Wahlspielchen

11 August 2005 |   politisches |   0


Alle paar Jahre kommt es wieder vor, das die Parteien ihr Wahlprogramm starten um Volkes Stimme zu werden. Und jedesmal muss ich dabei eigentlich schmunzeln, da ich es doch sehr interessant finde. Denn irgendwie kommt man sich dabei immer vor, als wenn man kleine Kinder im Kindergarten sich streiten sieht. Der eine beschuldigt den anderen wie schlecht er doch sei und das er gar nichts kann und dem Volke nur schaden würde und das man selbst ja alles viel viel besser machen würde.

Die Idee das man etwas besser machen muss finde ich ja schon mal sehr gut. Aber dann möchte ich auch wissen, wie die lieben Leute es denn besser machen wollen und da fangen dann die Probleme an. Denn auf den ersten Blick sieht alles wunderschön aus. Lohnnebenkosten senken, Wohlstand aller, mehr Geld für Arbeitnehmer, starker Sozialstaat, Entlastung der Familien und weitere Schlagworte werden einem da plötzlich an den Kopf geworfen und man freut sich, was die Parteien doch alles so gutes für einen wollen. Aber im 2ten Moment fragt man sich dann, wo kommt denn das ganze Geld dafür her? Geschenkt bekommt der Staat das ja auch nicht und von uns bekommen sie es ja scheinbar auch nicht, denn sie wollen uns ja entlasten damit es uns besser geht. Aber hatte sie das vor Jahren nicht auch schon gesagt? Und ist es am Ende wirklich so gekommen? Hatten wir mehr Geld in den Taschen und fühlten wir uns sicherer und aufgehobener in unserem lieben Staat der doch nur unser bestes will? Ich selbst bin bei diesen Überlegungen leider zu der Erkenntnis gekommen, das es so nicht ganz ist. Sicherlich es könnte einem schlechter gehen, aber genauso gut könnte es einem besser gehen. Und wenn am Monatsende auf seinen Gehaltszettel schaut und sieht was da so übrig bleibt von dem was man eigentlich bekommen kann, muss man meistens sehr schlucken. Oftmals ist allein da schon die hälfte weg von der Zahl die oben stand. Und wenn man dann irgendwo was kaufen geht muss man feststellen das der Vater Staat auch hier seine Hand gerne groß aufhält. Zudem kommt einen dann hin und wieder zu Ohren das die Altersvorsorge so wie sie momentan ist, die Zukunft wohl nicht überstehen wird und das man doch eher Privat Vorsorgen sollte. Und wenn man dann irgendwann mal Arbeitslos wird, muss man aber auch erst an das Ersparte um den Staat auf Dauer zu entlasten. Aber wie spart man dann seine Altersvorsorge? Am besten man wird nie Arbeitslos und nie alt!

Und egal wieviel die Parteien momentan versprechen, viel wird sich daran nicht ändern. Ich befürchte das es eher schlechter wird. Aber trotzdem kann man jedem nur empfehlen wählen zu gehen, damit Parteien wie die NPD es ja nicht schaffen in den Bundestag zu kommen, denn dort haben sie eindeutig nichts zu suchen!


Anschläge in Europa...

04 August 2005 |   Das Leben |   0


Die Anschläge von London vor wenigen Wochen waren schon sehr erschreckend gewesen. Plötzlich merkt man doch wie nah der Terror jetzt auch schon in unsere Nähe gekommen ist. Und dann nicht nur mit einer kleiner Sache. Das erschreckende dabei war aber, das scheinbar niemand so wirklich gewusst hatte, das es passierren wird und das die Terrorristen das dann alles auch noch ganz in Ruhe planen und durchführen konnten. Und das mitten im Herzen Londons. Und dann muss man heute in den Nachrichten lesen, das so ein Al Quaida Anführer sagt, das es noch schlimmer kommen wird und das der Anschlag dann den 11. September noch mal in den Schatten stellen wird. Vielleicht sind das nur dumme Worte um den Leuten Angst einzutreiben und um vielleicht der Blair Regierung zu schaden, aber kann man sich da sicher sein? Ich denke das auf jedenfall viele Leute jetzt erst einmal davor zurück schrecken London zu besuchen aus Angst auch von einem Anschlag betroffen zu sein. Was mir aber noch Sorgen macht ist die Tatsache das es vielleicht nicht nur bei den Anschlägen in London bleibt, sondern das sie vielleicht auch noch in anderen europäischen Großstädten solche Anschläge verüben könnten. Und man weiß dabei nie, ob die Geheimdienste das verhindern können oder nicht. Und wenn man dann an größeren öffentlichen Plätzen ist, macht man sich doch schon hin und wieder Gedanken wenn man Leute in komischen Gewändern in der Gegend rum stehem sieht. Ich bin auf jedenfall gespannt wie es weiter gehen wird in der Zukunft. Ich hoffe nur, das nicht wirklich noch was schlimmeres passieren wird!

Das erste mal fliegen...

20 July 2005 |   Das Leben |   12


Am Freitag (22.07.) ist es nun soweit ich werde zum ersten mal in meinem Leben fliegen und dieses mal hoffentlich nicht auf die Schnauze. Der Flug wird nach Mallorca gehen und es wird mein erster richtiger Urlaub nach seit was weiß ich wieviele Jahren werden und das ganze bezahlt vom eigenen Geld. Irgendwie fühlt man sich da richtig erwachsen und ich bin auch schon ein wenig gespannt wie es so wird.

Gut, von zu hause weg bin ich jetzt schon seit einer Weile, also das mit dem Heimweh sollte nicht kommen. Aber das mit dem fliegen, das macht mir doch schon ein wenig Sorgen. Man hat ja schon viel davon gehört und die meisten sagen, das es gar nicht so schlimm ist. Und ist schließlich sicherer als Auto fahren. Aber beim Auto fahren bin ich am Steuer und da weiß ich das ich es kann!

Aber ich freue mich schon auf die Sonne! Einfach entspannen. Nichts tun und nicht an die Arbeit denken müssen. Was kann es schöneres auf der Welt geben?


Mord ist ihr Hobby

03 July 2005 |   Das Leben |   0


Wenn ich mir so die ganzen Nachrichten immer wieder anschaue da frage ich mich doch wie es dazu kommt, das heutzutage so viele Morde aus Nichtigkeiten geschehen. Mal ganz davon abgesehen, das jegliche Form von Morden grausam ist und in meinen Augen nicht sein müsste, so finde ich es aber noch schlimmer, wenn diese Morde aus niedrigen Beweggründen geschehen.

Aber was kann zum Beispiel eine Frau und ihre Kinder dafür, dass die Beziehung zu ihrem Mann nicht mehr lief und sie sich deswegen von ihm getrennt hat. Gut eine Trennung ist immer hart und teilweise schwer zu verstehen und zu verkraften, erst recht wenn einem viel daran lag. Aber manchmal da klappt es einfach nicht.

Oder auch zu Morden weil man gekündigt wurde. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder so was machen würde? Man kann doch keinen Menschen das Leben nehmen, nur weil er eine Entscheidung getroffen hat, die vielleicht nicht ganz zu den Gunsten von einem selbst sind! So ist doch nun mal das Leben, oder sehe ich das falsch?

Ich frage mich auch, was in dem Kopf eines Menschen vor sich geht, wenn er den wirklichen Entschluss trifft einen anderen Menschen und vielleicht danach sogar sich zu töten? Einfach zu wissen, das man einem Menschen dann das nimmt, was er eigentlich ist! Und das vielleicht nur um den eigenen Schmerz oder Enttäuschung auf andere zu übertragen. Und ich frage mich, ob man solche Sachen vielleicht verhindern kann. Ob man einen Menschen so was vielleicht ansehen kann und das man ihn dann vielleicht behandelt, bevor es zu Spät ist?

Aber ich befürchte das es keine Möglichkeit gibt an dem ganzen was zu ändern und diese Hilflosigkeit macht mir Angst. Diese Hilflosigkeit nicht zu wissen wie ein Mensch reagieren kann in bestimmten Situationen und zu wissen, das so was auch in der direkten Nähe von einem selbst passieren kann.


Der Sozialstaat und seine Zukunft

27 June 2005 |   politisches |   0


Wenn man sich so die aktuellen Arbeitslosenzahlen so anschaut da fragt man sich doch irgendwo automatisch wo geht eigentlich unser Sozialstaat momentan so hin? Oder besser gesagt, hat er eigentlich noch eine Zukunft? In meinen Augen, nicht wirklich!

Warum? Ich denke diese Frage ist recht einfach zu beantworten! Meiner Meinung wird die menschliche Arbeitskraft in der Zukunft immer weniger gebraucht werden. Immer mehr Maschinen übernehmen die Arbeit von den Menschen. Dadurch werden wir immer mehr Arbeitslose haben. Und immer weniger Leute die z.B. in die Rentenversicherung einzahlen. Zudem denke ich, dass auch die Zahl der Geburten nicht unbedingt steigen wird, was sicherlich verschiedene Gründe hat. Und egal was hier jetzt versucht an Zahlen zu drehen am Ende kommt dabei immer heraus, das mehr Geld raus geht als überhaupt hinein kommt. Und genau das ist es, was unseren Sozialstaat kaputt macht, denn normalerweise sollte er sich selbst finanzieren.

Aber was bedeutet das für uns alle? Ich denke diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Ich weiß nur, dass es so wie es jetzt momentan aussieht auf die Dauer nicht weiter gehen kann. Es müssen neue Wege gefunden werden, wie wir alle unseren Lebensstandart weiter führen können. Und vielleicht kommen hier ja die Ideen von Marx und Engels wieder zum tragen? Wenn ja, dann aber bitte nicht so wie es in der ehemaligen DDR geschehen ist. Und falls man eine solche Änderung durchführen möchte, dann darf man diese nicht nur in Deutschland durchführen, denn der Kapitalismus und der Kommunismus sind einfach 2 zu starke Gegenpole.

Und ich hoffe, das auch unsere Politiker erkennen, das sie für die Zukunft was machen müssen und nicht denken, das alles nur eine Frage der Zeit ist wo sich alles wieder einränkt. Das sie erkennen, das wir eine neue Industrielle Revolution haben. Ich bin auf jeden fall mal gespannt.


Warum ist verlieben so einfach....

20 June 2005 |   Liebe |   0


Warum ist verlieben so einfach, aber lieben so schwer? Schnell lernt man jemanden kennen, versteht sich einfach gut mit ihr/ihm und dann kommt plötzlich dieses kribbeln. Man möchte einfach mehr Zeit mit dem anderen verbringen. Es ist einfach wunderschön und man denkt man könnte die ganze Welt erobern und niemand kann einem was.

Und wenn man dann noch mehr Glück hat, dann kommt man mit dieser wunderbaren Person zusammen. Am Anfang ist alles wunderschön. Man freut sich den anderen zu sehen. Möchte all seine Zeit mit ihr/ihm verbringen. Man denkt man hat den Deckel für den eigenen kleinen Topf gefunden. Und dann wird aus diesem verliebt sein, die Liebe und das ganze rosa rote ist weg. Man freut sich immer noch auf den Partner, man spürt das diese Person was ganz besonderes ist. Man spürt es, wenn man alleine unterwegs ist, wenn man im Kaufhaus steht, wenn man auf der Wiese liegt, wenn man auf Arbeit ist.

Aber trotzdem ist es schwer diese Liebe zu halten und nicht einfach in den Alltag zu verfallen. Einfach zu behalten, das diese eine Person was ganz besonderes ist, was einem so schnell nicht mehr widerfährt. Das man diese Rose gießen muss, damit sie nicht eingeht.

Manchmal schafft man es einfach nicht und dann ist die Person die einem einmal so viel wert war plötzlich nicht mehr da und hinterlässt in einem ein großes Loch. Man fragt sich wieso. Woher es kommt. Und warum es soweit kommen musste. Man hatte doch jemanden mit dem über alles reden konnte. Mit dem jeder Augenblick etwas Besonderes war und keine verschwendete Zeit. Und nun soll das einfach alle nicht mehr sein? Oftmals will man es einfach nicht wahrhaben und kann es einfach nicht verstehen.

Und erst dann erkennt man, was so einmalig an der Liebe ist und warum sie viel mehr als eine gute Freundschaft ist. Warum es sich lohnt sie zu nähren. Und dann fragt man sich wieder warum ist das lieben eigentlich so schwer, das verlieben war doch so einfach...