Der Lauf der Zeit

21 June 2006 |   Liebe |   5


Kennt ihr auch dieses komische Gefühl, wenn ihr hört das alle möglichen Leute um euch herum plötzlich anfangen zu heiraten oder Kinder zu bekommen und ihr eigentlich immer noch als solist durch die Gegend läuft und ihr noch nie wirklich eine so ernste Beziehung hattet? Fragt ihr euch da auch manchmal ob euer Leben falsch läuft, oder das Leben der anderen? 

Als ich finde das Gefühl, das ich dabei habe doch oftmals schon ein wenig verwirrend! Gut, ich bin mit meinen 24 Jahren noch nicht wirklich alt, doch wenn man ein wenig weiter denkt, dann muss man feststellen, das die Eltern und Großeltern in diesem Alter oftmals schon verheiratet waren und Kinder hatten. Erst in kürzerer Vergangenheit ist es gekommen, das sowas immer weiter nach hinten geschoben wurden und das auch gerade Beziehungen immer stärker auf die Probe gestellt wurden. Zudem sind vielen Leuten, auch ihre Beruflichen Wege oftmals wichtiger als eine Beziehung oder Kinder. Weshalb ich für mich oftmals feststellen musste, das sowas wie Eheschliessungen und/oder Kinder bekommen eher in Kleinstädten öfters vor kommt als in Großstädten. Aber ich mag mich da auch gerne täuschen!

Aber um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen, zum einen denke ich schon, das es endlich Zeit wird, das ich mal solide werde und eine vernünftige Beziehung versuche aufzubauen und auf der anderen Seite denke ich aber auch immer noch, das ich da noch Zeit habe und lieber darauf warte, bis es irgendwann mal von alleine passiert und denke und hoffe, das dieses eher der richtige Weg ist! 


Zeit

08 May 2006 |   Das Leben |   6


uhrSchon seit ein paar Wochen spiele ich mit dem Gedanken ein Fernstudium im Bereich Informatik anzufangen um meine Ausbildung in dem Beruf weiter zu vertiefen und eine bessere Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Doch leider ist so ein Fernstudium neben den nicht zu verachtenen Kostenfaktor auch mit einem recht hohen Zeitfaktor verbunden, erst recht da man sich recht vieles selbst erarbeiten muss und ich halt nebenbei noch arbeiten gehen würde. Leider merke ich jetzt schon, das die Zeit sehr begrenzt ist und der Tag nunmal nur 24h hat. Es würde also bedeuten, das ich auf einiges an meiner jetzigen Freizeit verzichten müsste.

Zudem stelle ich mir auch noch die Frage ob sich so ein Studium heutzutage eigentlich noch großartig lohnt? Ob man damit wirklich viel weiter kommt als ohne und ob es am Ende nicht vielleicht doch ein kleine Zeitverschwendung wäre? Ach, warum müssen solche Entscheidungen einen eigentlich immer so schwer fallen?

Bildquelle: pixelquelle.de

Den Tagesrythmus verschieben

14 April 2006 |   Das Leben |   0


Letztens sprach mich ein Bekannter darauf an, warum wir unseren Tagesrythmus eigentlich nicht mal ein paar Stunden nach vorne verlegen. Warum müssen wir eigentlich so vieles erst zu so später Stunde machen? Warum geht man erst gegen Mitternacht in die Disko und nicht schon um 21Uhr? Warum muss man dann am nächsten Tag bis Mittag schlafen um dabei das schönste des Tages zu verpassen!

Ich finde die Frage an sich recht interessant, denn es stimmt schon das bei mir vieles erst recht spät anfängt. Z.B. fange ich erst gegen 9Uhr an zu arbeiten, was dann dazu führt das ich im Regelfall auch erst gegen 19Uhr wieder daheim bin. Dieses ist gerade in den Sommermonaten recht schade, da um diese Zeit die Freibäder im Regelfall fast schon wieder schließen. Auch bin ich abends oftmals recht lange wach und stehe deswegen auch morgens erst relativ spät auf. Und das auch wenn ich eigentlich abends nichts zu tun habe und auch ruhig schon im Bett liegen könnte.

Es wäre vielleicht wirklich mal interessant zu sehen, was passiert wenn man gerade am Wochenende seinen Tagesablauf mal ein paar Stunden nach vorne verlegt. Vielleicht schafft man dann auch endlich mal Dinge, die man schon seit Wochen vor sich her schiebt, weil man einfach nicht die Zeit dazu findet. 


Der Zeitfaktor

20 January 2006 |   Das Leben |   0


Die Zeit ist eigentlich ein Faktor den man fest bestimmen kann. Ein Jahr hat im Regelfall 365 Tage á 51 Wochen á 7 Tage á 24 Stunde á 60 Minuten und á 60 Sekunden.

Soweit zur Theorie. Und auch in der Praxis kann man sagen, das dieses so stimmt, aber wie viel dieser Zeit können wir eigentlich für uns beanspruchen? Genau, hier sieht es nämlich schon wieder gar nicht so gut aus! Denn im Regelfall schlafen wir an einem 24h Tag schon mal 8h. bleiben also nur noch 16h übrig. Dann muss man auch noch arbeiten gehen. Bei einem normalen Job sind es 8h rechnen wir noch mal 1h pause und ca. 2h Anfahrtsweg hinzu. Und alleine jetzt schon bleiben von unseren schönen Tag nur noch 5h übrig. Aber wir als Mensch haben dann ja auch noch gewisse Pflichten (essen, trinken, waschen), die ja auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Bleiben uns dann am Ende vielleicht nur noch 3,5h für uns übrig.

Ihr fragt euch jetzt vielleicht worauf er jetzt eigentlich hinaus will? Gute Frage! In letzter habe ich für mich selbst festgestellt, das mir an einem so ganz normalen Arbeitstag die Freizeit die ich für mich habe recht kurz vor kommt. Es gibt eine Menge Dinge die man machen möchte, aber nur einen Bruchteil davon schafft man am Ende auch wirklich! Und eigentlich sind 3,5h doch gar nicht so wenig, ganz im Gegenteil manchmal können sie auch verdammt lang sein, aber trotzdem frage ich mich, wo bleiben diese 3,5h an einem solchen Tag, an einem solchen Abend? Verschwende ich meine Zeit mit zu vielen sinnlosen Sachen? Ich weiß es nicht, aber vielleicht werde ich irgendwann eine Antwort darauf finden...


Arbeiten bis man alt ist?

08 December 2005 |   Das Leben |   0


Ich bin jetzt fast 24 und bin jetzt schon seit fast 4,5 Jahren voll berufstätig (inkl. Ausbildungszeit) und seit gut 8 Jahren eigentlich durchgängig am Arbeiten, da ich auch schon neben der Schule gejobbt habe. Wenn ich dann hin und wieder darüber nachdenke, das ich jetzt eigentlich noch mal das 4fache des ganzen als Arbeiter verbringen darf, dann wird mir doch hin und wieder ein wenig mulmig zumute. Zum einen Aufgrund der Tatsache, das man sich jetzt ja seines Jobs nie wirklich 100%ig sicher sein kann und ich da für die Zukunft an sich noch schwärzer sehe. Alleine Aufgrund meiner Auffassung das immer mehr Aufgaben automatisiert werden können und dadurch die Menschliche Arbeitskraft immer weniger benötigt wird, es aber momentan vom Staat aus keine Zeichen gibt das sie versuchen diesen Schritt mitzudenken und mitzugehen. Und ich denke das für niemanden dieses Gefühl sehr schön ist. Zum anderen muss man doch sagen, das die Freizeit die man hat doch sehr begrenzt ist. Gut man hat schon ein paar Tage Urlaub im Jahr, aber soviel sind das auch nicht und auch um die muss man teilweise kämpfen und den Feierabend brauch man meistens auch um sich zu erholen und wenn man doch was anderes macht, dann stellt man schnell fest das gerade da die Zeit doch viel zu schnell vergeht. Und dann stellt sich da auch noch die Frage, was man eigentlich in 20 Jahren oder vielleicht auch schon früher beruflich tun möchte? Möchte man immer noch in der selben Branche arbeiten, möchte man vielleicht das Risiko eingehen sein eigener Chef zu werden. Möchte man mehr Geld verdienen oder möchte man da immer noch das selbe machen wie jetzt, weil man damit eigentlich ganz glücklich ist. Ich denke das sind fragen die jeder für sich selbst überdenken und beantworten muss und auch ich werde mir weiter darüber Gedanken machen.


Warum eigentlich aufstehen?

10 November 2005 |   Das Leben |   0


Diese Frage stelle ich mir des öfteren morgens mal, wenn der Wecker klingelt und ich ihn dann fragend ansehe und denke „ist es echt schon wieder morgens, ich bin doch gerade erst ins Bett!“. Und weil ich dann im Regelfall echt noch keine Lust habe aufzustehen drücke ich auf einen kleinen süßen Knopf meines Weckers der dann dazu führt, das er in 5 Minuten noch mal klingelt. Da diese Bewegung nun aber schon langsam ganz tief in mir verinnerlicht ist, kommt es nun leider oftmals vor, das ich dann ne halbe Stunde später mit einem halb offenen Auge auf meinen Wecker schaue und meisten erschreckt feststelle, das es ja schon wieder eine halbe Stunde später ist. Zum Glück habe ich dann noch mal ne halbe Stunde um mich fertig zu machen, was für einen Mann trotz duschen gehen und rasieren und Zähne putzen noch ausreichend Zeit ist, jedenfalls wenn ich es mal schaffen würde meine Hemden einen Tag vorher zu bügeln. Mache ich aber in der Regel nicht, also eigentlich schaffe ich es nie, als manchmal mache ich es schon, aber selbst dieses manchmal kommt nur manchmal vor, also am Ende fast nie. Was dann wie gesagt dazu führt, das ich dann morgens in dem ganzen Stress auch noch mein Hemd bügeln muss, aber in 5 Minuten schafft man es eigentlich schon, das es danach jedenfalls einigermaßen so aussieht, als wenn es irgendwann mal ein Bügeleisen gesehen hätte. Naja, auf jedenfall sieht es besser aus als vorher. Wenn ich damit fertig bin ist es meistens schon so spät, das ich nur noch schnell meine Sachen packen kann um dann schnellstmöglich zur Bahn zu kommen, denn die fährt bei mir nur alle halbe Stunde und es wäre schon schön dumm die zu verpassen, weil dann hätte man ja auch ne halbe Stunde länger schlafen können. Um dann jedenfalls in der Bahn ein wenig fitter zu werden versuche ich mich in der Regel mit Büchern und Musik wach zu halten. Was an sich ja auch eine gute Idee ist, erst recht da meine Bücher an sich auch immer recht spannend sind und die Musik gut ist. Was mich trotzdem nicht immer davon anhält zwischendurch doch mal ein wenig die Augen zu schliessen, wodurch ich dann am Ende der Bahnfahrt immer noch nicht richtig wach bin und dann immer noch recht verschlafen auf Arbeit ankomme und hoffe das der Kaffee da bald abhilfe schafft und ich mich wieder mal frage [b]„Warum bist du eigentlich aufgestanden?“[/b].


Die Schnelllebigkeit der Zeit

12 September 2005 |   Das Leben |   0


Wenn ich so an die letzten Jahre zurück denke, muss ich sagen, das es mir vor kommt, als wenn die Zeit an mir vorbei gerast ist. Ich weiß es noch fast als wenn es wenn es wie gestern wäre, wie ich im Jahre 2000 mein Abi gemacht hatte. Und ich muss zugeben, das ich damals schon ein wenig Zweifel hatte, ob ich das wirklich packen werde. Hatte irgendwie kaum was dafür getan und es hat am Ende doch gereicht und das gar nicht mal so schlecht.

Danach ging es dann erst einmal zur Bundeswehr. Eigentlich wollte ich ja schon mit meiner Ausbildung anfangen. Hatte auch schon ne Stelle zu 99% sicher, aber die Bundeswehr meinte, es wäre besser für mich, wenn ich erst einmal zu ihnen komme. Also ging ich für 10 Monate zu dem Verein. Die ersten 2 Monate waren schon lustig gewesen. Hatte dort auch gute Kameraden und wir hatten ne Menge Spass und ein paar Flaschen Vodka leer gemacht. Und manchmal habe ich mich echt gefragt, wie ich am nächsten morgen wieder aus dem Bett gekommen bin. Nach den 2 Monaten ging es in eine andere Kaserne, dort wurde ich als Koch eingesetzt. War also eher wie Zivildienst gewesen und die grüne Uniform wurde gegen Kochkleidung eingetauscht. Was auch nicht unbedingt schlecht war.

Nach dem Bund konnte es dann nun endlich los gehen mit der Ausbildung. Leider hatte mir die erste Firma nun ne Absage erteilt gehabt, nachdem ich ihr wegen der Bundeswehr absagen musste. Aber zum Glück gibt es ja noch mehr Firmen in Deutschland und so bin ich am Ende in der nähe von Frankfurt am Main gelandet und hatte dort ne Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht. Die Ausbildung selbst war recht locker und alles ging schneller vorbei als ich dachte. Leider konnte die Firma mich nicht behalten und so war ich nach 3 Jahre arbeitslos. Dieses aber zum Glück nicht lange und jetzt arbeite ich schon seit einem Jahr für eine neue Firma.

Natürlich ist rund herum auch ne Menge passiert. Man hat so einige Leute kennengelernt. Einige davon sind geblieben. Manch andere sind gegangen. Die Liebe kam, die Liebe ging. Und das Leben ging weiter. Und nicht mehr lange, dann ist schon wieder Silvester und auch dieses Jahr ist vorbei.

Und manchmal frage ich mich schon, ob das so weiter gehen wird. Werde ich bald aufwachen und feststellen, das mein Leben vorbei ist? Und habe ich dann auch wirklcih alles richtig gemacht? Habe ich mein Leben gut gelebt? Habe ich genügend Spass gehabt? Muss ich noch ein Haus bauen und einen Baum pflanzen? Und hilft es überhaupt was sich daürber Gedanken zu machen? Ich denke nicht, also werde ich weiter leben und mal schauen, wo es mich hin führen wird.