mein Raspberry Pi


Vor kurzem habe ich bei Spiegel.de einen Artikel über den Raspberry Pi gelesen und war gleich begeistert. Im Anschluss habe ich Google noch ein wenig befragt was man mit dem Gerät noch so alles machen kann und habe mir dann auch gleich einen bei Amazon bestellt.

Installiert habe ich auf den kleinen OpenELEC, also ein XBMC Mediacenter für den Raspberry Pi, was mit NOOBS super schnell und spielend einfach ging. Zusätzlich habe ich mein NAS damit verbunden. Somit habe ich jetzt einen wunderbar einfachen Zugriff auf meine Filme und Serien, die auf diesem gespeichert sind und kann diese problemlos auf dem Fernseher ansehen. Ebenso kann ich meine Musik via Airplay abspielen. Steuern kann ich den kleinen Computer oder besser gesagt das XMBC über eine App von meinem iPhone oder meinem iPad aus. Android Geräte werden auch unterstützt, aber zum testen habe ich da gerade keines zur Hand.

Soweit klingt das ja schon mal alles super, trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht? Um eines gleich am Anfang klar zu stellen, enttäuscht bin ich nicht von dem Mini "Computer" sondern von Lovefilm, Maxdome, Watchever oder wie die Video on Demand Anbieter alle so heißen. Denn keiner von ihnen unterstützt Linux und damit wird aktuell auch der Raspberry Pi nicht unterstützt. Selbst der Versuch das ganze über Airplay zu streamen schlägt leider immer fehl. Dabei gibt es jetzt sogar schon Möglichkeiten das iPad oder iPhone komplett über den Raspberry Pi auf den Fernseher zu übertragen. Ich kann nur hoffen, das dafür demnächst noch eine Lösung gefunden wird. Ansonsten muss ich wohl doch zum Apple TV wechseln, was jetzt preislich gesehen nicht unbedingt schlimm wäre aber mir dann doch ein wenig Freiheit nimmt.

Für den Raspberry Pi habe ich dann sicherlich noch andere Verwendungsmöglichkeiten. Aktuell könnte ich mir vorstellen ihn dann als Druckserver und/oder als Git Repository für meine Webentwicklung zu nutzen. Ebenso könnte ich damit meine anderen USB-Festplatten als NAS in das W-LAN bekommen um dann meine NAS Festplatte zu backupen. Die Zeit wird zeigen, was ich am Ende mit dem kleinen Rechner machen werde. Es macht zumindest Spaß mit dem kleinen Gerät herum zu spielen.



Lena, Raab und RTL

Mann muss den Raab ja nicht unbedingt mögen, auch den Hype um die Lena Meyer Doppelnamen auch nicht. Aber das hier finde ich schon super lustig. Einfach mal RTL die kalte Schnauze zeigen und das dann auch noch mit Stil.

RTL-Reporterin: Wer aus Ihrer Familie ist dabei, wer unterstützt Sie? Und wie wichtig ist es tatsächlich, auch jemanden aus der Family dann hier zu haben?

Lena: Nööööööt.
Stefan Raab: Man muss auch nicht jede Scheiße beantworten, Lena.
Lena: Nein, nein. Das beantworte ich nicht.
RTL-Reporterin: Familie zur Unterstützung dabei zu haben, findet Ihr scheiße?
Lena: Nein, die Frage. Also die Familienfrage an sich.
RTL-Reporterin: Okay. Also Familie ist immer Tabu?
Lena: M-h!
Stefan Raab: Joa, muss Frauke Ludowig halt mal ohne so’n Käse auskommen. Müsst ihr euch was anderes aus der Nase ziehen. Irgendwie Häuser-Versteigerungssendungen oder sowas.

mehr dazu beim Niggemeier und Oslo.tv



das Leben am Flughafen

Andauernd am Flughafen zu sein ist ja generell schon nicht unbedingt eines der Dinge die man unbedingt haben muss. Auch wenn es irgendwann zur Gewohnheit wird und man sich an die nervigen Sicherheitskontrollen auch irgendwie gewöhnt. Genauso wie an die Passkontrollen und die andauernden Hinweise, das der Ausweis bald ablaufen wird. Das weiß ich ja alles selber und wenn so ein gutes Einwohnermeldeamt auch mal am Samstag öffnen würde hätte ich auch schon längst einen neuen beantragt.

Zudem mag ich auch die ganze Wartezeit nicht. Man kommt dahin, weiß nie wie lange man durch alle Sicherheitskontrollen braucht und am Ende muss man meistens mindestens noch mal ne gute halbe Stunde warten bis man in den Flieger einsteigen darf. Um dann im Flieger auch irgendwie nicht wirklich was machen zu können, außer zu schlafen oder mal wieder ein Buch lesen. Das einzig gute daran ist, das man in der Zeit meistens einfach mal seine Ruhe hat. Weil im Regelfall reden die Leute am Flughafen oder im Flieger nicht so viel. Heute jedoch müssen hinter mir im Warteraum dummerweise gerade ein paar Frauen sitzen. Und es tut mir leid, aber diese bestätigen leider das Vorurteil von den andauernd erzählenden Frauen. Ich sitze hier jetzt schon ne halbe Stunde und sie quatschen immer noch, da hilft auch mein MP3 Player nicht um dagegen anzukämpfen.

Oh man, da freue ich mich doch wirklich schon auf mein zu Hause und auf einen ruhigenden Abend bei einer guten DVD (im Fernsehen läuft ja meistens nichts vernünftiges) und einem schönen deutschen Bier!


und Tschüß iTeam

Schon Mitte Dezember habe ich mich genauso, wie doch so manch anderer Blogger gefragt warum Sat1 auf die Idee kommt doch tatsächlich eine deutsche Version der englischen Serie "The IT Crowd" auf den Markt zu bringen. Schon damals war ich der Meinung das Sendung eigentlich nur schlecht sein kann. Jetzt wurde sie doch tatsächlich nach der Ausstrahlung von lediglich 2 Sendungen von Sat1 abgesetzt! Höchstwahrscheinlich verzichtet man auch darauf die schon abgedrehten Folgen noch auszustrahlen. Gut so, wie ich finde!

Und am Ende kann ich nur hoffen, das die Sat1 Gruppe daraus auch ein wenig was gelernt hat, und zwar das es nicht wirklich was bringt erfolgreiches einfach mal zu kopieren. Im Regelfall steht man damit am Ende doch nur im Schatten des Originals. Zudem ist gerade im Bereich IT die Zielgruppe doch ein wenig internationaler ausgerichtet und wird sich dann doch eher das Original in der Orignalsprache anhören.

Und was ich mir am meisten wünsche würde ist, das ein Sender doch mal versucht eigene Formate zu entwickeln, denn sowas bräuchte der deutsche Markt einfach mal! Und zudem frage ich mich wie "Hilfe ich bin ein Star, holt mich hier raus!", oder wie immer dieser Quatsch heißt so erfolgreich sein kann.



Immer diese Schleichwerbung

Als ich heute Abend nach Hause gekommen bin habe ich schon gemerkt, das ich doch ein wenig hungrig bin. Aber auch ohne einen Blick in meinen Kühlschrank werfen zu müssen wusste ich, das dieser nur ein paar Eier und ein bisschen was zu trinken enthält. Ich fand das nicht weiter schlimm, da es eh schon kurz vor 8 Uhr war und so spät essen eh nicht gut ist und irgendwann mal auf die Figur schlagen wird.

Also legte ich mich gemütlich auf meine Couch, denn zu mehr war ich heute eh nicht mehr fähig. Dazu war ich einfach viel zu müde, und überhaupt wusste ich, das heute Terminal im Fernsehen läuft. Also lag ich dort auf meiner Couch und musste plötzlich mit zu sehen wie Viktor Navorski ganz genüsslich in so einen Cheeseburger von Burger King rein biss um kurz danach einen noch leckeren Double Whopper (und der sieht in echt nie so lecker aus) zu verspeisen. Das konnte mich dann doch nicht mehr auf der Couch halten. Also Schuhe an, rein in die U-Bahn, 2 Stationen fahren und bei McDonalds einkehren um dort dann einen leckeren BigXtra Beef zu in meinen Magen zu schieben. Der liegt dort jetzt zwar immer noch recht schwer, aber irgendwie fühle ich mich jetzt doch besser.

Und was sagt uns das ganze jetzt? Schleichwerbung wirkt doch, wenn auch nicht zu 100% und Abends essen ist eigentlich wirklich nicht gut, denn ich sehe mich heute Nacht in meinem Bett wälzen, weil mein Magen mich nicht schlafen lässt.


Doping, Doping und nochmals Doping

Wenn man momentan die Nachrichten schaut und dort dann über Sport und damit auch automatisch über die Tour de France berichtet wird, kommt man an dem Thema Doping nicht vorbei. Es wird immer und wieder darüber geredet und alles dreimal durchgekaut. Höhepunkte der Tour werden mal kurz angeschnitten um dann wieder davon zu reden das man ja nie weiß ob der Sieger der Etappe nicht vielleicht doch gedopt hatte.

Und jetzt nachdem bekannt geworden ist, das einer aus dem T-Mobile Team positiv auf Doping getestet wurde, will oder besser gesagt steigen sogar die ARD und das ZDF aus der Berichterstattung rund um die Tour de France aus. Sicherlich aber nicht ohne noch einmal ausführlich über das Thema Doping zu reden!

Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht worauf man damit hinaus will. Sicherlich ist das Thema Doping nicht etwas was verschwiegen werden sollte, sicherlich sollte man das ganze auch bekämpfen und ich denke das die meisten aktiven Teams auch was dagegen tun und das dann auch dadurch zeigen, das sie die ertappten Radfahrer sofort suspendieren oder sogar entlassen.

Wenn man jetzt aber anfängt die Tour komplett aus dem Programm zu nehmen schadet das in meinen Augen dem Radsport noch viel mehr, als das es die ganzen Dopingvorwürfe überhaupt schon gemacht haben. Der ganze Mythos Tour de France geht verschwunden und die Jugend wird noch weniger animiert sich auch diesem Sport zu widmen! Schade eigentlich! Und das sage ich, obwohl ich noch nie ein großer Fan des Radsports war.



Oberflächlichkeiten pur

Gerade beim zappen durch das Fernsehprogramm auf "das Model und der Freak" auf Pro7 gestoßen. Ich hatte ja schon davor gehört das diese Sendung ins TV Programm kommen soll und bekam zu dem Zeitpunkt schon das bloße schütteln, aber als ich es dann jetzt noch im Fernsehen gesehen hatte, da kam mir echt fast das kotzen. Bei soviel Oberflächlichkeiten die dort an den Tag gelegt werden kann man echt den glauben an die Frauenwelt verlieren. Wenn man da hört, das ein Mann gut und gepflegt aussehen muss und gutriechen soll und was weiß ich nicht noch alles.

Ich kann echt nicht glauben, das sowas ins TV Programm geschafft hat. Sicherlich weiß jeder von uns, das äußerlichkeiten dabei helfen kann wildfremde Leute kennen zu lernen. Aber hey, das ist doch schon lange nicht alles. Am Ende zählt doch viel mehr, wie man selbst ist und wie man sich mit den andern versteht. Und wenn man erst einmal ins Gespräch gekommen ist, dann ist es auch völlig egal wie schüchtern man normalerweise ist. Und ich glaube in dem Punkt können solche schickimicki Models niemanden weiter helfen. Ganz im Gegenteil sie verschrecken jetzt viel mehr die Männer die vor dem Fernseher sitzen und sich den schwachsinn ansehen in der Hoffnung was zu lernen.


Joost - das neue Internet TV

Joost
Es ist jetzt schon gut einen Monat her, das ich auch endlich meine Einladung zu Joost bekommen habe. Gleich nach dem bekannt werden, das es sowas geben soll, hatte ich mich als Beta Tester eingetragen und gehofft möglichst schnell Zugang zu dem Medium zu bekommen. Natürlich dauerte das wie immer ein wenig. Und als ich sie dann hatte fehlte mir einfach die Zeit das ganze mal zu testen.

Auch jetzt möchte ich euch nur einen kurzen Einblick in das Stück neuer Internetgeschichte geben. Denn wenn ihr das ganze auch mal testen wollt, dann schickt mir einfach eine Mail, ich kann euch dann eine Einladung zu joost schicken.

Generell möchte ich erst einmal sagen, das ich die Idee hinter Joost klasse finde! Denn Aufgrund meiner beruflichen Situation kommt es doch hin und wieder mal vor, das ich Sendungen die ich auch mal interessant finden könnte einfach verpasse, weil ich noch auf Arbeit bin und danach nicht immer sofort Lust habe mich vor den Ferneseher zu packen. Den ich eigentlich auch generell nicht so oft anhabe und mir deswegen auch kein Aufnahmegerät kaufen werde.

Generell zu Joost kann ich sagen, das ich die Software wirklich sehr einfach zu bedienen finde. Man kann schnell neue Kanäle (Channels) hinzufügen und durch ihnen Zappen. Innerhalb dieser Kanäle kommt man dann auch schnell zu den Sendungen die man sehen möchte. Diese sind momentan, genau wie die Kanäle leider noch sehr eingeschränkt vorhanden und bis jetzt natürlich alle nur in Englisch. Dieses wird sich in Zukunft aber sicherlich noch ändern. Zumal Joost für kurzem meines Wissens nach, eine Finanzspritze von irgendwelchen Investoren bekommen hatte die sicherlich helfen werden den Service weiter auszubauen.

Momentan ist Joost auf alle Fälle noch völlig Werbefrei. Was ich persönlich sehr gut fand, Wie es aussieht, gibt es wohl doch Werbung, mir selbst ist sie aber noch nicht so sehr aufgefallen. Was ich gut finde, denn momentan habe ich beim normalen Fernsehen zum Teil das Gefühl das sie mehr Werbung als Filme oder Sendungen zeigen. Voraussetzung um die Sendungen bei Joost zu sehen ist aber auf jeden Fall ein guter Internetzugang. Ich habe momentan eine 6Mbit Leitung und die sollte man meines Erachtens mind. schon haben. Bei einer kleinen Messung musste ich feststellen das während knapp 10 Minuten Joost sehens, so knapp 50MB durch meine Internetleitung ging. Das Bild war dabei auch nicht unbedingt des beste. Jedenfalls nicht, wenn man direkt vor dem Monitor saß, da kam einen doch vieles sehr verpixelt vor. Ging man weiter von dem Monitor weg, dann kam einem das Bild doch wieder recht gut vor (ein Phänomen was ich auch schon bei anderen HDTV Fernsehern festgestellt hatte).

Alles in allem finde ich Joost schon gar nicht mal so schlecht und hoffe dass das ganze Angebot weiter ausgebaut wird und weiterhin kostenlos bleiben wird. Und wie gesagt, wenn jemand von euch auch eine Einladung haben möchte, dann soll er sich einfach hier melden!