der Tag, der die Welt veränderte

20 September 2021 |   Das Leben |   0


Der 11.09.2001 - wenn man jemanden fragt, was er an diesem Tag gemacht hatte, so können die meisten ohne groß zu überlegen darauf antworten. Dieser Tag bleibt uns allen in Erinnerung, hat er uns doch gezeigt, wie angreifbar wir alle sind und wieviel Leid uns zugefügt werden kann.

Der Fotograf Bill Biggart wollte an diesem Tag, den Angriff auf das World Trade Center mit seiner Kamera festhalten und musste dafür mit seinem Leben bezahlen. Die Reportage hierüber von der Faz ist lesenswert.

Wo wart ihr am 11.09.2001? Was verbindet ihr mit dem Tag?


Warum kein Elektroauto?

11 July 2020 |   Das Leben |   0


Elektroauto Photo by Marc Heckner on Unsplash

Wir haben uns ja vor kurzem dazu entschieden uns ein neues Auto zu kaufen. Ich muss leider zugeben, das es dabei nicht wirklich große Gedanken dazu gab, das dieses ein Vollelektrisches Auto sein wird. Wir hatten uns auch einen Hybrid anschauen wollen, aber leider hatte der Händler bei uns keinen davon auf dem Hof stehen, den man auch mal spontan zur Probe hätte fahren können. Am Ende ist unser Auto wieder ein Diesel geworden, aber zumindest ein Mildhybrid. Das heißt am Ende, das er elektrisch unterstützt wird.

Warum ist es dazu gekommen, das wir uns gerade bei dem Auto keine Gedanken gemacht haben, das es auch ein Elektro werden könnte? Der Grund ist relativ einfach. Für uns ist dieses Auto ein Langstrecken Fahrzeug. Ich fahre damit regelmäßig knapp 300km. Dieses mache ich momentan in einem Rutsch und möchte das auch zukünftig machen. Zudem möchte ich dann danach nicht nach einer Auflademöglichkeit suchen müssen. Aktuell habe ich einfach nicht das Gefühl, das es in Deutschland eine vernünftige Infrastruktur für Ladesäulen gibt. Das wurde einfach verschlafen. Zudem höre ich auch immer wieder, das es kein einheitliches Bezahlmodell gibt. Auch dieses wurde von der Regierung verschlafen. Solange daran nichts geändert wird, wird es die Elektromobiliät, meiner Meinung nach, in Deutschland schwer haben.

Wenn ich mir zu dem Thema die ARD Reportage 'Der nächste wird ein Elektro - wirklich?'* anschaue, denke ich, das diese am Ende genau zu demselben Ergebnis kommt.

Zudem bin ich noch sehr gespannt, wann die deutschen Automobilhersteller es langsam schaffen hier ein vernünftiges Angebot auf den Markt zu bringen und auch in den Autohäusern die Möglichkeiten bieten, diese Fahrzeuge dann auch mal testen zu lassen. Ohne das, werden auch die Verkaufszahlen solcher Fahrzeuge nicht hoch gehen. Wie ist da eure Meinung zu dem Thema?

*Video verfügbar bis 06.07.2021 - 23:59 Uhr


wenn es mal nicht läuft - Teil 2

06 July 2020 |   Das Leben |   0


...oder wie aus einem Platten ein neues Auto wurde.

Im letzten Blogpost habe ich darüber geschrieben, das wir auf dem Heimweg von unserem Kurzurlaub einen Platten hatten. Der Reifen sah wirklich nicht gut aus. Aufgrund dessen waren wir auch sehr gespannt, was die Werkstatt dazu sagen wird. Diese hat natürlich erst einmal die Schuld von sich gewiesen und haben eine Spurprüfung durchgeführt. Der Outcome davon war, das dieser nicht schlecht war, aber für unsere Reifen müsste das Besser sein, damit die Reifen nicht innen abgefahren werden. Zum Tauschen dieser, mussten dann aber leider noch neue Schrauben besorgt werden, da die alten total verrostet waren. Nachdem man diese abgebaut hatte, wurde leider festgestellt, das auch noch eine Feder gebrochen war. Also mussten die auch noch getauscht werden. Wir hatten dann gedacht, das es das gewesen wäre.

Als wir dann die ohnehin schon sehr hohe Rechnung beglichen, kam dann der Werkstattmeister auf uns zu und meinte das er leider noch eine schlechte Nachricht hätte. Super! Genau, das was man jetzt noch brauchte. Er eröffnete uns dann, dass das Verteilergetriebe demnächst kommen würde und man dieses auch noch tauschen müsste. Das wären dann noch mal 3.500€. Unser Auto war jetzt knapp 7 Jahre alt, bei gerade 160.000km. Für mich war das dann der ausschlaggebene Punkt zu entscheiden, das es mir das nicht mehr wert war. Das was danach noch an Reparaturen kommen sollte, wäre laut Werkstatt wohl überschaubar, aber wer steckt da schon genau drin. Also habe wir entschieden, das wir gleich mal prüfen lassen, was wir noch für das Auto bekommen und haben angefangen uns nach einem Ersatz umzuschauen. Geplant war dieses erst für in 2 Jahren...

Ein neues Auto haben wir dann recht schnell gefunden. Dieses hat dann 7 Jahre Garantie.

...ich bin mal gespannt, was das Jahr 2020 noch so alles bringen wird. Es kann nur noch besser werden!


wenn es mal nicht läuft

17 June 2020 |   Das Leben |   0


Nachdem wir aufgrund von COVID-19 die letzten Monate nicht verreisen durften, hatten wir uns gefreut über das verlängerte Pfingstwochenende mal in Richtung Norden zu meinen Eltern reisen zu dürfen.

Als ersten Stopp waren wir bei Karls im Alles Paletti Hotel. Das Hotel war echt interessant und cool. Hier ein paar Impressionen:

Am Tag darauf waren wir mit meiner Mutter bei Karls verabredet. Eigentlich immer eine gute Erfahrung, aber meistens sehr überlaufen. Das war auch dieses mal der Fall. Man hat zwar versucht sich an die COVID-19 Regeln zu halten, aber unserer Meinung nach hatte man zu viele Leute rein gelassen. Aufgrund dessen sind wir dann früher abgereist und konnten nur bedingt unsere Tageskarte nutzen, die wir mit unserem Hotelbesuch bekommen hatten. Das war echt schade.

Aber soweit lief noch alles relativ gut.

Am nächsten Tag wollten wir dann noch ein wenig in Richung Ostsee. Als ich dann mein Portemonnaie mitnehmen wollte, war dieses nicht auffindbar. Auch nachdem wir das Auto und die Wohnung meiner Eltern und Großeltern abgesucht hatten, war es nicht sichtbar. Ein Blick auf die Kontobewegungen zeigte aber, das zumindest dort nichts war. Wir hatten dann versucht jemanden bei Karls zu erreichen, leider ohne Erfolg. Wir sind dahin und stellten dann leider fest, das es auch dort nicht hinterlegt war. Auf den Bankaccounts waren weiterhin keine Bewegungen. Später am Tag haben wir noch mal beim meinen Eltern noch mal alles durchsucht und danach entschieden, das ich meine Karten sperre. Und ratet, was ein paar Stunden danach passiert war, das Portemonnaie war wieder aufgetaucht. Super! So habe ich immerhin ein paar weniger Todos. Und ich habe gelernt, das man bei meiner Bank doch noch eine Telefon Pin braucht, da man nicht alles online machen kann.

Aber damit war das Wochenende noch nicht vorbei.

Am nächsten Tag hatten wir uns dann mit Freunden im Tierpark Wismar getroffen, übrigens ein schöner kleiner Park der definitiv ein Besuch wert ist. Uns war vorher schon klar, dass das Wetter an dem Tag nicht das Beste sein wird und das wir etwas Regen zu erwarten haben. Was uns aber nicht klar war, das wir knapp 1,5h nachdem wir in dem Park kamen einen schönen Starkregen zu erwarten hatten. Wir alle wurden bis auf die Unterwäsche nass, aber immerhin hatten die Kinder Spaß. Für uns war dann aber der Tag zu Ende.

Und noch immer sind wir nicht am Ende des Wochenendes.

Wir mussten ja noch nach Hause fahren, was dann am Sonntag passierte. Als wir in der Höhe von Berlin waren, kamen plötzlich die Warnleuchten für den Reifendruck. Erst für alle Reifen, dann für den hinteren Reifen. Zum Glück haben wir Flatruns und konnten so erst einmal weiter fahren bis zur nächsten Tankstelle, wo man auch den Reifendruck testen konnte. Und kaum pumpten wir Luft in den Reifen, hörten wir auch schon wie die Luft wieder raus ging. Nach ein paar Telefonaten hatten wir zumindest eine Lösung gefunden, wo wir ein Notrad bekamen. Damit konnten wir dann immerhin mit 80km/h nach Hause fahren. Ein schöner Spaß, den ich so schnell nicht wieder brauche.

Gott sei Dank, ging diese Woche nicht so weiter :)


The code was never the important part

24 May 2020 |   Internet/ PC |   0


Den Titel dieses Blogbeitrags habe ich von hier geklaut, weil ich denke, das es einfach keinen besseren gibt.

Tom Scott spricht in seinem Video über das Web 2.0, was es mal war (und wohl leider nicht mehr werden wird), über APIs und was man alles damit machen kann oder konnte. In diesem Falle nutzt er die YouTube API um den Titel seines Videos mit den aktuellen Zuschauerzahlen zu aktualisieren.

(Direktlink)

Mich als Entwickler (der ich mal war und im Herzen immer noch bin) spricht das das Video besonders an.

"The code was never the important part"

Damit sagt er vieles darüber, warum man Entwickler wird. Es geht darum etwas zu erschaffen. Sei es für einen selbst oder vielleicht auch für Millionen von Menschen. Etwas was einem das Leben erleichtert oder einen einfach nur erheitert. Code kann so vieles schaffen und erreichen und wird uns in der Zukunft immer mehr begleiten.


das Positive an Corona

20 May 2020 |   Das Leben |   0


Heute kam meine 4 jährige Tochter zu mir und meinte, das Corona auch was gutes hat. Als ich sie dann fragte, was das denn wäre, sagte sie, das sie sich freue, das ich die ganze Zeit zu Hause bin und nicht regelmäßig geschäftlich unterwegs. Gleichzeitig meinte sie aber auch, das Corona schöner wäre, wenn man keine Masken tragen müsste und in den Urlaub fahren könnte. Man muss dazu wissen, das wir jetzt eigentlich gemütlich am Strand auf einer griechischen Insel liegen würden.

Ich finde es interessant, wie kleine Kinder so mit dem Corona Virus umgehen. Wie sehr sie scheinbar verstehen, was da gerade um uns herum passiert. Sie vermissen ihre Freunde und ihre Großeltern. Trotzdem nehmen sie die Situation hin und versuchen das Gute darin zu sehen. Ich denke von Kindern könnten wir alle noch so viel lernen...


Männerwelten

15 May 2020 |   Das Leben |   0


Dieses Video macht einen nachdenklich und hinterlässt einen sprachlos. Man fragt sich, in was für einer Gesellschaft man lebt. Was Männern dabei durch den Kopf geht. Und ist einfach schier erschroken der Zahlen, die dort genannt wurden. Als Mann möchte man sich einfach im Namen aller Männer entschuldigen, aber ich denke, eine Entschuldigung alleine machen solche Sachen auch nicht wieder gut.

Danke an Joko & Klaas, das ihr das Thema so offen habt ansprechen lassen. Es wäre schön, wenn dieses Video zumindest eine kleine Änderung in der Gesellschaft auslösen würde.


Aluhutträger und Verschwörungskritiker

13 May 2020 |   Das Leben |   3


Was mich aktuell an dieser ganzen Corona Pandemie am meisten nervt, sind die ganzen Aluhutträger und Verschwörungskritiker. Da denkt man echt, man lebt hier in einer offenen, aufgeklärten und gebildeten Gesellschaft, aber was aktuell passiert zeigt einem deutlich das Gegenteil.

Da kommen C-Promis mit Ansichten daher, das einem nur schlecht wird. Und dann gibt es da auch noch tausende Menschen. die auf diesen Zug aufspringen und das ganze weiter verbreiten. Gefühlt, ohne darüber nachzudenken, was sie da eigentlich machen. Da gehen Menschen auf Demos, weil sie ihre Freiheitsrechte eingeschränkt sehen und treten damit die Arbeit von tausenden mit Füßen, die ihr Bestes geben, damit sich in unsererem Land die Anzahl der Toten so gering, wie nur möglich hält. Und wenn ich dafür ein paar Abstandsregeln einhalten und so eine Maske aufsetzen muss, dann ist das doch ein kleines Übel, was ich gerne in Kauf nehme, denn auch ich möchte, dass das Leben so schnell wie möglich wieder "normal" ist.

Ich kann wirklich nur hoffen, das wir aufgrund dieser Menschen, nicht eine zweite Welle von Corono Erkrankungen haben werden. Und falls sie doch kommt, dann hoffe ich, das diese Leute zumindest so viel Verstand haben, das sie einsehen, das sie ein Teil dieses Problems sind und das sie die Mitverantwortung tragen, das wir weitere Einschränkungen in der Wirtschaft und (das ist das Schlimmste) weitere Tote haben werden. Ich persönlich möchte mit meinem Gewissen nicht vereinbaren müssen, das ich durch mein Handeln das Leben anderer Menschen beendet habe. Und da ist es mir egal, ob diese Menschen vielleicht sowieso in wenigen Jahren oder vielleicht auch nur Monaten verstorben wären. Auch diese Menschen haben Freunde und Familie, die durch den Verlust leiden werden.


Kurt Krömer - Erika Steinbach

11 March 2020 |   Das Leben |   0


Ein wunderbares Interview von Kurt Krömer, das man unebdingt mal gesehen haben muss. Ich finde ja, er hätte die Fragen noch kritischer stellen können. Zumindest zeigt es gut, wie man mit solchen Menschen umgehen sollte.


Fahrradanhänger

08 August 2019 |   Das Leben |   0


Anhänger

Aufgrund eines tötlichen Unfalls eines Autos mit einem Fahrradanhänger, bei dem 2 Kinder starben entbrennt in Österreich aktuell eine Diskussion um die Sicherheit von Fahrradanhängern.

Ich finde die Diskussion traurig, da mal wieder das offensichtliche nicht gesehen werden will. Klar haben Fahrradanhänger, und damit ihre Insassen, nicht diesselbe Sicherheit wie jemand in einem großen Auto. Aber nichtsdestotrotz sind sie auch gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Und auch wenn der 60 jährige Fahrer den Fahrradanhänger vielleicht übersehen hat, so muss er trotzdem zu nah auf das Fahrrad aufgefahren sein und es wäre höchstwahrscheinlich auch so zu einem tötlichen Unfall gekommen. Und will man jetzt auch anfangen Fahrräder in Frage zu stellen?

Ich finde es müssen vielmehr Lösungen gefunden werden, wie man Radfahrer vor Autos schützen kann. Wie man Städte Radfahrer freundlicher machen kann. Und auch Stadtnahe Orte sollten über geschützte Radwege für Radfahrer erreichbar sein. Eine Diskussion in die Richtung wäre das Richtige für mich.

Wir brauchen am Ende nicht mehr Eltern, die ihre Kinder mit Geländewagen in die Schule bringen, nur weil dadurch ihre Kinder sicherer sind. Denn damit schaffen wir nur eines mit Sicherheit und das ist die Lebensgrundlage einer gesunden Umwelt der Kinder zu zerstören.

Ich selbst bin mit meiner Tochter auch des öfteren mit mit dem Fahrrad und einem Fahrradanhänger unterwegs. Ich versuche unbewusst verkehrsreiche Straßen zu vermeiden. Muss das so bleiben?