Die Deutsche Post

  27 October 2005 |     Das Leben |     2


Also ich weiß nicht warum, aber ich könnte jedesmal so nen Hals bekommen, wenn ich nur an die Post denke. So ein Unternehmen nennt sich Dienstleister. Das ich nicht lache! Nicht nur das sie an sich viel zu teuer sind, jedenfalls was Pakete angeht, sondern sie haben auch noch Öffnungszeiten zu denen kein normal sterblicher Mensch der normal arbeitet hin kommt. Und dann hat man schon mal Urlaub, fährt dort dann kurz nach 1 Uhr hin und muss dann feststellen, das die auch noch Mittagspause machen. Ach ne wie süss! Jedes Unternehmen kämpft um ihre Kunden und die machen Mittagspause. Zudem ich ja schon einen Tag zuvor vor verschlossenen Türen stand, weil die meinten wegen einer Betriebsversammlung ihren ganzen Laden schliessen zu dürfen und das für einen kompletten Tag!

Und deswegen bin ich echt froh, wenn die Deutsche Post endlich ihr Monopol verliert und auch noch andere Dienstleister in dieser Branche auf den Markt kommen. Gut, es gibt jetzt schon ein paar, aber davon leider viel zu wenige und noch können sie leider nicht ganz konkurieren, aber ich hoffe das sich das bald ändert. Und vielleicht kann man dann als Kunde auch mal abends nach der Arbeit sein Päkchen abholen oder eines abgeben, ohne das man immer auf´s Wochenende warten muss.

Apropo Wochenende. Hin und wieder kommt es ja auch mal vor, das einige meine Päckchen am Wochenende ankommen. An sich ja ne schöne Sache, denn da ist man ja auch daheim und könnte sie dann ja auch annehmen. Dieses würde aber auch nur gehen, wenn der liebe Postbeamte nicht nur eine Karte in meinen Briefkasten werfen würde, sondern vorher auch noch mal klingeln könnte. Gut, meine Klingel ist nicht gerade einfach zu finden, aber deswegen ist an meinem Briefkasten ja auch eine kleine Beschreibung die er ja spätestens sehen müsste, wenn er die Karte einwirft. Aber egal, ich will mich jetzt nicht mehr aufregen.


Bloggen

  25 October 2005 |     Das Leben |     0


Letztens habe ich in einem Forum gelesen, das jemand nicht versteht, warum man eigentlich Bloggt. Wenn man sich mitteilen möchte, so könnte man dieses doch in einem normalen Forum machen. Dort kann man ja auch über Gott und die Welt reden oder sich einfach nur mitteilen. Für mich selbst ist so ein Blog aber etwas, was mehr persönlicher ist. Zudem möchte man in einem Forum doch eher zum Diskutieren anregen. In einem Blog möchte ich mich selbst aber eher nur mitteilen und teilweise zum denken anregen. Leute mitteilen, was mir so durch den Kopf geht. Teilweise auch einfach nur mich von Dingen befreien, die mir auf den Keks gehen und mit denen ich nicht meine Freunde nerven möchte. Zudem sind Blogs für mich teilweise auch eine neue Form des Journalismusses. Vielleicht nicht unbedingt meiner, aber ich denke so einige Blogs im Netz kommen sehr stark an Kollumnen von Zeitungen heran. Die Leute können einfach von ihren Erfahrungen oder normalen Erlebnissen berichten und das finde ich einfach super und deswegen werde ich hier auch weiterhin bloggen. Und ich werde versuchen dieses in der Zukunft auch öfters zu tun. Momentan ist bei mir aber eher das Problem, das ich abends, wenn ich nach Hause komme einfach den Kopf abschalten möchte von allem was am Tage passiert ist und dann kommt bei mir nicht mehr wirklich was interessantes heraus. Und genau das ist der Grund, weshalb ich jetzt besser aufhöre zu schreiben.


Am Wasser gebaut Tour

  20 October 2005 |     Musik |     3


Gestern ging es ab nach Mainz zu Fettes Brot und ihr „Am Wasser gebaut Tour“. Da habe ich mich schon ne Weile drauf gefreut und war auch froh, das ich ein wenig frei von der Arbeit bekommen habe, so das ich auch wirklich dort hin konnte. Die Fahrt nach Mainz war leider nicht ganz so schön, da sie geprägt war von Baustellen und dementsprechend natürlich auch so einiger Staus, trotzdem waren wir nach knapp einer Stunde dort und auch die Parkplatzsuche erwies sich als recht einfach. Als wir dann kurz vor der Phönix-Halle standen mussten wir feststellen, das es hier scheinbar nicht so abläuft wie bei anderen Konzerten. Normalerweise trifft man auf eine große Masse die irgendwie versucht in die Halle zu kommen, aber hier traf man auf eine normale, zwar recht lange, aber ordentlich sortierte Schlange. Noch ein wenig wundert haben wir uns einfach ganz hinten angestellt und uns noch gefragt wie lange das jetzt wohl dauernd mag. Aber auch hier muss ich sagen ging alles recht zügig.

In der Halle angekommen haben wir uns erst mal was zu essen und trinken geholt. Danach erst mal zum Mergendising Shop und ein T-Shirt gekauft. Man gönnt sich ja sonst nicht und dieses wurde dann natürlich auch gleich angezogen, denn wo sollte man sonst damit hin und nach dem Konzert sowas kaufen ist ja viel zu ansträngend. Danach erst mal in den Bereich gestürmt wo auch das Konzert stattfinden sollte und gleich mal nen Platz relativ weit vorne gesucht, denn wenn man schon dabei ist, möchte man sich das ganze ja nicht gemütlich von hinten, am besten noch im Sitzen anschauen. Pünktlich um 8 Uhr ging es dann los mit einer DIA Show aus alten Zeiten von „Fettes Brot“. War auf jedenfall lustig. Kurz darauf ging es dann los. Die Stimmung in der Halle war einfach klasse. Hauptsächlich wurden die neuen und zwischendurch auch ein paar alte Lieder gespielt. Leider gab es zwischendurch ein paar kleinere Technische Probleme, aber das machte an der Stimmung nichts und die Jungs da vorne konnten das echt gut überspiele mit ein paar lustigen Einlagen. Auf jedenfall war es ein geiles Konzert und ich bin echt am überlegen, ob ich noch zu einem ihrer letzten Konzerte in Hamburg gehen soll....


Vollmondnacht

  17 October 2005 |     Das Leben |     0


Viele Wissenschaftler sind heutzutage wohl der Meinung das Vollmondnächte das Leben und die Schlafgwohnheit eines Menschen nicht beeinflussen. Ich wünschte ich könnte dieses so einfach bestätigen. Aber bei mir scheint es irgendwie anders zu sein und das liegt nicht daran, das es heller im Zimmer sein könnte (denn ich habe die Rolladen runter). Es muss eher einen anderen Grund haben, auf jedenfall schlafe ich in Vollmondnächten immer ein wenig unruhig und habe immer das Gefühl als wenn ich eher ruhe anstatt schlafe. Naja, zum Glück sind die Vollmondnächte immer nur ein paar Tage.

Und wenn man sich so einen Vollmond aus der romantischen Sicht betrachtet ist er natürlich schön und da darf man hin und wieder mal eine schlaflose Nacht verbringen, dieses würde dann aber eher andere Gründe haben...


Müde in den Tag

  14 October 2005 |     Das Leben |     0


Ich weiß nicht, aber in letzter Zeit schlafe ich nicht so gut. Wache Nachts öfters mal auf und düse dann nur noch so vor mir, träume von irgendwelchen wirren Sachen die ich aber kurz nach dem aufstehen wieder vergessen. Und abends, da komme ich irgendwie nicht so wirklich früh ins Bett. Als Ergebnis dessen schlafe ich dann auch nicht so viel, was dann leider dazu führt das ich den ganzen Tag doch immer recht verschlafen bin. Das Problem wenn ich müde, ist aber auch, das ich dann auf gewisse Sachen, die mir nicht so gefallen nicht mehr ganz so locker reagiere und gerne und schnell mal anfange zu fluchen. Auf Arbeit ist das nicht so schlimm, da fluchen wir alle gerne mal. Und daheim stört es momentan zum Glück auch niemanden, es ist ja leider keiner da.

Trotzdem frage ich mich woher das kommt. Naja, vielleicht ist es nur der Stress oder ich werde krank. Ich hoffe auf jedenfall, das ich nicht krank werde weil nächste Woche will ich auf ein Konzert und Samstag dann zu einem Basketballspiel. Vielleicht brauche ich auch einfach nur mal wieder richtigen Urlaub. Aber zum Glück beginnt für mich bald erst mal das Wochenende, vielleicht schlafe ich da mal wieder länger und kann dann gestärkt in die nächste Woche gehen...


Vom Aufräumen

  13 October 2005 |     Das Leben |     0


und es dann doch sein lassen möchte ich euch hier erzählen. Ich denke viele von euch kennen das. Man nimmt sich mal vor seine Bude mal so richtig aufzuräumen, fängt dann auch an und ne viertel Stunde später ist dann doch irgendwas anderes wichtiger. Entweder man entdeckt irgendeinen Film, den man schon lange mal wieder sehen wollte. Oder es fällt einem ein, was man ja schon immer mal am Rechner umsetzen wollte oder welchen Freund/in man schon lange eigentlich mal wieder anrufen wollte. Und schon war es das mit dem aufräumen und alles bleibt so wie es ist. Und am nächsten Tag stellt man fest, das man ja eigentlich hätte was anderes machen sollen und fragt sich, warum man es mal wieder nicht geschafft hat und nimmt es sich füt einen anderen Tag vor.

Aber trotzdem treffe ich hin und wieder auf Wohnungen die einfach top aufgeräumt sind und da frage ich mich wie die das schaffen und leben sie überhaupt in der Wohnung? Haben die vielleicht ne Putzfrau. Und wie schafft es eine Putzfrau eigentlich immer aufzuräumen ohne das ihr dabei irgendwas anderes wichtiges einfällt. Aber da fällt mir ein, das ich jetzt eigentlich auch aufräumen wollte und es doch mal tun sollte.


Endlich geklärt - die K-Frage

  10 October 2005 |     politisches |     1


Nach einem nicht enden wollenden Kampf um die K-Frage, scheint sie nun heute endlich geklärt zu sein. Angela Merkel, die Frau aus dem Osten soll die Bundesrepublik demnächst als Kanzlerin vertreten. Bei dem ganzen rumgespiele davor hatte ich hierbei schon fast befürchtet, das demnächst Neuwahlen einberufen werden könnten, da die werten Herren und Frauen Politiker sich nicht einig werden können. Gut, wir Wähler haben es ihnen auch nicht unbedingt einfach gemacht. Ganz im Gegenteil, beide großen Parteien haben ganz schön an Wählergunst verloren. Und eigentlich stellt sich doch die Frage, was passiert, wenn die beiden jetzt versagen? Wen wählen wir danach? Linksextrem, Rechtsextrem oder doch wieder eine von den beiden großen? Die Zukunft wird es zeigen.

Aber zurück zum Kanzler(in)posten. Am Ende muss man auch sagen, das dieser Posten der neuen Kanzlerin und der CDU recht teuer zu stehen kam. Insgesamt 8 Ministerposten mussten sie dafür opfern. Nicht gerade wenig, wenn man bedenkt das ihnen nur noch 6 übrig bleiben. Und seien wir doch mal ehrlich, um den Kanzlerposten beneiden wir doch momentan niemanden, oder? Egal was nun fabriziert wird, man oder besser gesagt Frau muss den Kopf dafür hinhalten. Aber vielleicht wird ja auch einfach nur alles besser und "Angi" wird als strahlende Frau an der Spitze unserer Bundesrepublik stehen, als Zeichen für eine geglückte deutsche Einheit. Hoffen wir jedenfalls das beste!


Die Nacht

  08 October 2005 |     Gedichte |     1


Die Einsamkeit der Nacht gefüllt mit Tränen im Gesicht. Der Mond scheint dunkel auf's helle Tal hinab.

Die Katzen streunen um die Ecken und laufen fort vor mir. Wenn ich eine Katze wäre, wäre ich schon lange nicht mehr hier.

Doch steinig ist der Weg und nicht nur dieser hier. Doch hinter jedem großen oder kleinen Stein findet sich zuweilen auch ein Gänseblümchen.


Das Singledasein

  07 October 2005 |     Liebe |     3


Eigentlich ist es ja ganz nett Single zu sein. Man hat niemanden gegenüber Verpflichtungen, kann machen was man will. Pennen wo man will und wenn die Bude mal nicht aufgeräumt ist stört es im Regelfall auch niemanden. Und wenn der Rasierer einen mal nicht so nett ansieht, dann kann man ihn auch gerne mal links liegen lassen ohne kurz darauf irgendeinen dummen Spruch zu hören. Und wenn man mal jemanden kennenlernt kann man mit ihr auch gemütlich den abend verbringen ohne das man dabei ein schlechtes Gewissen haben muss.

Aber manchmal, gerade so an verregneten Herbsttagen, wo man zu nichts groß Lust hat, als auf der Couch zu liegen und irgendwelche Filme anzuschauen muss man feststellen, das es doch auch was negatives am Singledasein gibt. Zu zweit wäre auch dieser Tag was schönes. Man könnte es sich so richtig gemütlich machen und ein paar Kerzen anzünden, vielliecht zusammen was schönes kochen und den Tag und den abend ganz gemütlich ausklingen lassen. Als Single lümelt man sich einfach auf die Couch, holt ne Flasche Wein raus und isst dazu ein paar Chips. Natürlich hat das auch was, aber irgendwas fehlt dabei.

Und wenn man manchmal die ganzen Pärchen sieht oder in irgendeinen Blog mal wieder liesst wie sehr der oder diejenige seinen Partner/in doch liebt dann geht einen das manchmal doch ganz schön auf den Keks und man fragt sich ob die das ganze so öffentlich machen müssen. Man kann sich ja auch daheim küssen und muss nicht allen auf der Welt sagen, das man jede Sekunde zählt bis der/die Liebste wieder da ist. Aber wenn man dann darüber nachdenkt, warum einen das ganze auf den Keks geht muss man feststellen, das man eigentlich das ganze nur vermisst und daran denkt wie man selbst mal gefühlt hatte.

Aber trotzdem ist das Singledasein im groben und ganzen nicht verkehrt und man kann die Zeit schon sehr geniessen!


Eine Fahrt auf der Autobahn

  04 October 2005 |     Das Leben |     0


...oder wie man von einem Stau zum nächsten kommt. Jedenfalls hatte ich das Gefühl, das es so ist, als ich letzten Freitag mal wieder zu meinen Eltern fahren wollte. Da fährt man so ganz gemütlich auf die A5, freut sich das noch alles frei ist und muss kurz danach feststellen, das es doch nicht so ist. Plötzlich steht man da in einer Blechkaravane voller anderer Autos und denkt sich, was die hier nur alles machen. Scheinbar sind die Benzinpreise noch nicht hoch genug, denn woher sollten sonst die ganzen Autos kommen. Also musste ich mich jetzt damit abfinden, das es nur Schrittweise vorwärts ging. Hin und wieder konnte man doch mal wieder Gas geben und ich fragte mich nur, wo denn der Stau vorher herkam. Nirgends war ein Unfall oder sonst was zu sehen. Aber zum Glück ging es irgendwie immer voran und nach 2,5h hatte ich dann auch endlich meine ersten 150km geschafft. Gut das ich jetzt nur noch 500km vor mir hatte.

Die A7 ist da zum Glück ein wenig besser, hier geht es jedenfalls immer noch voran. Gut hin und wieder hat man hier auch ein paar kleine Staus, aber immer noch besser als die A5. Kurz nach Hildesheim hatte dann mein Auto ein wenig Durst und ich ein wenig Hunger. Also kam mir das Zeichen von einem Autobahnhof und die Reklame von McDonalds ganz recht. Kaum war ich bei McDonalds drin, fragte ich mir nur noch ob heute Familientag ist. Um mich herum sah ich nur Mütter und Väter mit ihren Kindern, also ging es genau wie auf der Autobahn auch bei McDonalds nur sehr schleppend voran. Und wie Murphy es so will hatte ich natürlich auch noch die Kasse mit der Anfängerin die gerade noch eingelernt wurde. Nach etwas längerer Wartezeit und nachdem ich ihr in Ruhe erklärt hatte was ich haben möchte bekam ich dann auch mein Essen. Als ich dann gehen wollte, fragte sie mich nur noch nach meiner Handynummer und dachte ich mir, das es in der Werbung doch eigentlich anders herum lief.

Nach einem mehr oder weniger guten Essen ging es dann noch schnell zum tanken. Über die guten Benzinpreise will ich hier gar nicht erst sprechen. Danach ging es auch auf der Autobahn weiterhin nur schleppend voran. Und ich fragte mich hin und wieder warum die Leute es nicht schaffen auf der Linken Spur mal vernünftig zu überholen. Ist doch eigentlich alles nicht so schwer. In Hamburg erwartete mich dann noch ein kleiner Stau, aber über den hatte ich mich dann am Ende gar nicht mehr aufgeregt. Zum Glück war nach 8h und 650km alles vorbei und ich war bei meinen Eltern angekommen. Autobahn ich liebe dich!