zu können.


Last Best Hope

last best hope
Last Best Hope, ein wirklich wunderbarer Kurzfilm zum Thema 2ter Weltkrieg. Oder wie sie es selbst beschreiben: A True Story of Escape, Evasion, and Remembrance. Erstellt wurde der Film von Erik Lauritzen.

[via Heuserkampf]


Deutschland - 21:15Uhr

einkaufenWie schon des öfteren an einem Freitag im letzten halben Jahr bin ich heute Abend mal wieder erst kurz nach 20Uhr aus Wien zurück nach Hause gekommen. Wie leider auch eigentlich fast immer sah der Inhalt meines Kühlschrankes auch nicht gerade berauschend und doch eher leer aus. Meistens stört mich das nicht so sehr, weil sich doch im Gefrierfach doch oftmals noch eine Pizza findet, den einen schon noch über den Abend und in den nächsten Tag rettet.

Dieses mal hat mich die gähnende Leere meines Kühlschrankes aber doch ein wenig gestört, denn ich weiß jetzt schon, das ich morgen nicht zum einkaufen kommen werde. Deswegen war ich doch recht froh zu wissen, das die Kaufhalle um die Ecke jetzt hier in Hessen doch noch bis 22Uhr offen hat.

Ich also nichts wie hin dort. Der Parkplatz davor war bis auf ein paar wenige Autos doch recht leer. Und auch im Laden war nicht so viel los, aber es waren trotzdem so einige Kunden anwesend. Die meisten aber doch so wie ich , von einem recht jungen Alter. Was ich aber recht angenehm fand, denn so hatte man mal in Ruhe Zeit einzukaufen und wurde nicht durch die Gegend geschubst. Und es gab auch keine große Schlange an der Kasse.

Trotz alledem frage ich mich, ob sich das für solche Ketten auch wirklich lohnt und wie lange sie das mitmachen werden. Gut im Regelfall werden Aushilfskräfte für solche Jobs eingestellt die nicht so viel verdienen, aber trotzdem muss das Geld ja auch wieder irgendwie rein kommen. Für den Kunden ist es aber sicherlich nicht schlecht, erst recht weil ich mich noch gut daran entsinnen kann wie voll es noch mal kurz vor Ladenschluss wurden.

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Ein Blick in den Kalender

Ist euch eigentlich auch schon mal aufgefallen wie schnell dieses Jahr schon wieder an uns vorbei fließt? Jetzt haben wir es schon wieder Ende August, was bedeutet, das schon 2/3 dieses Jahres vorbei sind. Und fragt ihr euch nicht manchmal auch, wo genau diese Zeit geblieben ist? Was hat man eigentlich alles so gemacht, oder besser gesagt nicht gemacht?

Mir fallen dabei gleich 2 Punkte ein, die ich dieses Jahr auf jeden Fall noch nicht gemacht habe. Wo ich es auch schade finde, das ich dieses noch nicht gemacht habe. Punkt 1. davon ist, das ich es dieses Jahr echt noch nicht einmal geschafft habe in einem Freibad oder irgendwo an einem See einfach mal schwimmen zu gehen und gemütlich dabei in der Sonne zu liegen. Denn immer wenn ich es mal machen wollte kam entweder was anderes dazwischen oder das Wetter spielte nicht mit. Und wenn ich mir das Wetter jetzt so anschaue und an meine Wochenendplanung denke, dann befürchte ich glatt mal, das ich das dieses Jahr auch nicht mehr nachholen kann. Desweiteren musste ich feststellen, das ich dieses Jahr noch nicht einmal richtig im Urlaub war um einfach mal dem Alltag und den schon bekannten Dingen zu entfliehen. Aber das kann ich ja vielleicht noch im Laufe des restlichen Jahres machen. Ich hoffe nur, das es sich noch ergibt bevor das Jahr vorbei ist.

Wie schaut es eigentlich bei Euch so aus, was wolltet ihr dieses Jahr eigentlich noch alles so machen und habt es trotzdem, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht geschafft?


Der Lauf der Zeit

Kennt ihr auch dieses komische Gefühl, wenn ihr hört das alle möglichen Leute um euch herum plötzlich anfangen zu heiraten oder Kinder zu bekommen und ihr eigentlich immer noch als solist durch die Gegend läuft und ihr noch nie wirklich eine so ernste Beziehung hattet? Fragt ihr euch da auch manchmal ob euer Leben falsch läuft, oder das Leben der anderen? 

Als ich finde das Gefühl, das ich dabei habe doch oftmals schon ein wenig verwirrend! Gut, ich bin mit meinen 24 Jahren noch nicht wirklich alt, doch wenn man ein wenig weiter denkt, dann muss man feststellen, das die Eltern und Großeltern in diesem Alter oftmals schon verheiratet waren und Kinder hatten. Erst in kürzerer Vergangenheit ist es gekommen, das sowas immer weiter nach hinten geschoben wurden und das auch gerade Beziehungen immer stärker auf die Probe gestellt wurden. Zudem sind vielen Leuten, auch ihre Beruflichen Wege oftmals wichtiger als eine Beziehung oder Kinder. Weshalb ich für mich oftmals feststellen musste, das sowas wie Eheschliessungen und/oder Kinder bekommen eher in Kleinstädten öfters vor kommt als in Großstädten. Aber ich mag mich da auch gerne täuschen!

Aber um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen, zum einen denke ich schon, das es endlich Zeit wird, das ich mal solide werde und eine vernünftige Beziehung versuche aufzubauen und auf der anderen Seite denke ich aber auch immer noch, das ich da noch Zeit habe und lieber darauf warte, bis es irgendwann mal von alleine passiert und denke und hoffe, das dieses eher der richtige Weg ist! 



Zeit

uhrSchon seit ein paar Wochen spiele ich mit dem Gedanken ein Fernstudium im Bereich Informatik anzufangen um meine Ausbildung in dem Beruf weiter zu vertiefen und eine bessere Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Doch leider ist so ein Fernstudium neben den nicht zu verachtenen Kostenfaktor auch mit einem recht hohen Zeitfaktor verbunden, erst recht da man sich recht vieles selbst erarbeiten muss und ich halt nebenbei noch arbeiten gehen würde. Leider merke ich jetzt schon, das die Zeit sehr begrenzt ist und der Tag nunmal nur 24h hat. Es würde also bedeuten, das ich auf einiges an meiner jetzigen Freizeit verzichten müsste.

Zudem stelle ich mir auch noch die Frage ob sich so ein Studium heutzutage eigentlich noch großartig lohnt? Ob man damit wirklich viel weiter kommt als ohne und ob es am Ende nicht vielleicht doch ein kleine Zeitverschwendung wäre? Ach, warum müssen solche Entscheidungen einen eigentlich immer so schwer fallen?

Bildquelle: pixelquelle.de


Den Tagesrythmus verschieben

Letztens sprach mich ein Bekannter darauf an, warum wir unseren Tagesrythmus eigentlich nicht mal ein paar Stunden nach vorne verlegen. Warum müssen wir eigentlich so vieles erst zu so später Stunde machen? Warum geht man erst gegen Mitternacht in die Disko und nicht schon um 21Uhr? Warum muss man dann am nächsten Tag bis Mittag schlafen um dabei das schönste des Tages zu verpassen!

Ich finde die Frage an sich recht interessant, denn es stimmt schon das bei mir vieles erst recht spät anfängt. Z.B. fange ich erst gegen 9Uhr an zu arbeiten, was dann dazu führt das ich im Regelfall auch erst gegen 19Uhr wieder daheim bin. Dieses ist gerade in den Sommermonaten recht schade, da um diese Zeit die Freibäder im Regelfall fast schon wieder schließen. Auch bin ich abends oftmals recht lange wach und stehe deswegen auch morgens erst relativ spät auf. Und das auch wenn ich eigentlich abends nichts zu tun habe und auch ruhig schon im Bett liegen könnte.

Es wäre vielleicht wirklich mal interessant zu sehen, was passiert wenn man gerade am Wochenende seinen Tagesablauf mal ein paar Stunden nach vorne verlegt. Vielleicht schafft man dann auch endlich mal Dinge, die man schon seit Wochen vor sich her schiebt, weil man einfach nicht die Zeit dazu findet. 



Der Zeitfaktor

Die Zeit ist eigentlich ein Faktor den man fest bestimmen kann. Ein Jahr hat im Regelfall 365 Tage á 51 Wochen á 7 Tage á 24 Stunde á 60 Minuten und á 60 Sekunden.

Soweit zur Theorie. Und auch in der Praxis kann man sagen, das dieses so stimmt, aber wie viel dieser Zeit können wir eigentlich für uns beanspruchen? Genau, hier sieht es nämlich schon wieder gar nicht so gut aus! Denn im Regelfall schlafen wir an einem 24h Tag schon mal 8h. bleiben also nur noch 16h übrig. Dann muss man auch noch arbeiten gehen. Bei einem normalen Job sind es 8h rechnen wir noch mal 1h pause und ca. 2h Anfahrtsweg hinzu. Und alleine jetzt schon bleiben von unseren schönen Tag nur noch 5h übrig. Aber wir als Mensch haben dann ja auch noch gewisse Pflichten (essen, trinken, waschen), die ja auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Bleiben uns dann am Ende vielleicht nur noch 3,5h für uns übrig.

Ihr fragt euch jetzt vielleicht worauf er jetzt eigentlich hinaus will? Gute Frage! In letzter habe ich für mich selbst festgestellt, das mir an einem so ganz normalen Arbeitstag die Freizeit die ich für mich habe recht kurz vor kommt. Es gibt eine Menge Dinge die man machen möchte, aber nur einen Bruchteil davon schafft man am Ende auch wirklich! Und eigentlich sind 3,5h doch gar nicht so wenig, ganz im Gegenteil manchmal können sie auch verdammt lang sein, aber trotzdem frage ich mich, wo bleiben diese 3,5h an einem solchen Tag, an einem solchen Abend? Verschwende ich meine Zeit mit zu vielen sinnlosen Sachen? Ich weiß es nicht, aber vielleicht werde ich irgendwann eine Antwort darauf finden...



Arbeiten bis man alt ist?

Ich bin jetzt fast 24 und bin jetzt schon seit fast 4,5 Jahren voll berufstätig (inkl. Ausbildungszeit) und seit gut 8 Jahren eigentlich durchgängig am Arbeiten, da ich auch schon neben der Schule gejobbt habe. Wenn ich dann hin und wieder darüber nachdenke, das ich jetzt eigentlich noch mal das 4fache des ganzen als Arbeiter verbringen darf, dann wird mir doch hin und wieder ein wenig mulmig zumute. Zum einen Aufgrund der Tatsache, das man sich jetzt ja seines Jobs nie wirklich 100%ig sicher sein kann und ich da für die Zukunft an sich noch schwärzer sehe. Alleine Aufgrund meiner Auffassung das immer mehr Aufgaben automatisiert werden können und dadurch die Menschliche Arbeitskraft immer weniger benötigt wird, es aber momentan vom Staat aus keine Zeichen gibt das sie versuchen diesen Schritt mitzudenken und mitzugehen. Und ich denke das für niemanden dieses Gefühl sehr schön ist. Zum anderen muss man doch sagen, das die Freizeit die man hat doch sehr begrenzt ist. Gut man hat schon ein paar Tage Urlaub im Jahr, aber soviel sind das auch nicht und auch um die muss man teilweise kämpfen und den Feierabend brauch man meistens auch um sich zu erholen und wenn man doch was anderes macht, dann stellt man schnell fest das gerade da die Zeit doch viel zu schnell vergeht. Und dann stellt sich da auch noch die Frage, was man eigentlich in 20 Jahren oder vielleicht auch schon früher beruflich tun möchte? Möchte man immer noch in der selben Branche arbeiten, möchte man vielleicht das Risiko eingehen sein eigener Chef zu werden. Möchte man mehr Geld verdienen oder möchte man da immer noch das selbe machen wie jetzt, weil man damit eigentlich ganz glücklich ist. Ich denke das sind fragen die jeder für sich selbst überdenken und beantworten muss und auch ich werde mir weiter darüber Gedanken machen.



Warum eigentlich aufstehen?

Diese Frage stelle ich mir des öfteren morgens mal, wenn der Wecker klingelt und ich ihn dann fragend ansehe und denke „ist es echt schon wieder morgens, ich bin doch gerade erst ins Bett!“. Und weil ich dann im Regelfall echt noch keine Lust habe aufzustehen drücke ich auf einen kleinen süßen Knopf meines Weckers der dann dazu führt, das er in 5 Minuten noch mal klingelt. Da diese Bewegung nun aber schon langsam ganz tief in mir verinnerlicht ist, kommt es nun leider oftmals vor, das ich dann ne halbe Stunde später mit einem halb offenen Auge auf meinen Wecker schaue und meisten erschreckt feststelle, das es ja schon wieder eine halbe Stunde später ist. Zum Glück habe ich dann noch mal ne halbe Stunde um mich fertig zu machen, was für einen Mann trotz duschen gehen und rasieren und Zähne putzen noch ausreichend Zeit ist, jedenfalls wenn ich es mal schaffen würde meine Hemden einen Tag vorher zu bügeln. Mache ich aber in der Regel nicht, also eigentlich schaffe ich es nie, als manchmal mache ich es schon, aber selbst dieses manchmal kommt nur manchmal vor, also am Ende fast nie. Was dann wie gesagt dazu führt, das ich dann morgens in dem ganzen Stress auch noch mein Hemd bügeln muss, aber in 5 Minuten schafft man es eigentlich schon, das es danach jedenfalls einigermaßen so aussieht, als wenn es irgendwann mal ein Bügeleisen gesehen hätte. Naja, auf jedenfall sieht es besser aus als vorher. Wenn ich damit fertig bin ist es meistens schon so spät, das ich nur noch schnell meine Sachen packen kann um dann schnellstmöglich zur Bahn zu kommen, denn die fährt bei mir nur alle halbe Stunde und es wäre schon schön dumm die zu verpassen, weil dann hätte man ja auch ne halbe Stunde länger schlafen können. Um dann jedenfalls in der Bahn ein wenig fitter zu werden versuche ich mich in der Regel mit Büchern und Musik wach zu halten. Was an sich ja auch eine gute Idee ist, erst recht da meine Bücher an sich auch immer recht spannend sind und die Musik gut ist. Was mich trotzdem nicht immer davon anhält zwischendurch doch mal ein wenig die Augen zu schliessen, wodurch ich dann am Ende der Bahnfahrt immer noch nicht richtig wach bin und dann immer noch recht verschlafen auf Arbeit ankomme und hoffe das der Kaffee da bald abhilfe schafft und ich mich wieder mal frage [b]„Warum bist du eigentlich aufgestanden?“[/b].



Die Schnelllebigkeit der Zeit

Wenn ich so an die letzten Jahre zurück denke, muss ich sagen, das es mir vor kommt, als wenn die Zeit an mir vorbei gerast ist. Ich weiß es noch fast als wenn es wenn es wie gestern wäre, wie ich im Jahre 2000 mein Abi gemacht hatte. Und ich muss zugeben, das ich damals schon ein wenig Zweifel hatte, ob ich das wirklich packen werde. Hatte irgendwie kaum was dafür getan und es hat am Ende doch gereicht und das gar nicht mal so schlecht.

Danach ging es dann erst einmal zur Bundeswehr. Eigentlich wollte ich ja schon mit meiner Ausbildung anfangen. Hatte auch schon ne Stelle zu 99% sicher, aber die Bundeswehr meinte, es wäre besser für mich, wenn ich erst einmal zu ihnen komme. Also ging ich für 10 Monate zu dem Verein. Die ersten 2 Monate waren schon lustig gewesen. Hatte dort auch gute Kameraden und wir hatten ne Menge Spass und ein paar Flaschen Vodka leer gemacht. Und manchmal habe ich mich echt gefragt, wie ich am nächsten morgen wieder aus dem Bett gekommen bin. Nach den 2 Monaten ging es in eine andere Kaserne, dort wurde ich als Koch eingesetzt. War also eher wie Zivildienst gewesen und die grüne Uniform wurde gegen Kochkleidung eingetauscht. Was auch nicht unbedingt schlecht war.

Nach dem Bund konnte es dann nun endlich los gehen mit der Ausbildung. Leider hatte mir die erste Firma nun ne Absage erteilt gehabt, nachdem ich ihr wegen der Bundeswehr absagen musste. Aber zum Glück gibt es ja noch mehr Firmen in Deutschland und so bin ich am Ende in der nähe von Frankfurt am Main gelandet und hatte dort ne Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht. Die Ausbildung selbst war recht locker und alles ging schneller vorbei als ich dachte. Leider konnte die Firma mich nicht behalten und so war ich nach 3 Jahre arbeitslos. Dieses aber zum Glück nicht lange und jetzt arbeite ich schon seit einem Jahr für eine neue Firma.

Natürlich ist rund herum auch ne Menge passiert. Man hat so einige Leute kennengelernt. Einige davon sind geblieben. Manch andere sind gegangen. Die Liebe kam, die Liebe ging. Und das Leben ging weiter. Und nicht mehr lange, dann ist schon wieder Silvester und auch dieses Jahr ist vorbei.

Und manchmal frage ich mich schon, ob das so weiter gehen wird. Werde ich bald aufwachen und feststellen, das mein Leben vorbei ist? Und habe ich dann auch wirklcih alles richtig gemacht? Habe ich mein Leben gut gelebt? Habe ich genügend Spass gehabt? Muss ich noch ein Haus bauen und einen Baum pflanzen? Und hilft es überhaupt was sich daürber Gedanken zu machen? Ich denke nicht, also werde ich weiter leben und mal schauen, wo es mich hin führen wird.